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Elias Schweizer

Elias Schweizer

Marketing Management (M.Sc.)

Marketing Management (M.Sc.)

Letzte Aktualisierung:

Hinweis: Alle Inhalte basieren lediglich auf meiner eigenen Meinung und stellen keine individuelle Beratung (wirtschaftlich, rechtlich, steuerlich, technisch o.ä.) dar. Umsetzung auf eigenes Risiko. Keine Haftung für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität (soweit gesetzlich zulässig).

Website für Bauunternehmen: Aufbau, Leistungsseiten und lokales SEO

Die ideale Website für Bauunternehmen: Mehr Aufträge durch lokale Sichtbarkeit und professionelles Design

Sektion für Sektion mit Screenshots einer Muster-Website: So baust du Startseite, Leistungsseiten und Projekte-Seite auf und stimmst sie auf dein Google Business Profil ab, damit Bauherren aus deiner Region dich finden und anfragen.

Baukräne über einem Rohbau zwischen Hochhäusern im Nebel

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Elias Schweizer

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Elias

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Eine Website für Bauunternehmen bringt dann Aufträge, wenn sie zwei Dinge schafft: Sie wird bei Google gefunden, wenn jemand in deiner Region nach deinen Leistungen sucht. Und sie überzeugt Bauherren, die fünf- oder sechsstellige Beträge ausgeben wollen, dass du der richtige Partner bist. In diesem Leitfaden zeige ich dir Sektion für Sektion, wie so eine Website aufgebaut ist, mit Screenshots einer Muster-Website für ein Bauunternehmen.

Über mich

Ich bin Elias Schweizer, Gründer von Blaq Nexus, und erstelle seit 2023 Websites für Unternehmen, darunter Handwerks- und Baubetriebe. Ich habe einen M.Sc. in Marketing Management und über 32.000 Websites im deutschsprachigen Raum analysiert. Heute betreuen wir Websites mit zusammen knapp 1 Mio. Besuchern pro Jahr. Die Website von Dr. Stemper (Psychologie Berlin) hatte zuletzt 68.000 Besucher in 30 Tagen, hochgerechnet über 800.000 im Jahr (Stand September 2026).

Bei Bauunternehmen habe ich eines gelernt: Die lokale Auffindbarkeit ist einer der größten Hebel. Fast niemand beauftragt ein Bauunternehmen aus 300 Kilometern Entfernung. Deine Kunden suchen in ihrer Region. Und dort musst du auftauchen.

Die Screenshots in diesem Artikel stammen aus einer Muster-Website für ein Bauunternehmen, die wir gestaltet haben. Namen, Zahlen und Kundenstimmen darin sind Platzhalter.

Kurz-Antwort: Was braucht die Website eines Bauunternehmens?

Die Website eines Bauunternehmens braucht eine klare Startseite mit Leistung und Ort in der Überschrift, eine eigene Unterseite für jede wichtige Leistung, eine Projekte-Seite mit echten Fotos, Bewertungen und Zahlen, die stimmen, und eine einfache Kontaktaufnahme. Dazu ein Google Business Profil, dessen Leistungen genau zu den Unterseiten passen.


Baustein

Was rein gehört

Warum

Startseite

Leistung + Ort in der Überschrift, kurzer Text, 1–2 Buttons, echtes Foto oder Video

