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Elias Schweizer

Elias Schweizer

Marketing Management (M.Sc.)

Marketing Management (M.Sc.)

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Hinweis: Alle Inhalte basieren lediglich auf meiner eigenen Meinung und stellen keine individuelle Beratung (wirtschaftlich, rechtlich, steuerlich, technisch o.ä.) dar. Umsetzung auf eigenes Risiko. Keine Haftung für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität (soweit gesetzlich zulässig).

Eine Website, die überzeugt statt nur gut auszusehen – der komplette Sektionsaufbau, mit dem die besten Websites der Welt arbeiten

Von der Hero-Section bis zum Kontaktformular: Jede Sektion deiner Website hat eine eigene Aufgabe. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du jede einzelne davon so aufbaust, dass aus Besuchern Anfragen werden – inklusive der Überschriften-Formel, mit der ich selbst arbeite.

Glühende, gestapelte Bausteine, die sich Sektion für Sektion zu einer Struktur zusammenfügen – Symbol für den Aufbau einer Website

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Elias Schweizer

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Eine Website, die überzeugt statt nur gut auszusehen – der komplette Sektionsaufbau, mit dem die besten Websites der Welt arbeiten

Von der Hero-Section bis zum Kontaktformular: Jede Sektion deiner Website hat eine eigene Aufgabe. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du jede einzelne davon so aufbaust, dass aus Besuchern Anfragen werden.

Ich bin Elias Schweizer, Webdesigner und Gründer von Blaq Nexus. Seit 2023 erstelle ich Websites für lokale und bundesweite Unternehmen, unter anderem die Website von Dr. Stemper (über 800.000 Website-Besucher/Jahr) und habe dabei über 32.000 Websites analysiert – darunter die besten und die schlechtesten der Welt. Der Aufbau, den ich dir in diesem Artikel zeige, ist kein Geschmacksurteil, sondern ein Muster, das sich bei den erfolgreichsten, unabhängig voneinander getesteten Websites immer wieder wiederholt.

In diesem Artikel bekommst du den kompletten Bauplan einer Unternehmenswebsite – von der Überschriften-Formel bis zur letzten Sektion vor dem Footer. Jede Sektion hat eine eigene Aufgabe. Wenn du verstehst, welche das ist, weißt du auch genau, was dort hineingehört und was nicht.

Bevor wir ins Detail gehen, eine kompakte Übersicht über alle Sektionen einer typischen Unternehmenswebsite und worauf es bei jeder einzelnen ankommt:


Sektion

Wichtigste Aufgabe

Worauf es ankommt

Hero-Section

Entscheidet, ob der Besucher überhaupt weiterscrollt

Überschriften-Formel + Social Proof

Leistungsmerkmal-Sektion

Kommuniziert den konkreten Nutzen

Jede Facette einzeln mit Mechanismus erklären

Testimonial-Sektion

Baut Vertrauen über soziale Bestätigung auf

Mind. 8 Karten – eine „Wall of Love“

Ablauf-Sektion

Zeigt den Weg vom Erstkontakt zum Ergebnis

Kongruenz mit der Kontaktaufnahme-Sektion

Preise-Sektion

Schafft Preistransparenz (optional)

Nur, wenn das in deiner Branche üblich ist

Über-uns-Sektion

Vertrauen durch Menschen & Geschichte

Echte Bilder statt Stockfotos

FAQ-Sektion

Nimmt letzte Zweifel vor der Kontaktaufnahme

Fragen aus deiner Zielgruppenanalyse

Kontaktaufnahme-Sektion

Zweite kritische Entscheidung der Seite

Social Proof + möglichst niedriges Commitment

Welche Website brauchst du überhaupt?

Nicht jede Website ist gleich aufgebaut, weil nicht jede Website denselben Zweck erfüllt. Es gibt im Kern vier Website-Typen: die Unternehmenswebsite, den Quiz-Funnel, die klassische Funnel-Seite und die Content Landing Page.

  • Die Unternehmenswebsite ist deine Hauptwebsite – die, die überall verknüpft ist: mit deinem Google Business Profil, mit Directory Listings, mit allem, worüber Interessenten auf dich stoßen. Sie muss auch komplett kalte Besucher überzeugen, die dich noch nie gesehen haben.

  • Der Quiz-Funnel besteht aus 15 bis 20 Fragen und schlägt dem Besucher am Ende ein passendes Produkt vor. Er lohnt sich vor allem für B2C-Unternehmen mit größerem Produktportfolio und Werbebudget.

  • Die normale Funnel-Seite ist eine schlanke Seite ohne Navigation, oft mit einem kostenlosen Lead-Magneten im Austausch gegen Kontaktdaten – dazu findest du mehr im Funnel-Seiten-Guide.

  • Die Content Landing Page sieht aus wie ein normaler Blogartikel, wird aber gezielt beworben, um unwissende Leser langsam an ein Produkt heranzuführen.

Für die allermeisten Unternehmen sind vor allem zwei Typen relevant: die Unternehmenswebsite und die Content Landing Page. Quiz-Funnel und klassische Funnel-Seiten lohnen sich fast ausschließlich für Unternehmen, die mit spürbarem Budget bezahlte Werbung schalten. Im Rest dieses Artikels konzentrieren wir uns deshalb auf die Unternehmenswebsite – gebaut für Cold Traffic, also für Besucher, die dich noch nie gesehen haben. Wer dich schon kennt, wird dabei einfach an das erinnert, was er im Grunde schon weiß – das stört nicht, hält aber auch niemanden vom Konvertieren ab.

Die zwei Dinge, die jede Website kommunizieren muss

Nach tausenden analysierten Websites lässt sich das, was eine gute Website leisten muss, auf zwei Grundelemente runterbrechen: Mehrwert und Glaubwürdigkeit.

Die Formel dahinter: Mehrwert = Vorteil minus Kosten. Nach genau dieser Logik bewertet ein Interessent dein Angebot, mehr oder weniger unbewusst. Das Problem dabei: Der Vorteil ist für ihn nie zu 100 Prozent sicher – er weiß nicht, ob er wirklich eintritt. Deshalb sucht er nach Hinweisen, die ihm dabei helfen, das einzuschätzen. Genau das ist Glaubwürdigkeit: alles, was die wahrgenommene Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der versprochene Vorteil auch wirklich eintritt.

Ein Beispiel macht das greifbar: Ein Interessent, der ein Bauunternehmen sucht, bevorzugt eines mit professionellem Website-Design. Nicht, weil ihn das Design selbst interessiert, sondern weil er unbewusst schließt: Wenn die schon in einem Bereich, der nicht mal ihre Kernkompetenz ist, so professionell auftreten, ist ihre eigentliche Kernkompetenz – das Bauhandwerk – wahrscheinlich noch besser. Der wahrgenommene Vorteil steigt, und die wahrgenommene Wahrscheinlichkeit, dass dieser Vorteil eintritt, steigt ebenfalls – ganz ohne dass sich an der tatsächlichen Bauqualität objektiv etwas geändert hätte.

