ein bild von elias Schweizer

Elias Schweizer

Elias Schweizer

Marketing Management (M.Sc.)

Marketing Management (M.Sc.)

Letzte Aktualisierung:

Hinweis: Alle Inhalte basieren lediglich auf meiner eigenen Meinung und stellen keine individuelle Beratung (wirtschaftlich, rechtlich, steuerlich, technisch o.ä.) dar. Umsetzung auf eigenes Risiko. Keine Haftung für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität (soweit gesetzlich zulässig).

Mehr Anfragen über die Website: Design und Conversion-Optimierung

Mehr Anfragen: So optimierst du deine Website für mehr Leads

Viele Unternehmen verlieren Anfragen von Kunden, Partnern und Empfehlungsgebern, weil ihre Website nicht überzeugt oder nicht klar zum nächsten Schritt führt. Hier erfährst du, wie professionelles Aussehen und Conversion-Optimierung zusammenwirken, warum der Effekt so schwer messbar ist und wie du Schritt für Schritt vorgehst.

Stilisierte Website mit hellblauem Button, von dem eine gepunktete Linie zu mehreren Anfragen führt

Ki-generiertes Bild

ein bild von elias schweizer, webdesigner mit master in marketing

Elias Schweizer

Schreib mir gerne auf Whatsapp, wenn du eine Frage hast.

Schreib mir auf Whatsapp

Elias

Hi, wie kann ich dir helfen? :)

00:00

Mehr Anfragen über deine Website bekommst du vor allem über zwei Hebel: ein professionelles Aussehen und eine Conversion-Optimierung. Also einen Aufbau, der Besucher Schritt für Schritt zur Kontaktaufnahme führt. Beides kannst du selbst prüfen und verbessern.

Viele Unternehmen unterschätzen, wie viele Anfragen ihnen durch die eigene Website verloren gehen. Das betrifft Kunden. Aber auch Partner, Empfehlungsgeber und manchmal sogar Investoren.

In diesem Artikel zeige ich dir, warum diese zwei Hebel wirken, warum ihre Wirkung so schwer zu messen ist und wie du sie konkret umsetzt. Mit einem Plan zum Abarbeiten, Beispielen aus unseren Projekten und den häufigsten Fehlern.

Über mich

Ich bin Elias Schweizer, Gründer von Blaq Nexus, und habe einen M.Sc. in Marketing Management. Ich habe über 32.000 Websites im deutschsprachigen Raum analysiert. Heute betreuen wir Websites mit zusammen knapp 1 Mio. Besuchern pro Jahr. Die Website von Dr. Stemper (Psychologie Berlin) hatte zuletzt 68.000 Besucher in 30 Tagen, hochgerechnet über 800.000 im Jahr (Stand September 2026).

Einen Teil unserer Erfahrung haben wir mit Landingpages für Werbekampagnen gesammelt, etwa für Meta Ads. Dort gibt es einen schnellen Feedback-Loop. Ändert man eine Überschrift oder einen Button, sieht man oft schon nach wenigen Tagen, ob mehr oder weniger Anfragen kommen. Daraus haben wir viel darüber gelernt, welche Texte und welches Design Besucher zum Handeln bringen.

Kurz-Antwort: Wie bekomme ich mehr Anfragen über meine Website?

Mehr Anfragen bekommst du, wenn deine Website professionell wirkt und Besucher klar zur Kontaktaufnahme führt. Professionell heißt: kein Baukasten-Look, gute Bilder, klare Hierarchie. Klar führen heißt: eine Hauptüberschrift mit Nutzen, Kundenstimmen, ein sichtbarer nächster Schritt auf jeder Seite und eine Kontaktaufnahme, die so leicht und attraktiv wie möglich ist.