Erster Eindruck, wird am häufigsten gesehen

Leistungsseiten

Eine Seite pro Leistung aus dem Google-Profil, „Leistung in Ort“ als Überschrift

Gefunden werden für viele konkrete Suchanfragen

Projekte-Seite

Abgeschlossene Projekte mit Ort, Umfang, Herausforderung, Fotos

Bestes Verkaufsargument für Bauherren

Vertrauen

Google-Bewertungen, Meisterbrief, Mitgliedschaften, echte Zahlen

Senkt das Risiko großer Aufträge

Kontakt

Kurzes Formular, anklickbare Telefonnummer, Kontaktmöglichkeit auf jeder Seite

Jede Hürde kostet Anfragen

Google Business Profil

Kategorien und Leistungen passend zu den Unterseiten

Gefunden werden bei Google Maps


Warum das Design bei Bauunternehmen so viel ausmacht

Wer 200.000 Euro für ein Haus ausgibt oder eine Gewerbehalle bauen lässt, sucht nicht den günstigsten Anbieter. Er sucht den, dem er vertraut. Nur können Bauherren die Qualität deiner Arbeit vorher kaum beurteilen. Sie sehen nicht, wie sauber dein Fundament ist. Sie sehen deine Website.

Und die Website wird oft unbewusst als Stellvertreter für die Qualität deiner Arbeit genommen. In einer bekannten Studie zur Glaubwürdigkeit von Websites, veröffentlicht 2002 von Consumer WebWatch, bezogen sich 46,1 Prozent der Kommentare auf das Design der Website. Es war der am häufigsten genannte Punkt. Die Studie ist älter, die Grundidee gilt aber bis heute: Eine billig wirkende Website sendet das falsche Signal.

Das heißt nicht, dass deine Website teuer sein muss. Warum der Preis allein wenig über die Qualität sagt, habe ich in Website für 1.000 Euro vs. 10.000 Euro beschrieben. Woran du gutes Webdesign objektiv erkennst, steht in Ist Webdesign wirklich Geschmackssache?. Und warum eine gute Website bei Dienstleistungen so oft die lohnendste Marketing-Investition ist, in Warum eine gute Website oft die lukrativste Marketing-Investition ist.

Mit welchem Tool solltest du die Website bauen?

Bevor es um Struktur geht, kurz zur technischen Basis. Wir bauen unsere Kundenwebsites mit Framer. Framer verbindet hochwertiges Design mit schnellen Ladezeiten und einer einfachen Pflege.

Ehrlicherweise ist Framer aber nicht für jeden geeignet, der seine Website selbst baut. Ohne Design-Erfahrung brauchst du einige Wochen, bis die Ergebnisse wirklich gut aussehen. Wenn du selbst baust und keine Erfahrung hast, würde ich mit einem professionellen Template starten, egal ob in Framer, WordPress, Squarespace oder Wix.

Ein gutes Template gibt dir eine erprobte Struktur und ein sauberes Design. Achte darauf, dass es auf dem Smartphone gut aussieht und schnell lädt. Eine Website von Grund auf selbst zu gestalten, würde ich nur Leuten mit mehreren Jahren Design-Erfahrung empfehlen. Wie du auch ohne Design-Talent ein professionelles Ergebnis bekommst, zeige ich in Professionelles Webdesign ohne Design-Talent. Die Grundlagen von Webdesign erkläre ich in Die Facetten des Webdesigns.

Ob du selbst baust oder bauen lässt, kannst du mit Website selbst erstellen oder erstellen lassen? abwägen. Die typischen Probleme selbst gebauter Websites beschreibe ich in 5 Gründe, warum deine selbst erstellte Website dein Business sabotiert.

Die Startseite: Hero-Section und Navigation

Die Hero-Section: der erste Eindruck

Die Hero-Section ist der Bereich, den ein Besucher sieht, bevor er scrollt. Sie wird von allen Bereichen der Website am häufigsten gesehen. Hier entscheidet sich, ob jemand weiterliest oder zurück zu Google geht.


Hero-Section einer Muster-Website für ein Bauunternehmen mit Überschrift, zwei Buttons und Foto eines Zimmermanns

Die Hero-Section der Muster-Website: Überschrift, kurzer Text, zwei Buttons, ein echtes Baustellen-Foto.


In eine gute Hero-Section gehören vier Dinge:

  • Eine Überschrift mit deiner Hauptleistung und deinem Ort, zum Beispiel „Tiefbau in Plauen: Fundamente, Kanäle und Erdarbeiten“. Vage Sätze wie „Qualität aus Tradition“ sagen dem Besucher nichts.