Bevor du schreibst: USP und Zielgruppe klären

Ohne Klarheit über drei Dinge bleiben deine Texte zwangsläufig generisch, egal wie gut du die folgenden Formeln anwendest: deinen USP, den konkreten Mehrwert für deine Zielgruppe, und deine Glaubwürdigkeits-Bausteine.

Zum USP eine wichtige Regel: „Günstig“, „schnell“ oder „professionell“ zu behaupten, bringt dir nichts, wenn du nicht sagen kannst, welcher konkrete Mechanismus dafür sorgt, dass das stimmt. „Günstig, weil eine Software deinen Festpreis exakt berechnet, ohne teure Vor-Ort-Begutachtung“ überzeugt – „günstig“ allein überzeugt niemanden.

Für den Mehrwert reicht es nicht zu wissen, WAS deiner Zielgruppe wichtig ist – du musst auch verstehen, WARUM es wichtig ist. Nur dann kannst du es überzeugend kommunizieren. Wie du diese Zielgruppenanalyse im Detail machst – inklusive Review Mining und einem fertigen Frage-Katalog – zeige ich ausführlich in diesem Artikel zum Copywriting für deine Website. Dort findest du auch die Antwort auf die Frage, ob du deine Besucher mit „Du“ oder „Sie“ ansprechen solltest.

Die Überschriften-Formel

Ein Fakt vorab, der für alles Folgende wichtig ist: Die meisten Besucher scannen deine Website, statt sie Wort für Wort zu lesen. Deine Überschriften tragen also den Großteil der Kommunikationslast – funktionieren sie nicht, liest kaum jemand den Text darunter überhaupt.

Ich prüfe jede Überschrift, die ich schreibe, an vier Kriterien:

  • Verständlichkeit: Versteht ein Besucher, der dich nicht kennt, sofort, worum es geht?

  • Kürze: Ist die Überschrift ungefähr 12 bis 18 Zeichen lang?

  • Nutzen: Geht aus der Überschrift hervor, was der Besucher konkret bekommt?

  • Glaubwürdigkeit: Trägt die Überschrift dazu bei, dass das versprochene Ergebnis glaubwürdiger wirkt?

Vier Karten mit den Kriterien Verständlichkeit, Kürze, Nutzen und Glaubwürdigkeit

Die vier Kriterien, an denen sich jede gute Überschrift prüfen lässt

Die drei Arten von Vorteil

„Nutzen“ beziehungsweise „Vorteil“ ist kein einzelnes Element, sondern lässt sich grob in drei Arten aufteilen. Eine gute Überschrift spricht eine dieser Arten an – oder kombiniert mehrere:

  • Geschwindigkeit: Wie schnell bekommt der Besucher, was er sich wünscht? Beispiel: „Büro, Lager oder Baustelle aufräumen lassen, um wieder betriebsbereit zu sein – in nur 24 bis 48 Stunden.“

  • Emotionaler Nutzen: Was ist das emotionale Zielergebnis? Beispiel: „Nachhaltige Raucherentwöhnung mit Hypnose, für eine gesunde Zukunft.“

  • Funktionaler Nutzen: Was genau bekommt der Besucher ganz konkret? Beispiel: eine „besenreine und übergabefähige Wohnung.“

Drei Karten mit Icons für Geschwindigkeit, emotionalen Nutzen und funktionalen Nutzen

Die drei Arten von Vorteil, die eine Überschrift ansprechen kann

Ein Beispiel, das alle drei Arten in einer Überschrift kombiniert – die Hero-Überschrift einer Hypnosetherapeutin: „Schluss mit Schmerzen, Ängsten, Süchten und allem, was dich festhält: Dauerhafte Befreiung in 2 bis 3 Hypnosetherapie-Sitzungen, auch wenn du schon alles versucht hast.“ Geschwindigkeit (2-3 Sitzungen), emotionaler Nutzen („auch, wenn du schon alles versucht hast“) und funktionaler Nutzen (Befreiung von Ängsten und Süchten) stecken alle in einem einzigen Satz. In den meisten Fällen solltest du emotionalen und funktionalen Nutzen kombinieren. Nur wenn du ausschließlich ein Geschlecht ansprichst, lohnt sich eine leicht andere Gewichtung: Mehrere Studien zur Werbewirkung deuten darauf hin, dass emotionale Botschaften bei Frauen im Schnitt etwas stärker wirken, rationale, faktenbasierte Botschaften dagegen bei Männern.

Glaubwürdigkeit: der zweite Hebel

Glaubwürdigkeit funktioniert anders als Nutzen: Hier geht es nicht darum, was der Besucher bekommt, sondern darum, warum er dir überhaupt glauben sollte. Die Überschrift einer „Über mich“-Sektion sollte deshalb nicht einfach „Über mich“ lauten – das ist kurz und verständlich, aber ohne jedes Glaubwürdigkeits- oder Nutzenelement. Besser: Zertifikate, Qualifikationen oder Erfolgszahlen direkt in der Überschrift nennen, zum Beispiel „Von eigenen Ängsten zur Hypnosetherapeutin, die über 200 Menschen bei ihren Ängsten geholfen hat.“

H1 versus die restlichen Überschriften

Nicht jede Überschrift auf deiner Website hat denselben Stellenwert. Deine H1 – die erste, prominenteste Überschrift, die dem Besucher ins Auge springt – darf mehr Elemente gleichzeitig enthalten als der Rest. Der Grund: Hier entscheidet der Besucher, ob er überhaupt weiterscrollt, und nur etwa die Hälfte tut das. Alle Überschriften danach bleiben knapper, ungefähr 12 bis 18 Zeichen. Bei der Länge gibt es einen klaren Trade-off: kurz und einladend versus lang und informativ. Wird deine H1 selbst sehr lang, musst du meist die Schriftgröße verkleinern, damit der Bereich nicht überdimensioniert wirkt.

Welches Element passt in welche Sektion?

Nicht in jeder Überschrift kommen Nutzen und Glaubwürdigkeit gleichermaßen vor. In einer „Über mich“-Sektion passt meistens ein Glaubwürdigkeits-Element besser, zum Beispiel „Ich habe schon 24 Coaches geholfen, ihr Ziel zu erreichen.“ In einer Leistungsmerkmal-Sektion steht dagegen meist der Nutzen im Vordergrund. Wichtig ist, dass deine Seite dabei einen roten Faden behält: Scrollt jemand von oben nach unten und liest dabei nur die Überschriften, sollte am Ende ein klares Bild entstehen, welchen Vorteil dein Angebot für ihn hat.

Startseite vor Unterseiten – und Hero-Section vor allem anderen

Nicht jede Seite deiner Website verdient dieselbe Optimierungs-Aufmerksamkeit. Fang immer bei der Startseite an, weil sie überall verlinkt ist – mit deinem Google Business Profil und praktisch jeder Plattform, auf der du gelistet bist. Innerhalb der Startseite gilt dieselbe Logik nochmal, nur eine Ebene tiefer: Die Hero-Section verdient die meiste Aufmerksamkeit von allen, weil nur etwa 50 Prozent der Besucher überhaupt über sie hinausscrollen. Wer hier nicht überzeugt, verliert die Hälfte der Besucher, bevor der Rest der Seite eine Chance bekommt.