Hebel

Was du tust

Was es bewirkt

Professionelles Aussehen

Baukasten-Look vermeiden, hochwertige Bilder, klare Hierarchie

Besucher schließen vom Auftritt auf die Qualität deiner Arbeit

Klarer roter Faden

Überschriften so schreiben, dass Scanner alles verstehen

Besucher erkennen schneller, ob du der Richtige bist

Social Proof

Kundenstimmen mit Name und Foto, Case Studies, Bewertungen

Besucher glauben dir eher

Kontaktaufnahme

Ersten Schritt kostenlos anbieten, kurze Formulare, WhatsApp bei Privatkunden

Die Hürde, sich zu melden, sinkt

Nächster Schritt auf jeder Seite

Kontaktmöglichkeit auch auf Unterseiten und am Ende jedes Blog-Artikels

Auch Besucher, die nie auf die Startseite gehen, können sich melden



Zwei Hebel für mehr Anfragen: professionelles Aussehen schafft Vertrauen, Conversion-Optimierung führt zur Kontaktaufnahme

Vertrauen und Führung: Erst wenn beides stimmt, melden sich mehr Besucher.


Wer fragt überhaupt an?

Wenn ich von Anfragen spreche, meine ich mehr als nur Kunden, die jetzt kaufen wollen. Zu den Anfragen zählen für mich:

  • Interessenten, die jetzt kaufen möchten

  • Interessenten, die später kaufen und sich deine Seite erst einmal merken

  • Empfehlungs- und Affiliate-Partner

  • Kooperationspartner und manchmal Investoren

Jede dieser Anfragen kann dein Unternehmen voranbringen. Durch Umsatz jetzt, Umsatz später oder ein besseres Netzwerk. Wie du gezielt Empfehlungspartner gewinnst, zeige ich in „So findest du die richtigen Affiliate-Partner vor Ort“.

Wichtig ist aber auch: Mehr ist nicht immer besser. Wenn du vor allem passende Anfragen willst, lies auch „Weniger, aber bessere Anfragen: So ziehst du hochqualifizierte Leads an“.

Über welchen Weg kommen die Anfragen?

Viele Besucher schauen sich deine Website an, ohne sich über die Website zu melden. Sie rufen an. Sie schreiben eine E-Mail. Oder eine Nachricht auf Instagram. Manche kommen erst Wochen später wieder.

Das macht es schwer, die Wirkung der Website zu messen. Auch die Frage „Wie bist du auf mich aufmerksam geworden?“ zeigt nur einen Teil. Denn der Interessent nennt dir vielleicht Instagram. Dass er sich vorher deine Website angesehen hat und erst dadurch überzeugt war, erfährst du so nicht.

Hier eine kurze Side-Note: Ich würde im Erstgespräch deshalb zwei Fragen stellen. Wie bist du auf mich aufmerksam geworden? Und hast du dir vorher meine Website angesehen? Die zweite Frage ist überraschend aufschlussreich.


Messbare und kaum messbare Wege zur Anfrage: Formular ist messbar, Anruf, E-Mail, WhatsApp und späterer Kontakt kaum

Nur ein Teil der Anfragen läuft über das Formular. Der Rest ist von der Website beeinflusst, aber kaum messbar.


Hebel 1: Professionelles Aussehen

Ein professionelles Design schafft Vertrauen. Und zwar bevor der Besucher auch nur einen Satz gelesen hat. Der Grund ist einfach: Die meisten Interessenten können die Qualität deiner eigentlichen Arbeit vorher nicht beurteilen. Also schließen sie vom Auftritt auf die Leistung.

Das ist gut belegt. In einer großen Studie des Stanford Persuasive Technology Lab mit Consumer WebWatch bewerteten 2.684 Teilnehmer die Glaubwürdigkeit von Websites. Am häufigsten nannten sie dabei das Design. Es kam laut Zusammenfassung der Studie in 46,1 % der Kommentare vor. Die Studie stammt aus dem Jahr 2002. Aber das Prinzip hat sich nicht geändert.

Ein professionelles Aussehen wirkt an drei Stellen:

  • Wahrgenommene Professionalität: Deine Marke wirkt seriöser. Das bringt vor allem Anfragen von etablierten Unternehmen und zahlungskräftigen Kunden, die nur mit Profis zusammenarbeiten.

  • Nutzerfreundlichkeit: Besucher finden sich schneller zurecht, lesen mehr und verstehen dein Angebot besser.