  • Ein kurzer Text mit zwei, drei Sätzen, der erklärt, was dich ausmacht. Zum Beispiel: „Seit 15 Jahren bauen wir im Vogtland, vom Einfamilienhaus bis zur Gewerbehalle. Mit festen Ansprechpartnern und Terminen, die halten.“

  • Ein oder zwei Buttons. Auf der Startseite sind zwei in Ordnung: ein Haupt-Button wie „Kostenloses Erstgespräch“ und ein zweiter wie „Projekte ansehen“. Auf Seiten, die nur auf eine Anfrage ausgerichtet sind, nimmst du einen.

  • Echtes Bild- oder Videomaterial: dein Team auf der Baustelle, eine Drohnenaufnahme eines Projekts, ein Zeitraffer vom Rohbau bis zur Übergabe.

Beim letzten Punkt bin ich streng: Hier gehören weder Stockfotos noch KI-Bilder hin. Wer viel Geld ausgeben will, erwartet Echtheit. Ein austauschbares Foto von einem Bauarbeiter mit perfekt sauberem Helm erkennt man sofort. Investier lieber einmal in einen Fotografen oder lass bei deinem nächsten Projekt eine Drohne fliegen.

Wie du Überschriften so formulierst, dass sie Nutzen und Glaubwürdigkeit verbinden, zeige ich an einem Live-Beispiel in Website-Optimierung in 19 Minuten.

Die Navigation: klar und mit einem Button

Die Navigationsleiste sitzt oben auf jeder Seite. Sie sollte schlicht sein:

  • Dein Logo links

  • Wenige Hauptpunkte wie „Leistungen“, „Projekte“, „Über uns“

  • Ein auffälliger Button wie „Angebot anfragen“, der sich farblich abhebt

  • Optional ein Ausklappmenü bei „Leistungen“, über das Besucher direkt zu jeder Leistungsseite kommen

Mehr Punkte machen die Navigation nicht besser. Jeder zusätzliche Menüpunkt ist eine weitere Entscheidung für den Besucher.

Website und Google Business Profil gehören zusammen

Jetzt kommt der Teil, der für die Auffindbarkeit am meisten ausmacht. Die Struktur deiner Unterseiten richtet sich nach deinem Google Business Profil. Ausführlich erkläre ich das Prinzip im Local SEO Leitfaden. Hier die Kurzfassung für Bauunternehmen.

Schritt 1: Das Google Business Profil einrichten

Falls noch nicht passiert, richte dein Google Business Profil vollständig ein. Für ein lokales Bauunternehmen ist das Pflicht. Google nennt in seiner Hilfe zum lokalen Ranking drei Faktoren: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Unternehmen mit vollständigen und korrekten Angaben werden laut Google mit größerer Wahrscheinlichkeit angezeigt.

Im Profil legst du fest:

  • Eine Hauptkategorie, zum Beispiel „Bauunternehmen“

  • Meistens 2 bis 4 Nebenkategorien, zum Beispiel „Tiefbauunternehmen“ oder „Sanierung“, aber nur, wenn du das wirklich als eigenes Angebot machst

  • 20 bis 30 konkrete Leistungen, zum Beispiel „Fundamente“, „Maurerarbeiten“, „Dachstuhl“, „Fassadensanierung“

Bei den Kategorien gilt: lieber wenige, die genau passen. Google schreibt in den Richtlinien zur Darstellung von Unternehmen, dass du so wenige Kategorien wie möglich wählen sollst, und zwar solche, die dein Kerngeschäft beschreiben. Eine Prüfliste für das ganze Profil findest du in der 11-Punkte-Checkliste für dein Google Business Profil.