Große Zahl 50 Prozent mit Erklärung zur Absprungrate nach der Hero-Section

Nur etwa die Hälfte der Besucher scrollt über die Hero-Section hinaus

Die Standard-Struktur einer Unternehmenswebsite

Eine Unternehmenswebsite braucht fast immer denselben Grundaufbau: Hero-Section, Leistungsmerkmal-Sektion, Testimonials, Ablauf-Sektion, Preise-Sektion, Über-uns-Sektion, FAQ-Sektion, Kontaktaufnahme-Sektion, und ganz am Ende der Footer. Jede dieser Sektionen folgt in den meisten Fällen demselben simplen Muster: Überschrift, Body-Text, Bild – wobei das Bild immer zu dem passen sollte, was der Text kommuniziert. Bei kleineren Punkten reicht statt einem Foto oft auch ein Icon.

Prozessdiagramm mit drei Schritten: Hero-Section, mittlere Sektionen, Kontaktaufnahme

Der grobe Aufbau einer Unternehmenswebsite, von der Hero-Section bis zur Kontaktaufnahme

Die Hero-Section

Die Hero-Section ist die erste Sektion, das, was der Besucher als Erstes sieht. Genau deshalb gehört hier unbedingt Social Proof hinein: Google-Sterne, Trustpilot-Badges, Logos bekannter Partnerunternehmen. Die einzige andere Stelle, an der Social Proof genauso wichtig ist, ist die Kontaktaufnahme-Sektion ganz am Ende – aus demselben Grund, nur andersherum: Dort steht die zweite kritische Entscheidung der ganzen Seite an. In den Sektionen dazwischen bleibt Social Proof sinnvoll, aber weniger entscheidend, weil die Absprungrate von Sektion zu Sektion sinkt, sobald jemand einmal über die Hero-Section hinausgescrollt hat.

Die Subheadline

Unter der H1 folgt fast immer eine zweite, kleinere Überschrift. Ihre Aufgabe: Während die H1 das große Versprechen macht, erklärt die Subheadline, wie genau du dieses Versprechen einlöst – im Idealfall mit einem Hinweis auf deinen einzigartigen Mechanismus. Beispiel: Zur H1 „Schluss mit Schmerzen, Ängsten, Süchten und allem, was dich festhält: Dauerhafte Befreiung in 2 bis 3 Hypnosetherapie-Sitzungen“ passt die Subheadline „Weil die Regressionshypnose direkt am Unterbewusstsein ansetzt, lassen sich dort verankerte Ängste zuverlässiger und langfristiger auflösen als mit anderen Methoden.“ Schmerzpunkt benennen, dann den Mechanismus liefern, der zeigt, warum die H1 hält, was sie verspricht.

Das Bild in der Hero-Section

Das Bild neben deiner H1 sollte niemals generisch sein – kein x-beliebiges Stockfoto, das genauso gut auf jeder anderen Website stehen könnte. Zeig stattdessen möglichst konkret, was der Besucher am Ende bekommt oder wie sich die Leistung anfühlt. Bei einem Entrümpelungsunternehmen zum Beispiel ein Bild eines bereits leergeräumten, sauberen Raums – das Bild unterstreicht damit visuell den Mehrwert aus der H1.

Mit KI zur idealen H1 und Subheadline

Lass dir von ChatGPT oder Claude mehrere Varianten für deine H1 vorschlagen. Definiere dafür vorher kurz vier Begriffe für die KI: das emotionale Zielergebnis (der gewünschte Gefühlszustand deiner Zielgruppe), den funktionalen Nutzen (das konkrete, sachliche Ergebnis), den Zeitrahmen (in dem das passiert) und deinen einzigartigen Mechanismus (die Methode, mit der du das zuverlässig lieferst). Gib der KI zusätzlich mit, wer deine Zielgruppe ist und was du anbietest, und lass dir mehrere Varianten ausspielen. Für die Subheadline gilt derselbe Trick: Gib der KI deine H1, den Schmerzpunkt deiner Zielgruppe und deinen Mechanismus, und lass dir eine Subheadline vorschlagen, die genau diese Brücke schlägt.

Garantien für Vertrauensaufbau

Eine gute Garantie bringt die wahrgenommene Erfolgswahrscheinlichkeit für den Interessenten nah an 100 Prozent, weil er im schlimmsten Fall nur Zeit verliert, aber kein Geld. Testimonials und andere Vertrauenselemente wirken in dieselbe Richtung, nur schwächer – eine Garantie ist letztlich auch nur ein besonders starkes Vertrauenselement.

Garantien sind im B2B-Bereich noch entscheidender als im B2C-Bereich: Als B2B-Kunde bist du rechtlich schlechter abgesichert, dein Geld ist meistens weg, sobald du unterschrieben hast. Als B2C-Kunde hast du dagegen ein gesetzliches Widerrufsrecht – seit dem 19. Juni 2026 verpflichtet § 356a BGB Unternehmen sogar zu einem elektronischen Widerrufsbutton. Für done-for-you-Leistungen im B2B würde ich deshalb fast immer eine Garantie empfehlen. Bei done-with-you-Leistungen ist das Zielergebnis dagegen schwerer allein zu kontrollieren, weil der Kunde mitwirken muss – hier lohnt sich eine Garantie nicht immer.

Wer wirklich sicher ist, Mehrwert zu liefern, kann sich eine Garantie leisten. Wer selbst nicht sicher ist, ob die eigene Leistung hält, was sie verspricht, verzichtet eher darauf. Mehr dazu – inklusive der Frage, warum wir bei Blaq Nexus sogar noch einen Schritt weiter gehen als eine klassische Garantie – findest du in diesem Artikel zum Thema Geld-zurück-Garantie.

Die Testimonial-Sektion

Nach der Leistungsmerkmal-Sektion kommt die Testimonial-Sektion: Case Studies oder Kundenstimmen, im Idealfall mit Bild der Person, ihrer Sternebewertung, und wenn möglich einem Bild des eigentlichen Ergebnisses. Am wirkungsvollsten sind 8 oder mehr solcher Karten, die gemeinsam den ganzen Bildschirm füllen – in den USA nennt man das eine „Wall of Love“. Die schiere Menge an sichtbaren, positiven Stimmen auf einen Blick baut deutlich mehr Vertrauen auf als zwei oder drei vereinzelte Testimonials.

Statt das Ergebnis nur als Bild zu zeigen, kannst du auch einen Vorher-Nachher-Slider einbauen. Ein paar weitere Bausteine, die eine Testimonial-Karte stärker machen: Name und Rolle der Person („Julia Bergmann, Inhaberin einer Tischlerei“ wirkt glaubwürdiger als ein anonymes Zitat), ein Verifizierungs-Badge, und – wenn vorhanden – ein Video-Testimonial, dessen Text du trotzdem zusätzlich darunter schreibst, für alle, die lieber überfliegen.