  • Wiedererkennung: Ein eigenständiges Design bleibt eher im Kopf. Wer sich später erinnert, kommt eher zurück.

Ob Design wirklich nur Geschmackssache ist, beantworte ich in „Ist Webdesign wirklich Geschmackssache? 3 objektive Prinzipien“. Woran du gute und schlechte Websites erkennst, zeigt „Gute vs. schlechte Websites“.

Wie mache ich meine Website professioneller?

Die gute Nachricht: Für ein professionelles Aussehen brauchst du kein Kunstwerk. Du musst vor allem ein paar typische Fehler vermeiden. Diese Punkte würde ich prüfen:

  • Kein Baukasten-Look: Typische Vorlagen aus einfachen Baukästen erkennen erfahrene Besucher sofort. Besser ist ein eigenständiges Design, etwa mit Framer oder Webflow.

  • Dezente Effekte: kleine Hover-Animationen und sanfte Übergänge ja, Effekt-Feuerwerk nein.

  • Wenige Farben und gute Schriften: zwei bis drei Farben plus Neutraltöne, eine hochwertige Schrift für Überschriften.

  • Prozesse zeigen: eine einfache Grafik, wie die Zusammenarbeit mit dir abläuft, erklärt mehr als drei Absätze Text.

  • Echte Bilder: lieber authentische Fotos von dir, deinem Team und deinen Projekten als niedrig aufgelöste Stockfotos.

  • Bewährte Muster: eine Navigation, wo man sie erwartet, eine klare Hierarchie, nichts Experimentelles.

  • Jedes Element hat eine Aufgabe: nichts ist nur Deko, alles erklärt, führt oder schafft Vertrauen.

Wie viel allein die Schrift ausmacht, sieht man gut an Verpackungen. Dasselbe Produkt wirkt mit einer anderen Schrift völlig anders.


Flasche mit eleganter Etikett-Schrift, aus der Rauch aufsteigt, als Beispiel für die Wirkung von Typografie

Ein Beispiel für die Wirkung von Typografie: Mit einer anderen Schrift auf dem Etikett würde die Flasche ganz anders wirken.


Wenn du selbst gestaltest, helfen dir meine Tipps für professionelles Webdesign ohne Design-Talent und die Grundlagen des Webdesigns. Und denk an das Handy. In Deutschland kamen im September 2026 laut StatCounter rund 60 % der Seitenaufrufe von Mobilgeräten. Dein Design muss also vor allem dort hochwertig wirken.

Wie groß der Unterschied sein kann, zeigt ein Relaunch, den wir für eine Psychotherapie-Praxis in Berlin gemacht haben. Links die alte Startseite, rechts die neue.


Vorher-nachher-Vergleich einer Praxis-Website: alte Startseite fast leer, neue mit klarer Überschrift und echten Bildern

Vorher-nachher: Die neue Startseite sagt sofort, was die Praxis anbietet und wo.


Warum ein Selbstbau hier oft an Grenzen stößt, liest du in „5 Gründe, warum deine selbst erstellte Website dein Business sabotiert“ und im Vergleich „Website selbst erstellen oder professionell erstellen lassen?“. Dass ein hoher Preis dabei kein Qualitätsbeweis ist, erkläre ich in „Website für 1.000 Euro vs. 10.000 Euro“.

Hebel 2: Conversion-Optimierung

Conversion-Optimierung heißt: Mit denselben Besuchern mehr Anfragen bekommen. Eine Conversion ist dabei die Aktion, die du dir wünschst. Bei Dienstleistern ist das fast immer eine Kontaktaufnahme.

Sie wirkt auf zwei Arten. Kurzfristig erkennen Besucher den Mehrwert schneller und melden sich direkt. Das betrifft vor allem Menschen, die schon kaufbereit sind. Langfristig verstehen Besucher deinen Wert, sind aber noch nicht so weit. Sie merken sich dich und kommen später zurück.