Schritt 2: Für jede Leistung eine eigene Unterseite

Für jede Nebenkategorie und jede wichtige Leistung baust du eine eigene Unterseite. Das ist bei lokalem SEO der größte Unterschied zu den meisten Websites von Bauunternehmen, die eine einzige Seite „Leistungen“ mit einer Liste haben.

Warum das so viel ausmacht:

  • Google zeigt am liebsten eine Seite, die genau zur Suche passt. Wer „Maurerarbeiten Plauen“ sucht, landet dann direkt auf deiner Seite zu Maurerarbeiten.

  • Du wirst für viele konkrete Suchanfragen gefunden statt nur für „Bauunternehmen Plauen“.

  • Profil und Website zeigen Google dasselbe Angebot.

Viele Konkurrenten haben fünf bis sieben Seiten. Mit einer Seite pro Leistung hast du schnell 20 oder 30. Bei Blaq Nexus bauen wir bis zu 20 lokale Unterseiten ohne Aufpreis, weil sie für lokale Unternehmen so viel ausmachen.

Schritt 3: Die richtige Überschrift für jede Unterseite

Die H1-Überschrift jeder Unterseite folgt einem einfachen Muster: Leistung plus Ort. Ich setze sie klein über die eigentliche, große Überschrift, die den Nutzen beschreibt.

Zum Beispiel:

  • Klein (H1): „Maurerarbeiten in Plauen“. Groß darunter: „Mauerwerk, das termingerecht steht“.

  • Klein (H1): „Tiefbau in Plauen“. Groß darunter: „Fundamente, Kanäle und Erdarbeiten aus einer Hand“.

  • Klein (H1): „Dachstuhl in Plauen“. Groß darunter: „Vom Entwurf bis zur Montage“.

So steht in der H1 genau das, was Menschen bei Google eintippen. Und der Besucher liest trotzdem eine Überschrift, die ihn anspricht.

Schritt 4: Die Leistungen im Profil beschreiben

Im Google Business Profil legst du jede Leistung an und ergänzt eine kurze Beschreibung. Das Feld ist kurz, Google zeigt dir beim Eintragen an, wie viele Zeichen erlaubt sind. Zwei, drei Sätze reichen: was die Leistung umfasst und wo du sie anbietest.

So gehst du vor: Leistung anlegen, speichern, die Leistung in der Übersicht anklicken und die Beschreibung ergänzen. Die Beschreibung passt inhaltlich zur Unterseite auf deiner Website. Sie muss aber nicht wortgleich sein, denn die Unterseite erklärt alles ausführlicher.

Die Leistungsseiten: so baust du sie auf

Jede Leistungsseite beantwortet die Fragen, die ein Bauherr vor der Anfrage hat. Der Aufbau ist bei allen Seiten gleich, nur der Inhalt ändert sich.

Der Aufbau einer Leistungsseite

Diese Bausteine gehören auf jede Leistungsseite:

  1. Oben: die kleine H1 mit Leistung und Ort, die große Nutzen-Überschrift, zwei, drei Sätze Einleitung, ein Button „Angebot anfragen“ und ein echtes Foto dieser Leistung.

  2. Was die Leistung genau umfasst: Tätigkeiten und Teilschritte.

  3. Deine Erfahrung: seit wann du das machst, Qualifikationen, besondere Geräte oder Verfahren.

  4. Der Ablauf: von der Anfrage bis zur Fertigstellung, mit realistischen Zeitspannen.

  5. Zwei, drei passende Projekte als Beispiele, zum Beispiel: „In Plauen-Süd haben wir das Fundament für ein Zweifamilienhaus gegossen, trotz schwieriger Bodenverhältnisse im geplanten Zeitraum.“ Ohne Details, die Rückschlüsse auf Privatpersonen zulassen.