Die Ablauf-Sektion

Die Ablauf-Sektion zeigt den Weg, den dein Kunde mit dir zusammen geht – vom Ausgangspunkt bis zum Zielergebnis. Auch hier gilt: Die Texte zeigen den konkreten Mehrwert jedes Schritts und erklären, warum ausgerechnet du diesen Mehrwert zuverlässig lieferst. Die Überschrift dieser Sektion sollte niemals einfach „Ablauf“ oder „So funktioniert's“ lauten – gerade hier bietet es sich an, Geschwindigkeit und Zielergebnis einzubauen, zum Beispiel „In 2 Tagen zu 30 Prozent mehr Vertriebserfolg“ statt „Unser Ablauf.“

Wichtig ist Kongruenz: Was du in der Ablauf-Sektion versprichst, muss zu dem passen, was an anderer Stelle der Seite steht – etwa in der Kontaktaufnahme-Sektion. Auch die Überschriften der einzelnen Schritte sollten nicht generisch sein: Statt „Schritt 1: Erstgespräch“ lieber „Erstgespräch, in dem wir gemeinsam die Schwachstellen deines aktuellen Vertriebsprozesses aufdecken.“ Bei uns bei Blaq Nexus heißt diese Sektion zum Beispiel „Von der Idee bis zur fertigen Website in 9 Tagen“ und ist in drei Phasen unterteilt: Erstentwurf (Erstgespräch, Review Mining, Konkurrenzanalyse), optimierter Website-Aufbau (Texte, Unterseiten, Google-Profil) und Feinschliff (technisches SEO, Go-live).

Die Preise-Sektion

Ob du eine eigene Pricing-Section brauchst, hängt von deiner Branche ab. Ist Preistransparenz in deinem Markt üblich, erwähne die Preise offen – und begründe dabei ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis logisch, statt es nur zu behaupten. Ist Preistransparenz unüblich, weil zum Beispiel jedes Projekt zu individuell ist, lässt du diese Sektion weg und schreibst stattdessen etwas wie: „Den genauen Preis können wir dir vorab nicht nennen, weil dein Leistungspaket individuell zugeschnitten wird – deshalb besprechen wir den genauen Preis im Erstgespräch.“ So verhinderst du, dass sich Interessenten allein wegen der Preisangabe gar nicht erst melden.

Die Über-uns-Sektion

Hier stellst du dein Team vor, möglichst mit echten Bildern und wenn möglich Videos – von eurem Büro, euren Mitarbeitern, eurem Arbeitsalltag. Diese Sektion dient in erster Linie einem Zweck: Vertrauen aufzubauen. Alles, was hier reingehört, sollte darauf einzahlen – Fotos und Videos vom Team, von Fahrzeugen, von abgeschlossenen Projekten, Zertifikate und Qualifikationen. Ein besonders starker Baustein: deine eigene Motivation oder Geschichte, warum du genau diese Leistung anbietest – vorausgesetzt, sie ist wahr. Das funktioniert besonders gut, wenn du selbst für die Leistungserbringung zuständig bist.

Die FAQ-Sektion

Eine FAQ-Sektion beantwortet die Fragen, die sich ein Interessent kurz vor der Kontaktaufnahme stellt, und nimmt ihm damit die letzten Zweifel. Überleg dir, welche Rückfragen im Verkaufsgespräch oder am Telefon am häufigsten kommen, und beantworte genau diese proaktiv. Die wichtigste Quelle für gute FAQs ist deine eigene Zielgruppenanalyse: Was deiner Zielgruppe dort besonders wichtig war, greifst du hier nochmal auf. Gut aufgebaute FAQs helfen übrigens auch bei der Auffindbarkeit – dazu findest du mehr im lokalen SEO-Leitfaden.

Die Kontaktaufnahme-Sektion und die CTA-Buttons

Ganz am Ende der Seite, direkt über dem Footer, kommt die Kontaktaufnahme-Sektion. Hier gehört wieder Social Proof hin, weil hier die zweite kritische Entscheidung der ganzen Website ansteht. Diese Position ist fast immer die beste – aus zwei Gründen: Erstens musst du erst mit deinen Website-Inhalten überzeugen, bevor du das Kontaktformular zeigst, sonst wirkt es deplatziert. Zweitens scrollen viele Besucher beim ersten Durchgang recht schnell von oben nach unten und bleiben dann eher unten hängen.

Für die CTA-Buttons, die zu dieser Sektion führen, gilt: spezifisch, aber kurz. Getestet haben das unter anderem Unternehmen wie Exposure Ninja und Thrillx: Buttons mit niedrigem Commitment-Level, wie „Mehr erfahren“, wirken oft attraktiver als Buttons wie „Jetzt kaufen“ oder „Erstgespräch vereinbaren“ und erhöhen häufig die Conversion-Rate. Wichtig: Alle Buttons, die zur Kontaktaufnahme-Sektion führen, sollten denselben oder einen sehr ähnlichen Text tragen – und die Kontaktaufnahme-Sektion selbst sollte entsprechend geframt sein, damit Button-Text und Sektion inhaltlich zusammenpassen.

Für die Texte der Kontaktaufnahme-Sektion selbst gilt: je niedriger das wahrgenommene Commitment, desto besser – idealerweise bekommt der Besucher direkt einen kleinen, kostenlosen Mehrwert dafür, dass er Kontakt aufnimmt. Ein hilfreiches Gerüst dafür ist Alex Hormozis Value Equation: Dream Outcome, wahrgenommene Wahrscheinlichkeit, dass du das Ergebnis wirklich lieferst, nötiger eigener Aufwand, und die Zeit bis zum Ergebnis. Diese Formel eignet sich gut für die Formulierung der kleinen Vorteils-Karten neben dem Kontaktformular – für die Präsentation deiner bezahlten Kernleistung dagegen weniger, weil es dort schnell zu schön klingt, um wahr zu sein.

Zum Formular selbst: so wenig Felder wie möglich, untereinander statt nebeneinander angeordnet – das wird nachweislich häufiger vollständig ausgefüllt. Ergänze eine aktiv anzukreuzende Checkbox zur Datenschutzerklärung. Wer wirklich alles richtig machen will, leitet nach dem Absenden automatisch auf eine eigene Dankeseite mit einem kurzen Video weiter, das den nächsten Schritt schmackhaft macht. Und zum Schluss der vielleicht unterschätzteste Punkt: die Reaktionsgeschwindigkeit. Antworte im Idealfall innerhalb von zwei Minuten auf eine eingehende Anfrage – je frischer das Interesse, desto höher deine Abschlussquote.

Die Navigationsleiste

Deine Telefonnummer verdient bei lokalen Unternehmen eine Sonderstellung: Sie sollte praktisch überall präsent sein – im Footer, aber auch in der Navigationsleiste, und auf Mobilgeräten direkt anklickbar. Auf dem Desktop reichen normalerweise Telefonnummer, ein Kontaktaufnahme-Button und dein Logo. Auf der Handy-Version reichen Logo und ein Burger-Menü. Viele Unternehmen packen trotzdem alle Unterseiten in die Navigationsleiste – meiner Meinung nach ein Fehler, sobald mehr als etwa sieben Elemente in der Leiste stehen: Die Leiste wird unübersichtlich, und der Besucher wird eher abgelenkt als geführt. Unterseiten gehören deshalb eher in den Footer oder werden gezielt über „Mehr erfahren“-Buttons innerhalb der passenden Sektion verlinkt. Wie du Design-Details wie Schriftwahl, Farbwahl und visuelle Hierarchie darüber hinaus professionell umsetzt, zeige ich im Detail in diesem Artikel zu den Design-Grundlagen.