Das Bild, das ich dafür gern nutze: ein Eimer. Das Wasser, das hineinfließt, sind deine Besucher. Die Löcher im Eimer sind alles, was Besucher abspringen lässt. Bevor du mehr Wasser hineinkippst, solltest du die Löcher stopfen. Mehr dazu in „Wie du eine Website erstellst, die so gut ist, dass sie dein Unternehmen transformiert“.

Wie mache ich meine Website conversion-optimiert?

Das Ziel ist ein roter Faden. Ein Besucher scrollt einmal durch, liest ein paar Überschriften und versteht: Wer bist du? Was löst du? Für wen? Und was ist der nächste Schritt? Diese Punkte helfen dabei:

  • Hero-Section mit Nutzen: Die erste Überschrift sagt, was der Besucher bekommt. Darunter ein klarer Button und ein erster Beweis, etwa eine Bewertung.

  • Überschriften für Scanner: Die meisten lesen nicht jedes Wort. Wer nur die Überschriften liest, muss trotzdem alles verstehen.

  • Konkrete Abläufe: Zeig den Weg von A nach B, also vom Problem zum Ergebnis.

  • Social Proof: Kundenstimmen mit Foto und Name, Case Studies, Google-Bewertungen.

  • Zielgruppe direkt ansprechen: Probleme und Wünsche in den Worten deiner Kunden.

  • Ein voller Footer: Links zu Leistungen, Themen und Artikeln zeigen Substanz.

Den kompletten Aufbau, Sektion für Sektion, findest du in „Website-Aufbau für Unternehmen: Sektion für Sektion erklärt“. Wie viel schon kleine Textänderungen bringen, zeige ich in „Website-Optimierung in 19 Minuten“. Und wie weit man das treiben kann, in „Wie wir 128 Versionen einer Seite erstellt haben“.

Woher du die richtigen Worte für deine Zielgruppe nimmst, steht in „So findest du die richtigen Worte für deine Zielgruppe“ und „Copywriting für deine Website“. Wenn dir Bewertungen fehlen, hilft das System für mehr Google-Bewertungen.

Die Kontaktaufnahme so attraktiv wie möglich machen

Ohne Anreiz nimmt kaum jemand gern Kontakt auf. Eine Methode, die ich fast immer empfehle: Gib den ersten Schritt deiner Leistung kostenlos heraus.

Zum Beispiel ein Bauunternehmen. Der erste Schritt jedes Projekts ist ein Bauplan. Dann würde ich in der Kontaktaufnahme-Sektion schreiben: „Wir erstellen dir einen kostenlosen Bauplan im Wert von 500 Euro.“ Darunter ein kurzes Formular. Projektart zum Anklicken, Name, E-Mail oder Telefonnummer. Das ist alles.

Die Nielsen Norman Group empfiehlt bei Formularen genau das: so kurz wie möglich. Felder, die du auch später erfragen kannst, lässt du weg. Weniger Aufwand bedeutet mehr ausgefüllte Formulare.

Ob Formular oder Messenger, hängt von deinen Kunden ab. Sind es überwiegend Privatkunden, würde ich zusätzlich WhatsApp als Kontaktmöglichkeit anbieten. Bei Unternehmenskunden reicht meist ein Formular. In Praxen gilt: WhatsApp nur für allgemeine Fragen, keine sensiblen Daten.

Je niedriger das Commitment, desto leichter fällt der erste Kontakt. „Finde heraus, wie viel Förderung du bekommst“ ist für viele leichter als „Buche ein Beratungsgespräch“. Dieses Prinzip erkläre ich in der Case Study zur Website von Lasse L.. Welche Fehler bei der Kontaktaufnahme am häufigsten Anfragen kosten, steht in „Die 5 häufigsten Website-Fehler, die Anfragen kosten“.

Auf jeder Seite einen nächsten Schritt anbieten

Ein Punkt, den viele übersehen: Die meisten Besucher landen gar nicht auf deiner Startseite. Sie kommen über Google direkt auf eine Unterseite oder einen Blog-Artikel. Nach unserer Erfahrung navigieren nur etwa 10 % der Blog-Leser überhaupt zur Startseite.