  6. Kundenstimmen zu genau dieser Leistung, mit Einwilligung der Kunden.

  7. Technische Details: Materialien, Normen, Gewährleistung.

  8. Zwei, drei Bilder, gern ein Video.

  9. Am Ende noch einmal eine Kontaktmöglichkeit.

Der letzte Punkt ist wichtiger, als viele denken. Besucher, die über Google kommen, landen direkt auf der Leistungsseite. Sehr viele von ihnen sehen die Startseite nie. Deshalb braucht jede Unterseite ihre eigene Kontaktmöglichkeit.

Wie du 20 Seiten baust, ohne verrückt zu werden

Die Frage kommt immer: Wie soll ich 20 oder 30 ähnliche Seiten bauen? Du baust die erste Seite sorgfältig als Muster. Dann duplizierst du sie für jede weitere Leistung und tauschst nur die Inhalte aus: Überschrift, Texte, Bilder, Projekte, Fragen.

Manche nutzen dafür ein CMS, also eine Datenbank mit einer gemeinsamen Vorlage. Bei unseren Kundenwebsites bauen wir Leistungsseiten als einzelne Seiten. So kann jede Seite genau so aussehen, wie die Leistung es braucht, zum Beispiel mit einem Vorher-Nachher-Slider bei Sanierungen.

Das Schreiben ist die meiste Arbeit. Eine KI kann dir Entwürfe liefern, wenn du ihr echte Informationen gibst: Ablauf, Preise, Kundenfragen, Besonderheiten. Ohne diese Informationen schreibt sie für jedes Bauunternehmen fast denselben Text. Wo KI beim Website-Bau hilft und wo nicht, steht in 5 sinnvolle Einsatzbereiche für KI beim Website-Bau.

Ortsseiten: nur mit echtem Inhalt

Wenn du in mehreren Orten arbeitest, kannst du zusätzlich Seiten wie „Bauunternehmen in Oelsnitz“ bauen. Aber nur, wenn du dort wirklich baust und die Seite eigenen Inhalt hat: Projekte aus dem Ort, Kundenstimmen von dort, Besonderheiten der Gegend.

Seiten, bei denen nur der Ortsname ausgetauscht wurde, wertet Google als Brückenseiten. Die Spam-Richtlinien von Google nennen genau dieses Beispiel: mehrere Seiten, die auf bestimmte Städte ausgerichtet sind und alle zum selben Ziel führen. Meine Faustregel: Mindestens die Hälfte des Inhalts unterscheidet sich von deinen anderen Ortsseiten.

Die Projekte-Seite: dein Portfolio

Abgeschlossene Projekte sind das beste Verkaufsargument eines Bauunternehmens. Ein Bauherr will sehen, was du schon gebaut hast. Deshalb bekommen Projekte eine eigene Seite.


Projektkarte der Muster-Website: Foto zweier Bauarbeiter, Projektname, Budget, Auftraggeber und Datum

Eine Projektkarte: Foto, Name, Kurzbeschreibung und die wichtigsten Eckdaten auf einen Blick.


Auf den Leistungsseiten erwähnst du passende Projekte kurz. Auf der Projekte-Seite stellst du sie ausführlich vor, mit mehr Platz für Bilder und Geschichte.

Aufbau der Projekte-Seite

Oben steht eine kurze Einleitung, zum Beispiel „Unsere Projekte: vom Einfamilienhaus bis zur Gewerbehalle“. Darunter eine Übersicht aller Projekte als Karten mit Bild, Projektname, Projektart und Jahr. Ein Klick auf eine Karte springt per Ankerlink zur ausführlichen Beschreibung weiter unten auf derselben Seite. Das können die meisten Website-Baukästen von Haus aus.

Was in jede Projektbeschreibung gehört

Eine gute Projektbeschreibung ist mehr als ein schönes Foto. Sie erzählt kurz, was gebaut wurde, was schwierig war und wie ihr es gelöst habt.


Steckbrief für ein Bauprojekt: Eckdaten, Umfang, Herausforderung und Lösung, Fotos, Kundenstimme

Ein Projekt-Steckbrief in fünf Bausteinen: So wird aus einem Foto eine überzeugende Referenz.