FAQ

Wie lang sollte die H1 meiner Hero-Section sein?

Es gibt einen Trade-off zwischen kurz und einladend versus lang und informativ. Als Faustregel für die meisten anderen Überschriften gilt 12 bis 18 Zeichen, tendenziell eher am oberen Ende. Deine H1 darf länger sein, wenn du mehrere wichtige USPs früh kommunizieren musst – wird sie sehr lang, solltest du dafür die Schriftgröße etwas reduzieren.

Brauche ich für jede Sektion ein eigenes, individuelles Bild?

Nicht zwingend. Bei zentralen Sektionen wie der Hero-Section lohnt sich ein konkretes, nicht-generisches Bild fast immer. Bei kleineren Punkten, etwa innerhalb einer Leistungsmerkmal-Sektion, reicht oft auch ein einfaches Icon, um den Text zu visualisieren.

Muss ich eine Preise-Sektion auf meiner Website einbauen?

Nur, wenn Preistransparenz in deiner Branche üblich ist. Ist sie das nicht, weil zum Beispiel jedes Projekt individuell ist, lässt du die Sektion weg und erklärst stattdessen, dass der Preis im Erstgespräch besprochen wird.

Wie viele Testimonials brauche ich mindestens für eine überzeugende Wall of Love?

Als Richtwert würde ich mindestens 8 Testimonial-Karten anpeilen, die gemeinsam den ganzen Bildschirm füllen. Die schiere Menge an sichtbaren, positiven Stimmen wirkt deutlich überzeugender als zwei oder drei vereinzelte Zitate.

Wo genau sollte das Kontaktformular auf meiner Seite stehen?

In den allermeisten Fällen ganz am Ende der Seite, direkt über dem Footer. Bis dahin hattest du bereits Gelegenheit, mit deinen Inhalten zu überzeugen und viele Besucher scrollen beim ersten Durchgang ohnehin recht schnell bis nach unten.

Was gehört in die Navigationsleiste – und was nicht?

Auf dem Desktop reichen meistens Logo, Telefonnummer und ein Kontaktaufnahme-Button. Ab etwa sieben Elementen in der Navigationsleiste sinkt die Übersichtlichkeit spürbar. Einzelne Unterseiten gehören deshalb eher in den Footer oder werden gezielt über „Mehr erfahren“-Buttons innerhalb der passenden Sektion verlinkt.

Brauche ich eine Garantie, auch wenn ich B2C-Kunden habe?

Im B2C-Bereich hat dein Kunde ohnehin ein gesetzliches Widerrufsrecht, deshalb ist eine Garantie hier weniger entscheidend als im B2B-Bereich, wo dieser rechtliche Rückhalt fehlt. Sinnvoll ist sie trotzdem, weil sie als starkes Vertrauenselement wirkt.

Wie finde ich heraus, welche Fragen in meine FAQ-Sektion gehören?

Die wichtigste Quelle ist deine eigene Zielgruppenanalyse: Themen, die dort immer wieder auftauchen, greifst du hier als Frage-Antwort-Paar auf. Ergänzend helfen die Fragen, die in deinem Erstgespräch oder am Telefon am häufigsten gestellt werden.

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Auszug aus meinem Buch: Überschriften, Hero-Section, Garantien, Preise und Kontaktaufnahme im Detail

Hier ein Auszug zu diesem Thema aus meinem Buch „Komplett ausgebucht mit 0 € Marketing-Ausgaben – als kleines Dienstleistungsunternehmen im KI-Zeitalter“. Er ergänzt den Artikel um weitere Details.

Glaubwürdigkeit: Der zweite Hebel

Glaubwürdigkeit funktioniert anders als Nutzen. Hier geht es nicht darum, was der Besucher bekommt, sondern darum, warum er dir überhaupt glauben sollte, dass du ihm wirklich einen Mehrwert vermitteln kannst.

Zum Beispiel:

Die Überschrift einer klassischen „Über mich“-Sektion sollte nicht einfach „Über mich“ lauten – das ist zwar kurz und verständlich, aber komplett ohne Glaubwürdigkeits- oder Nutzenelement.

Besser wäre es, Zertifikate, Qualifikationen, oder andere Vertrauenssignale bereits in der Überschrift zu nennen.

Manchmal macht es auch Sinn, etwas zur eigenen Motivation zu sagen:

Zum Beispiel:

"von eigenen Ängsten zur Hypnosetherapeutin, die über 200 Menschen, bei Ihren Ängsten geholfen hat“

Das sind zwar mehr als 18 Zeichen, aber manchmal ist das auch okay. Vor allem dann, wenn unbedingt mehr als 18 Zeichen notwendig sind, um die Botschaft in der Überschrift verständlich zu übermitteln.

Im Text darunter, wird dann deine Geschichte im Detail erzählt.

Solche Geschichten müssen natürlich wahr sein, und sie lohnen sich vor allem dann, wenn du als Person selbst für die Leistungserfüllung zuständig bist, wie bei einer Hypnosetherapeutin oder einem Coach – dann kann so eine Geschichte bei der Zielgruppe echten Anklang finden.

Es gibt keine strikte Trennung zwischen dem, was in eine „Über mich“-Sektion gehört, und dem, was in eine Testimonial-Sektion gehört. Ein Beispiel wie „Ich habe bereits 24 Coaches dabei geholfen, ihren Vertrieb zu optimieren“ könnte in beiden Sektionen funktionieren – das hängt vom Aufbau der gesamten Website ab.

Glaubwürdigkeit lässt sich generell auf verschiedene Arten aufbauen, mit unterschiedlichen Bausteinen. Bei Max, einem Verkaufstrainer, den wir betreuen, waren das zum Beispiel: über 40 Jahre Erfahrung im Vertrieb, 18 Jahre Führungserfahrung, eine eigene Methode, zu der er sogar ein Buch geschrieben hat, und ein wissenschaftliches Fundament, weil seine Methode unter anderem auf Value Based Selling aufbaut, einem Ansatz, zu dem es Studien gibt, die unterstreichen, dass dieser Ansatz zu einer höheren Vertriebs-Performance führt.

Die wichtigsten dieser Bausteine kannst du schon früh in der Hero-Section andeuten – du kannst sie später auf der Seite aber auch nochmal aufgreifen und vertiefen, eine gewisse Wiederholung ist dabei nicht schlimm.

H1 versus die restlichen Überschriften

Nicht jede Überschrift auf deiner Website hat denselben Stellenwert.

Was ist die H1 überhaupt?