Wenn es auf diesen Seiten keine Kontaktmöglichkeit gibt, verlässt der Leser die Seite wieder. Ohne zu wissen, dass er dich direkt hätte erreichen können. Deshalb gehört an das Ende jeder Unterseite und jedes Artikels ein nächster Schritt. Bei Blog-Lesern am besten ein kostenloser Leadmagnet, weil sie meist noch nicht kaufbereit sind. Wie das aussieht, zeige ich in „Der ideale Aufbau eines Blog-Artikels“.

Ob du für bestimmte Kanäle eigene Seiten brauchst, klärt „4 Website-Typen im Vergleich“. Für Werbekampagnen helfen der Guide zu Funnel-Seiten und „High-Converting Funnel-Seiten“.

Warum sich der Effekt so schwer messen lässt

Von allen Effekten einer besseren Website ist nur einer leicht messbar: mehr Anfragen über das Formular, und zwar kurzfristig. Aber selbst hier stören andere Faktoren. Wächst gerade dein Instagram-Kanal? Hattest du einen Zeitungsartikel? Dann kommen mehr Besucher, und du weißt nicht, ob die Website oder der Kanal den Unterschied gemacht hat.

Meiner Meinung nach kann man einen Zuwachs nur dann direkt der Website zuschreiben, wenn die anderen Kanäle gleich bleiben und genug Besucher da sind. Als grobe Richtung würde ich mindestens 1.000 bis 5.000 Besucher im Monat ansetzen. Darunter schwanken die Zahlen zu stark. Eine Ausnahme sind reine Funnel-Seiten mit Werbung. Dort lässt sich vieles direkt messen.

Und genau diese schwere Messbarkeit ist ein Grund, warum viele Unternehmen nicht in ihre Website investieren. Sie wollen Geld nur dort ausgeben, wo sie den Effekt direkt sehen. Bei meinen Analysen von über 32.000 Websites im deutschsprachigen Raum sehe ich das immer wieder. Viele Websites sind veraltet oder generisch.

Für dich ist das eine Chance. Wenn deine Konkurrenz ihre Website vernachlässigt, kannst du dich mit einer guten Website leicht abheben. Ich halte es für einen Fehler, nicht in Marketing zu investieren, nur weil die Wirkung schwer messbar ist. Zumindest ist das meine Meinung. Warum die Website trotzdem oft die lohnendste Investition ist, erkläre ich in „Warum eine gute Website oft die lukrativste Marketing-Investition ist“ und in „Lohnt sich eine Website-Optimierung wirklich?“. Wie sich das auf den Umsatz des ganzen Unternehmens auswirkt, zeigt „Inwiefern sorgt eine gute Website für Mehrumsatz?“.

Beispiele aus unseren Projekten

Zahlen aus echten Projekten sagen mehr als jede Theorie. Hier drei Beispiele, die wir selbst begleitet haben:

  • Lasse L., Dating-Coach: Seine alte Website kostete über 10.000 €. Die neue haben wir in zwei Wochen gebaut. Danach kamen rund 10x mehr Anfragen über WhatsApp.

  • Susanne, eine unserer Kundinnen: Sie hat im ersten Monat nach dem Relaunch 50 % mehr Anfragen erhalten. Ihre alte Website hatte sie pro Monat ein Vielfaches gekostet.

  • Dr. Stemper, Psychologie Berlin: Die Website wuchs von rund 110.000 auf über 800.000 Besucher im Jahr. Die Praxis ist drei Monate im Voraus ausgebucht.

In allen drei Fällen war nicht ein einzelner Trick verantwortlich. Sondern das Zusammenspiel aus Design, klarer Führung und einer leichten Kontaktaufnahme. Wie wir dabei vorgehen, zeige ich in „Web-Entwicklung bei Blaq Nexus: unser Prozess“.

Schritt-für-Schritt-Plan zur Conversion-Optimierung

Damit du direkt loslegen kannst, hier ein Plan in vier Phasen. Ich würde ihn der Reihe nach abarbeiten.