Für jedes Projekt zeigst du diese Informationen:

  • Eckdaten: Name, Ort (zum Beispiel „Einfamilienhaus in Plauen-Haselbrunn“), Jahr der Fertigstellung, Bauzeit

  • Umfang: Neubau, Sanierung oder Anbau, welche Gewerke, Besonderheiten

  • Herausforderung und Lösung: Was war schwierig, und wie habt ihr es gelöst? Das zeigt Kompetenz besser als jedes Adjektiv.

  • Größenordnung (optional): Exakte Zahlen musst du nicht nennen, eine Spanne wie „mittlerer fünfstelliger Betrag“ hilft trotzdem bei der Einordnung.

  • Fotos: fünf bis zehn Bilder, am besten Vorher-Nachher, Baufortschritt, Details und eine Drohnenaufnahme

  • Video, wenn vorhanden: Zeitraffer, Drohnenflug, ein kurzes Gespräch mit dem Bauherrn

  • Kundenstimme zum Projekt, mit Einwilligung

Bei Privatkunden fragst du vorher, was du zeigen darfst. Die Adresse eines Einfamilienhauses gehört nicht auf deine Website, der Stadtteil reicht.

Die Sektionen der Startseite nach der Hero-Section

Nach der Hero-Section folgt der Rest der Startseite. Diese Reihenfolge hat sich bei unseren Projekten bewährt:

  1. Über uns

  2. Leistungsübersicht

  3. Ablauf

  4. Zahlen und Nachweise

  5. Kundenstimmen

  6. Projekt-Highlights

  7. Kontakt

  8. Footer

Die allgemeine Logik hinter dieser Reihenfolge erkläre ich in Website-Aufbau für Unternehmen: Sektion für Sektion erklärt und speziell für lokale Unternehmen in So sollte die Website deines lokalen Unternehmens aufgebaut sein.

Über uns: warum gerade du

Diese Sektion zeigt, warum du der richtige Partner bist. Und zwar für die Menschen, die du wirklich erreichen willst.


Über-uns-Sektion der Muster-Website mit Mission, zwei Leistungsbereichen und dem Foto eines Baukrans

Die Über-uns-Sektion: Wer seid ihr, was macht ihr, und warum passt ihr zu deinem Projekt?


Vier Bausteine machen sie stark. Erstens deine Geschichte: seit wann es euch gibt, wie ihr angefangen habt, was euch antreibt. Zum Beispiel: „Seit 2008 bauen wir im Vogtland. Was als Zwei-Mann-Betrieb begann, ist heute ein Team von 15 Fachkräften.“

Zweitens die Ansprache deiner Zielgruppen, jede einzeln. Familien, die ein Eigenheim bauen, ist etwas anderes wichtig als Investoren:

  • Familien wollen Termintreue (der Mietvertrag läuft aus), Raum für eigene Wünsche, eine transparente Kalkulation und langlebige Qualität.

  • Investoren und Gewerbekunden wollen Budgettreue, professionelles Projektmanagement, Erfahrung mit gewerblichen Bauten und eine schnelle Abwicklung.

Ein Text für Familien könnte so klingen: „Wir wissen, dass bei vielen Familien der Mietvertrag ausläuft. Deshalb planen wir realistisch und halten, was wir zusagen. Die zusätzliche Gaube oder der große Balkon? Setzen wir um, mit einer Kalkulation, die du nachvollziehen kannst.“ Wie du die Worte findest, die deine Zielgruppe selbst benutzt, zeige ich in Die richtigen Worte für deine Zielgruppe finden.

Drittens Zahlen und Fakten: Gründungsjahr, abgeschlossene Projekte, Teamgröße, Zertifizierungen. Nur Zahlen, die stimmen und die du belegen kannst. Viertens ein Teamfoto. Es macht euch greifbar.