Technisch ist die H1 einfach die erste Überschrift im HTML-Code deiner Seite, und sie hat vor allem eine SEO-Funktion – dazu kommen wir später noch ausführlich, wenn wir über Google-Auffindbarkeit sprechen.

Wenn ich hier H1 sage, meine ich aber etwas anderes, nämlich die erste, prominenteste Überschrift, die dem Besucher zuerst ins Auge springt, unabhängig davon, ob diese im Code auch tatsächlich als H1 markiert ist.

Die H1 darf mehr Elemente gleichzeitig enthalten als die restlichen Überschriften. Der Grund: An dieser Stelle entscheidet der Besucher, ob er überhaupt weiterscrollt – nur etwa die Hälfte tut das, wie bereits erwähnt.

Alle Überschriften, die danach kommen, sind deutlich knapper, ca. 12 bis 18 Zeichen lang.

Bei der Länge einer Überschrift gibt es einen Trade-Off:

Eine kurze Überschrift enthält ein paar wenige Information, eine lange Überschrift enthält mehr Informationen, ist dafür aber weniger einladend zu lesen. Der Kompromiss liegt meistens bei 12 bis 18 Zeichen. Ich persönlich tendiere eher zum oberen Ende bei dieser Spanne, weil da noch genug Platz für die wichtigsten Infos ist, ohne dass die Überschrift bereits zu lang ist.

Die H1 selbst darf länger sein als 18 Zeichen, aber hier gibt es etwas zu beachten:

Wird die Überschrift zu lang, musst du die Schriftgröße verkleinern, damit der gesamte Bereich, in dem die Überschrift steht, nicht zu groß wird.

Wann lohnt es sich, in der H1 mehr zu kommunizieren?

Vor allem dann, wenn du mehrere wichtige USPs oder Kommunikationselemente hast, die alle relativ früh beim Besucher ankommen sollten, weil sie wichtig sind.

Zum Beispiel:

die Hero-Überschrift von Susanne, unserer Hypnosetherapeutin: „Schluss mit Schmerzen, Ängsten, Süchten und allem, was dich festhält: Dauerhafte Befreiung in 2 bis 3 Hypnosetherapie-Sitzungen, auch wenn du schon alles versucht hast.“

Ist relativ lang und hier macht es tatsächlich wenig Sinn, etwas wegzulassen, weil alle Elemente der Überschrift wichtig sind.

Kürzere Überschriften funktionieren gut, wenn du entweder nur einen einzigen, besonders dominanten USP hast, oder wenn deine Leistung wenig erklärungsbedürftig ist. Bei unserer eigenen Website zum Beispiel lautet die Überschrift aktuell „Ausgebucht als Dienstleister – nur mit einer Framer-Website für 1.250 Euro, die du vorher 30 Tage lang kostenlos testen kannst“.

Sie könnte aber auch kürzer sein, etwa „Websites, die aussehen wie Marktführer-Websites, für 1.250 Euro“ – das geht aber nur, wenn wirklich der gesamten Zielgruppe, die angesprochen werden soll, das Preis-Leistungs-Verhältnis mit Abstand am wichtigsten ist und andere Faktoren wie die Garantie für sie weniger ins Gewicht fallen. Wie viele Punkte du in deiner H1 also unterbringst, hängt letztlich davon ab, was für deine gesamte Zielgruppe am wichtigsten ist – und ist auch ein Stück weit von deinem persönlichen Stil abhängig.

Die Überschrift, die für den Besucher psychologisch am wirksamsten ist, ist nicht immer auch die Überschrift, die für Google am besten optimiert ist. Deshalb arbeiten wir bei manchen Websites mit zwei getrennten Überschriften – einer für den Besucher, sichtbar und wirksam, und einer separaten, technisch als H1 ausgezeichneten Version dieser Überschrift, die auf Suchmaschinen-Auffindbarkeit optimiert ist. Wie genau das funktioniert, zeige ich dir in meinem Buch im SEO-Teil.

Die Subheadline

Unter der H1 folgt fast immer eine zweite, kleinere Überschrift, die Subheadline. Ihre Aufgabe unterscheidet sich klar von der H1: Während die H1 das große Versprechen macht, erklärt die Subheadline, wie genau du dieses Versprechen konkret einlöst. Sie baut auf der H1 auf, vertieft den zentralen Nutzen noch etwas, und führt den Besucher zum Call-to-Action hin.

Ein hilfreicher Bauplan für die Subheadline: Nenne kurz das eigentliche Problem oder den Schmerzpunkt deiner Zielgruppe, und zeig dann auf, warum genau dein Ansatz das zuverlässig löst – im Idealfall mit einem Hinweis auf deinen einzigartigen Mechanismus.

Grafik: Bauplan der Subheadline – Schmerzpunkt nennen, zeigen warum dein Ansatz es löst, Mechanismus andeuten

So baust du die Subheadline auf.

Sie ist damit die logische Fortsetzung der H1: Die H1 macht das Versprechen, die Subheadline erklärt, inwiefern du das Versprechen halten kannst, zum Beispiel weil du einen einzigartigen Mechanismus hast.

Garantien für Vertrauensaufbau

Wir hatten schon die Gleichung Mehrwert = Vorteil minus Kosten besprochen, und dass der Interessent nie zu 100 Prozent sicher sein kann, ob der Vorteil auch wirklich eintritt. Im Kontext davon, welche konkreten Vertrauenselemente du wo auf deiner Website platzierst, lohnt sich jetzt ein genauerer Blick auf ein besonders wirksames davon: die Garantie.

Eine gute Garantie bringt die wahrgenommene Erfolgswahrscheinlichkeit für den Interessenten nah an 100 Prozent, weil er im schlimmsten Fall nur Zeit verliert, aber kein Geld. Testimonials und andere Vertrauenselemente wirken in dieselbe Richtung, nur schwächer – eine Garantie ist letztlich auch nur ein weiteres Vertrauenselement, das die wahrgenommene Wahrscheinlichkeit erhöht, dass du den versprochenen Vorteil auch wirklich lieferst.

Grafik: Eine gute Garantie bringt die wahrgenommene Erfolgswahrscheinlichkeit nah an 100 Prozent

Im schlimmsten Fall verliert der Interessent nur Zeit, aber kein Geld.

Garantien sind im B2B-Bereich noch entscheidender als im B2C-Bereich. Der Grund: Als B2B-Kunde bist du rechtlich schlechter abgesichert. Normalerweise ist dein Geld weg, sobald du den Vertrag unterschrieben hast. Als B2C-Kunde hast du dagegen ein gesetzliches Widerrufsrecht – und das wurde inzwischen sogar noch komfortabler: Seit dem 19. Juni 2026 verpflichtet der neue § 356a BGB alle Unternehmen, die online Verträge mit Verbrauchern abschließen, einen elektronischen Widerrufsbutton anzubieten, über den sich ein Vertrag genauso einfach widerrufen lässt, wie er abgeschlossen wurde. Als B2B-Anbieter gibt es diesen gesetzlichen Rückhalt für deine Kunden nicht – deshalb ist eine Garantie im B2B so wichtig.