Phase

Schritt

Was du tust

Werkzeuge

1. Analyse

Bestandsaufnahme

Prüfe, wo Besucher abspringen, welche Seiten sie besuchen und ob es auf jeder Seite einen nächsten Schritt gibt

Google Analytics oder ein datenschutzfreundliches Analyse-Tool, Heatmaps (nur mit Einwilligung)

2. Design

Professionelles Aussehen

Baukasten-Look entfernen, Bilder austauschen, Schriften und Farben vereinheitlichen, mobile Ansicht prüfen

Figma für Entwürfe, Framer oder Webflow für die Umsetzung

3. Inhalt

Conversion-Elemente einbauen

Hero-Überschrift mit Nutzen, Kundenstimmen, Ablauf, attraktive Kontaktaufnahme auf jeder Seite

Kundenstimmen, Fragebogen an Bestandskunden

4. Messung

Wirkung prüfen

Anfragen pro Monat zählen, im Erstgespräch nach der Website fragen, bei genug Besuchern A/B-Tests

Analyse-Tool, einfache Strichliste im CRM


Bei Phase 1 achte auf den Datenschutz. Viele Tracking- und Heatmap-Tools brauchen eine Einwilligung. Mehr dazu in den häufigsten Website-Fehlern. Bevor du live gehst, hilft dir die Website-Launch-Checkliste. Und damit die Website danach gut bleibt, was du regelmäßig aktualisieren solltest.

Häufige Fehler, die Anfragen kosten

Diese Fehler sehe ich in Analysen besonders oft. Jeder einzelne kann Anfragen kosten. Zusammen erst recht.

  • Die Hauptüberschrift sagt nur, was du machst, nicht was der Besucher davon hat.

  • Es gibt nur auf der Kontaktseite eine Kontaktmöglichkeit, nicht auf Unterseiten und Artikeln.

  • Das Formular fragt zehn Dinge ab, obwohl drei reichen würden.

  • Kundenstimmen sind anonym oder fehlen ganz.

  • Die mobile Ansicht ist ein Nachgedanke.

  • Es gibt keinen Anreiz, sich zu melden, nur ein „Schreib uns“.

Ob sich eine neue Website für dich überhaupt lohnt, kannst du mit diesem Entscheidungs-Framework prüfen.

Fazit

Mehr Anfragen entstehen aus zwei Dingen. Einer Website, die professionell wirkt. Und einer Website, die Besucher klar zur Kontaktaufnahme führt. Das eine schafft Vertrauen, das andere den nächsten Schritt.

Die Wirkung ist oft indirekt. Viele melden sich per Telefon, E-Mail oder erst Wochen später. Deshalb ist sie schwer zu messen. Aber genau deshalb investieren viele deiner Konkurrenten nicht. Und genau deshalb kannst du dich abheben.

Mein Rat: Fang mit der Tabelle oben an. Prüf deine Startseite, deine Kontaktaufnahme und die mobile Ansicht. Wenn du danach auch mehr Besucher willst, lies „Mehr Website-Besucher: Strategien für nachhaltiges Wachstum“. Für Coaches und Berater gibt es dazu den Leitfaden „Was macht eine gute Website aus?“.

Häufig gestellte Fragen zu mehr Anfragen über die Website

Wie bekomme ich schnell mehr Anfragen über meine Website?

Am schnellsten wirken Änderungen an der Startseite und an der Kontaktaufnahme. Eine Hauptüberschrift mit klarem Nutzen, Kundenstimmen weiter oben und ein attraktiver erster Schritt, etwa eine kostenlose Einschätzung. Diese Änderungen wirken sofort auf jeden neuen Besucher.

Was ist eine gute Conversion-Rate für eine Dienstleister-Website?

Das hängt stark von Branche, Traffic-Quelle und Angebot ab. Ein Besucher aus der Google-Suche nach deiner Leistung meldet sich viel eher als jemand, der über einen allgemeinen Blog-Artikel kommt. Vergleiche deshalb lieber deine eigenen Zahlen vor und nach einer Änderung als mit pauschalen Durchschnittswerten.

Wie viele Felder sollte mein Kontaktformular haben?