Leistungsübersicht: Kategorien statt 30 Einzelpunkte

Auf der Startseite alle 30 Leistungen aufzulisten, wäre zu viel. Fasse sie stattdessen in vier bis sechs Kategorien zusammen.


Leistungs- und Ablauf-Sektion der Muster-Website: drei Leistungsbereiche mit Bild und darunter der Projektablauf

Leistungen in Kategorien und darunter der Ablauf: Der Besucher sieht in Sekunden, was ihr macht und wie es läuft.


Für ein Bauunternehmen könnten das diese Kategorien sein:

  • Hochbau: Rohbau, Maurerarbeiten, Betonarbeiten, Dachstuhl

  • Tiefbau: Fundamente, Erdarbeiten, Kanalbau

  • Sanierung und Modernisierung: Altbausanierung, Fassaden, Dachsanierung

  • Ausbau: Trockenbau, Estrich, Innenputz

  • Außenanlagen: Pflasterarbeiten, Zufahrten, Mauern

  • Planung und Bauleitung: Baubetreuung, Bauplanung, Bauleitung

Jede Kategorie bekommt auf der Startseite ein Bild, einen Namen, zwei, drei Sätze und einen Link. Der Link führt zur Kategorie-Seite, auf der alle Leistungen dieser Kategorie als Karten stehen. Jede Karte führt wiederum zur jeweiligen Leistungsseite.


Seitenstruktur eines Bauunternehmens: Startseite, Kategorie-Seiten Hochbau, Tiefbau, Sanierung, darunter Leistungsseiten

Von der Startseite über die Kategorien zu den einzelnen Leistungen: Jeder Besucher ist mit zwei Klicks am Ziel.


So hat jede Seite ein klares Thema. Das hilft deinen Besuchern und Google.

Ablauf: Transparenz nimmt Unsicherheit

Ein Bau ist für die meisten Privatkunden das größte Projekt ihres Lebens. Viele wissen nicht, was auf sie zukommt. Eine Ablauf-Sektion nimmt genau diese Unsicherheit.

Fünf Schritte reichen meistens:

  1. Erstgespräch und Besichtigung: kostenlose Beratung, Termin vor Ort, erste Einschätzung

  2. Planung und Angebot: detaillierte Planung, nachvollziehbares Angebot, Abstimmung der Wünsche

  3. Genehmigung und Vorbereitung: Bauantrag, falls nötig, Material, Terminplan

  4. Bauausführung: Umsetzung mit festen Ansprechpartnern und regelmäßigen Updates

  5. Abnahme und Übergabe: gemeinsame Abnahme, Dokumentation, Betreuung danach

Optisch funktionieren dezente Animationen gut, zum Beispiel eine Linie, die sich beim Scrollen von Schritt zu Schritt zieht. Framer, Webflow und viele WordPress-Themes können das. Wichtig ist, dass die Bewegung ruhig bleibt.

Zahlen und Nachweise

Nach dem Ablauf kommt eine kurze Sektion mit allem, was deine Zuverlässigkeit belegt.


Zahlen-Sektion der Muster-Website auf blauem Grund mit Zufriedenheitsrate, Projektanzahl und Zahl der Fachkräfte

Wenige große Zahlen mit kurzer Erklärung: In der Muster-Website sind das Platzhalter, auf deiner Website stehen echte Werte.


Was hier stehen kann:

  • Deine Google-Bewertungen: Sternedurchschnitt und Anzahl

  • Projektzahlen: abgeschlossene Projekte, Jahre am Markt

  • Meisterbrief, Mitgliedschaften in Verbänden oder Innungen, Zertifizierungen

  • Hersteller, mit denen du als Fachbetrieb zusammenarbeitest

  • Teamgröße, gern mit Aufteilung („5 Maurer, 3 Zimmerer, 2 Bauleiter“)

Eine Regel ohne Ausnahme: Nur Zahlen, die stimmen. „98 Prozent Kundenzufriedenheit“ schreibst du nur, wenn du es wirklich gemessen hast und erklären kannst, wie. Erfundene Zahlen fallen früher oder später auf, und dann ist das Vertrauen weg. Wie du Social Proof an den richtigen Stellen einsetzt, steht ausführlich in meinem Artikel zum Aufbau lokaler Websites.