Grafik: B2B-Kunden sind rechtlich schlechter abgesichert als B2C-Kunden mit Widerrufsrecht

Deshalb sind Garantien im B2B besonders wichtig.

Nicht für dich aber für den Kunden. Dein Ziel ist es ja hoffentlich, ein guter Anbieter zu sein. Deshalb würde ich jedem B2B-Anbieter, der eine done- for-you-Leistung anbietet, eine Garantie empfehlen. Bei done-with-you-Leistungen sieht das Ganze etwas anders aus, weil hier der Kunde mit dem Anbieter zusammenarbeitet, um ein gewisses Zielergebnis zu erreichen. Bei done-with-you-Leistungen ist daher die Erreichung des Zielergebnises schwerer zu kontrollieren. Wenn der Kunde nicht mit macht, ist es unmöglich das Zielergebnis zu erreichen, selbst, wenn du als Unternehmen alles richtig gemacht hast. Deshalb würde ich Garantien im B2B nicht immer Anbietern von done-with-you-Leistungen empfehlen.

Warum eine Garantie so viel über einen Anbieter aussagt: Wer wirklich sicher ist, dass er Mehrwert liefert – also einen hohen Vorteil bei überschaubaren Kosten liefert –, kann sich eine Garantie leisten. Wer dagegen selbst nicht sicher ist, ob die eigene Leistung wirklich hält, was sie verspricht, wird eher darauf verzichten, weil sonst zu viele Kunden ihr Geld zurückverlangen würden.

Exkurs:

Ein gutes Beispiel dafür liefert der Vergleich zwischen klassischen Consulting-Gurus und Investoren wie Alex Hormozi aus den USA. Im Kern machen beide dasselbe: Sie helfen Unternehmern dabei, zu wachsen. Der entscheidende Unterschied: Hormozi verlangt kein Geld für seine Hilfe, sondern kauft sich stattdessen Anteile an den Unternehmen, denen er hilft – dafür braucht er Kapital. Genau dieses Kapital haben die klassischen Consulting-Gurus aber auch, das zeigen sie ja meistens ganz bewusst öffentlich – am fehlenden Geld liegt es also nicht, dass sie es nicht genauso machen wie Alex Hormozi.

Weil Hormozi mit eigenem Kapital investiert statt sich bezahlen zu lassen, trägt er aber selbst das Risiko: Ist seine Leistung schlecht, verliert er sein eigenes Geld. Klassische Consulting-Gurus dagegen lassen sich vorab bezahlen, unabhängig davon, ob ihre Hilfe am Ende wirkt – das Risiko liegt komplett beim Kunden.

Zwei Dinge unterscheiden die beiden Modelle, meiner Meinung nach:

Screening und Skill.

Screening:

Weil Hormozi selbst Risiko auf sich nimmt, muss er extrem genau hinschauen, wen er aufnimmt – klassisches Consulting braucht dieses Screening nicht, weil der Anbieter unabhängig vom Ergebnis bezahlt wird.

Skill:

Wenn du zu hundert Prozent weißt, dass du einem Unternehmen wirklich zum Erfolg verhelfen kannst, dann ist Hormozis Modell für dich aus zwei Gründen die deutlich bessere Wahl. Erstens erzeugt das fehlende Risiko für den Kunden einen regelrechten Sogeffekt: Weil dein Angebot für Unternehmer viel attraktiver ist als klassisches Consulting, bei dem sie das volle Risiko tragen, ziehst du sehr viel mehr potenzielle Kunden an – die Marke spielt dabei natürlich auch eine Rolle, aber der Sogeffekt entsteht vermutlich vor allem durch das fehlende Risiko. Mit einem guten Screening-Prozess kannst du dir aus dieser größeren Auswahl an Interessenten dann die aussichtsreichsten Kandidaten herauspicken.

Zweitens kannst du es dir leisten, kein Geld zu verlangen, sondern stattdessen Unternehmensanteile zu nehmen, wenn du Skills hast.

Warum ist das so?

Weil du dir durch deine Skills sicher bist, dass du das Unternehmen des Kunden zum Wachsen bringen kannst. Du weißt also, dass diese Unternehmensanteile durch deine Arbeit an Wert gewinnen werden. Du verdienst dann dein Geld, dadurch, dass das Unternehmen wächst und die Anteile mehr wert werden, oft ergänzt durch eine Umsatzbeteiligung.

Wenn du aber keine Skills hast, dann verlierst du dein komplettes Geld.

Dass dieses Modell für Kunden attraktiver ist, zeigt sich an der Anzahl der Anfragen: Alex Hormozi bekommt Berichten zufolge etwa 30.000 Anfragen pro Monat von Unternehmern, die wollen, dass er bei ihnen investiert. Klassische Consulting-Gurus bekommen meiner Einschätzung nach sehr viel weniger Anfragen, obwohl sie im Kern dasselbe machen: Sie helfen Unternehmen, dabei, erfolgreicher zu werden - genau wie Alex Hormozi.

Genau dieses Prinzip – wer wirklich liefert, kann und sollte das Risiko auf sich nehmen, statt es auf den Kunden abzuwälzen – steckt im Kern auch hinter einer guten Garantie.

Wenn du übrigens das Geschäftsmodell von Alex Hormozi im deutschen Raum umsetzen möchtest, dann helfen wir dir kostenlos. Du bekommst sämtliche Leistungen von uns umsonst. Wir finden nämlich, dass ein Angebot, wie das von Alex Hormozi dem deutschen Markt sehr zu Gute kommen würde.

Ein letzter Hinweis zum thema "Garantien": eine Garantie allein schützt dich im B2B immer noch nicht vollständig. Im Vertrag – mehr oder weniger im Kleingedruckten – können zum Beispiel Mitwirkungspflichten genannt werden, die die Garantie aushebeln können. Deshalb gehen wir bei Blaq Nexus einen Schritt weiter und bieten eigentlich gar keine echte Garantie an. Wir wollen dein Geld nicht einmal, bevor du die Website 30 Tage lang getestet hast. Und nach dieser Periode bist du auch nicht zur Zahlung verpflichtet. Wir gehen also noch einen Schritt weiter als es bei einer klassischen Garantie üblich ist.

Die Preise-Sektion

Ob du eine eigene Pricing-Section brauchst, hängt von deiner Branche ab. Wenn Preistransparenz in deinem Markt üblich ist, erwähne die Preise offen. Ist das unüblich, zum Beispiel weil jedes Projekt zu individuell ist, lässt du diese Sektion einfach weg.

Wenn du ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hast, kannst du das in der Pricing-Section kommunizieren. Dabei reicht es nicht, das einfach zu behaupten – das glaubt dir ohne Begründung niemand. Erklär stattdessen logisch und glaubwürdig, warum du so günstig sein kannst.

Um zu erklären, warum wir so ein gutes Preis-Leistungsverhältnis haben, haben wir sogar eine eigene Sektion erstellt, die einen längeren Text enthält.

In dem Text erklären wir, warum wir bewusst nicht dem Trend folgen, das eigene Unternehmen dafür zu nutzen, sich selbst zu bereichern. Wir erklären also, warum wir uns darauf konzentrieren wirklichen Mehrwert zu vermitteln. Genau diese Haltung erklärt, warum wir versuchen ein besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten zu können.