So wenige wie möglich. Name und E-Mail oder Telefon reichen oft. Eine Auswahl zum Anklicken, etwa die Art des Projekts, kann sinnvoll sein. Alles andere klärst du im Gespräch.

Soll ich WhatsApp auf meiner Website anbieten?

Bei Privatkunden oft ja, weil die Hürde niedriger ist als bei einem Formular. Bei Unternehmenskunden reicht meist ein Formular. Achte darauf, dass keine sensiblen Daten per WhatsApp ausgetauscht werden, vor allem in Gesundheitsberufen.

Warum bekomme ich trotz vieler Besucher kaum Anfragen?

Meist fehlt entweder Vertrauen oder ein klarer nächster Schritt. Prüfe, ob deine Hauptüberschrift einen Nutzen nennt, ob es Kundenstimmen gibt und ob auf jeder Seite eine Kontaktmöglichkeit steht. Oft kommen die Besucher auch über Themen, die nicht zu deinem Angebot passen.

Lohnt sich ein Website-Relaunch für mehr Anfragen?

Wenn deine Website veraltet wirkt oder nach Baukasten aussieht, oft ja. Wenn sie schon professionell ist, reichen meist gezielte Änderungen an Texten und Kontaktaufnahme. Ein Framework für diese Entscheidung findest du im Artikel zu Investitionen in eine neue Website.

Wie messe ich, ob meine Website mehr Anfragen bringt?

Zähle die Anfragen pro Monat über alle Wege, also auch Anrufe, E-Mails und Nachrichten. Frag im Erstgespräch, ob sich der Interessent vorher deine Website angesehen hat. Und vergleiche Zeiträume, in denen die anderen Kanäle ungefähr gleich geblieben sind.

ein bild von elias schweizer, webdesigner mit master in marketing
ein bild von elias schweizer, webdesigner mit master in marketing

Hast du eine Frage? Dann schreibe mir gerne bei Whatsapp.

Schreib mir auf Whatsapp

Elias

Hi, wie kann ich dir helfen? :)

00:00
ein bild von elias schweizer, webdesigner mit master in marketing

Hast du eine Frage? Dann schreibe mir gerne bei Whatsapp.

Schreib mir auf Whatsapp

Elias

Hi, wie kann ich dir helfen? :)

00:00

Über uns

Über uns

Klicke, um das YouTube-Video zu laden.

Dabei werden personenbezogene Daten (z. B. deine IP-Adresse) an Google LLC in die USA übermittelt und Cookies gesetzt. Mehr Infos: https://policies.google.com/privacy . Die USA gelten als Drittland mit ggf. geringerem Datenschutzniveau.

Klicke, um das YouTube-Video zu laden.

Dabei werden personenbezogene Daten (z. B. deine IP-Adresse) an Google LLC in die USA übermittelt und Cookies gesetzt. Mehr Infos: https://policies.google.com/privacy . Die USA gelten als Drittland mit ggf. geringerem Datenschutzniveau.

Kostenlose Demo-Website:
Sieh schwarz auf weiß, wie deine Seite mehr Anfragen bringt

Ein Marketing-Experte (M.Sc.) analysiert deine Website und baut dir eine verbesserte Version. Alles, was dir gefällt, kopierst du einfach auf deine eigene Seite. Für Coaches, Berater, Psychotherapeuten, Psychologen und lokale Unternehmen.

Kostenlose Demo-Website:
Sieh schwarz auf weiß, wie deine Seite mehr Anfragen bringt

Ein Marketing-Experte (M.Sc.) analysiert deine Website und baut dir eine verbesserte Version. Alles, was dir gefällt, kopierst du einfach auf deine eigene Seite. Für Coaches, Berater, Psychotherapeuten, Psychologen und lokale Unternehmen.

Kostenlose Demo-Website erhalten

Kostenlose Demo-Website erhalten

Weitere Infos - Artikel

Weitere Infos - Artikel

0%
ein lila gradient
0%
ein lila gradient
0%
ein lila gradient

© Copyright

2026

rights reserved.

© Copyright

2026

rights reserved.

© Copyright

2026

rights reserved.