Das ist unsere Haltung. Du musst dich nicht an ihr orientieren.

Wenn deine Leistung relativ viel kostet ist das in vielen Fällen auch in Ordnung. Ich würde dann auf meiner Website Folgendes schreiben: „Den genauen Preis können wir dir vorab nicht nennen, weil dein Leistungspaket individuell auf deine Bedürfnisse zugeschnitten wird, deshalb besprechen wir den genauen Preis im Erstgespräch.“ Wenn du einen hohen Preis verlangst, würde ich vorschlagen so etwas zu schreiben, anstatt, den tatsächlichen Preis zu nennen, um zu verhindern, dass Leute sich nicht bei dir melden, weil sie den Preis zu hoch finden.

Wenn du die gleiche Person dann einmal im Erstgespräch sitzen hast, ist es viel einfacher die Person davon zu überzeugen, dass der hohe Preis von dir wirklich gerechtfertigt ist.

Die CTA-Buttons, die zur Kontaktaufnahme führen

Bevor es um die Kontaktaufnahme-Sektion selbst geht, kurz zur Unterscheidung: Die Texte, die du für diese Sektion schreibst, passen inhaltlich zu den Texten der CTA-Buttons, die auf deiner Startseite verteilt sind. CTA steht für Call to Action. Also Buttons, die zur Kontaktaufnahme anregen - z.B. "kostenfreies Erstgespräch". Normalerweise gibt es solch einen Button in der Navigationsleiste und in anderen Sektionen weitere Buttons, wenn es thematisch passt – alle führen zur selben Kontaktaufnahme-Sektion, die ganz am Ende der Seite sitzt, direkt über dem Footer. Diese Position ist in den allermeisten Fällen die beste.

Das hat vor allem zwei Gründe. Erstens musst du erst mit deinen Website-Inhalten verkaufen und den Besucher überzeugen, bevor du ihm das Kontaktformular zeigst – sonst wirkt das Kontaktformular deplatziert, und die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass es überhaupt ausgefüllt wird. Zweitens scrollen viele Besucher beim ersten Durchgang recht schnell einmal von oben nach unten durch die ganze Seite und bleiben dann eher unten hängen.

Es gibt also zwei Gründe, die dafür sprechen, die Kontaktaufnahme-Sektion ans Ende zu setzen.

Grafik: Zwei Gründe, die Kontaktaufnahme-Sektion ans Ende der Seite zu setzen

Deshalb steht die Kontaktaufnahme ganz am Ende.

Für den Text auf diesen Buttons gilt: spezifisch, aber kurz, damit der Button nicht zu lang wird. Unternehmen wie Exposure Ninja haben nach meiner Erinnerung Buttons mit niedrigem Commitment-Level getestet. Die „Mehr erfahren“-Buttons speziell hat, soweit ich weiß, Thrillx getestet: Buttons, die kein Commitment ausstrahlen, wirken generell attraktiver als Buttons wie „Jetzt kaufen“ oder „Erstgespräch vereinbaren“. Das haben diese beiden Unternehmen herausgefunden.

Grafik: Buttons mit niedrigem Commitment wie Mehr erfahren wirken attraktiver als Jetzt kaufen

Je weniger Commitment ein Button ausstrahlt, desto attraktiver wirkt er.

Und speziell die „Mehr erfahren“-Buttons erhöhen häufig die Conversion-Rate einer Website, wenn die Buttons zuvor generische Texte, wie „kostenfreies Gespräch“ enthielten.

Wichtig dabei: Alle Buttons, die zur Kontaktaufnahme-Sektion führen, tragen denselben oder einen sehr ähnlichen Text – zum Beispiel überall „Mehr erfahren“.

Das funktioniert aber nur, wenn die Kontaktaufnahme-Sektion selbst entsprechend geframt ist. Wenn du zum Beispiel in der Leistungsmerkmal-Sektion einen Button „Mehr erfahren“ einbaust, sollte die Kontaktaufnahme-Sektion, zu der der Button führt, auch wirklich so wirken, als würde man dort mehr erfahren – zum Beispiel könnte die Überschrift dieser Kontaktaufnahme-Sektion Folgendermaßen lauten: „Finde heraus, ob du förderfähig bist.“

Bei einer solchen Überschrift passt beides zusammen – der Text des Buttons und die Überschrift der Kontaktaufnahme-Sektion. Das Ausfüllen des Formulars sollte bei diesem Beispiel dann dazu führen, dass die Person tatsächlich mehr Informationen erhält - und zwar Informationen dazu, inwiefern diese Person förderfähig ist.

Für sämtliche Texte der Kontaktaufnahme-Sektion gilt: je niedriger das wahrgenommene Commitment für den Website-Besucher, desto besser. Idealerweise bekommt der Besucher sogar direkt einen kleinen, kostenlosen Mehrwert dafür, dass er Kontakt aufnimmt – deshalb arbeiten viele Landingpages, die auf bezahlte Werbung ausgerichtet sind, mit kostenlosen Lead-Magneten wie einem kostenlosen Website-Audit. Das ködert selbst Besucher, die dich noch nicht kennen – also für genau die Cold-Traffic-Besucher, auf die wir deine Website ja bewusst ausrichten möchten. Wer dich schon kennt, meldet sich eher auch bei höherem Commitment. Wer dich nicht kennt, meldet sich eher nur, wenn die Hürde niedrig ist und der Mehrwert klar erkennbar.

Das erklärt auch, warum WhatsApp als sekundäre Kontaktoption im B2C-Bereich so gut funktioniert: Es strahlt von Natur aus wenig Commitment aus, weil es sich eher nach einem persönlichen Chat anfühlt als nach einer Geschäftsanfrage. Im B2B-Bereich funktioniert Whatsapp als Kontaktaufnahme-Option tendenziell schlechter, weil diese Art der Kontaktaufnahme in den meisten B2B-Branchen weniger professionell wirkt – bei Rechtsanwaltskanzleien als Zielgruppe zum Beispiel würde ich auf einen WhatsApp-Button verzichten.

Ein paar allgemeine Punkte zur Kontaktaufnahme-Sektion:

Gib deine Telefonnummer an, viele lokale Kunden rufen einfach lieber direkt an. Im B2C-Bereich lohnt sich zusätzlich WhatsApp als Kontaktweg. Beide Optionen – Whatsapp und die Telefonnummer - würde ich aber bewusst nicht zu auffällig gestalten – der Besucher soll eine klare, herausstechende Hauptoption sehen, keine drei gleichwertigen Möglichkeiten, zwischen denen er erst wählen muss. Ob diese Hauptoption ein Kontaktformular, eine direkte Terminbuchung über ein Tool wie Calendly, oder etwas anderes ist, hängt davon ab, was in deiner Branche üblich ist.

Meistens würde ich jedoch ein Kontaktformular verwenden, welches so wenig Infos, wie möglich, erfragt. Zum Beispiel: Name, E-Mail, Telefonnummer.

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