Optisch funktioniert ein Raster mit zwei, drei Spalten am besten: große Zahl, darunter eine kurze Erklärung.

Kundenstimmen

Nach den Zahlen kommen die Geschichten. Menschen vertrauen anderen Menschen mehr als einem Unternehmen, das über sich selbst spricht.


Kundenstimmen-Sektion der Muster-Website mit Porträtfoto, Zitat und drei Kennzahlen

Eine Kundenstimme mit Foto und konkreten Details wirkt stärker als jeder Werbetext.


So kommst du an Kundenstimmen: Frag nach jedem abgeschlossenen Projekt nach einer Google-Bewertung und ob du sie auf der Website zeigen darfst. Wie du daraus ein festes System machst, steht in Mehr Google-Bewertungen: Das System. Wie du Bewertungsanfragen automatisch verschickst und warum du dafür eine Einwilligung brauchst, in Bewertungen und Weiterempfehlungen automatisieren.

Eine gute Kundenstimme ist konkret. „Gute Arbeit, nette Leute“ hilft wenig. „Unser Anbau war in sechs Wochen fertig, trotz komplizierter Genehmigung. Das Team war jeden Tag pünktlich und hat sauber gearbeitet“ hilft viel. Wenn darin Leistung und Ort vorkommen, zum Beispiel „Anbau in Plauen“, passt die Stimme gleichzeitig zur Suche.

Weitere Punkte:

  • Mit Namen und Ort wirkt eine Stimme glaubwürdiger als mit Initialen. Frag vorher, wie der Kunde genannt werden möchte, und hol dir die Einwilligung.

  • Ein Foto des Kunden oder des Projekts macht die Stimme greifbar.

  • Deck verschiedene Zielgruppen ab: eine Familie, ein Gewerbekunde, eine Sanierung.

  • Zeig drei bis fünf Stimmen auf der Startseite. Hast du mehr, bekommen sie eine eigene Seite.

Projekt-Highlights

Auf der Startseite zeigst du drei bis sechs ausgewählte Projekte als Vorschau. Die ausführliche Beschreibung steht auf der Projekte-Seite.


Portfolio-Sektion der Muster-Website mit drei Projektkarten: Bürogebäude, Gesundheitseinrichtung, Luxus-Wohnanlage

Drei Projekt-Highlights auf der Startseite, jedes mit Link zur ausführlichen Beschreibung.


Wähle Projekte, die gut aussehen und verschiedene Bereiche zeigen: einen Neubau, eine Sanierung, einen Gewerbebau, verschiedene Größen. Starke Vorher-Nachher-Kontraste wirken besonders gut. Jede Vorschau hat ein großes Bild, Name und Art des Projekts, ein, zwei Sätze und einen Link „Projekt ansehen“.

Kontakt: so einfach wie möglich

Die Kontakt-Sektion ist der Ort, an dem aus Interessenten Anfragen werden. Jede Hürde hier kostet dich Aufträge.


Kontakt-Sektion der Muster-Website mit Überschrift, Button und großer Zahl 30 plus auf einem Gebäudefoto

Eine klare Einladung, ein Button, ein Vertrauensanker: Mehr braucht die Kontakt-Sektion oft nicht.


Diese Elemente gehören dazu:

  1. Eine einladende Überschrift, zum Beispiel „Erzähl uns von deinem Bauvorhaben“.

  2. Zwei, drei Sätze, die den nächsten Schritt erklären: „Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden und vereinbaren ein kostenloses Erstgespräch, vor Ort oder am Telefon.“ Schreib nur eine Frist, die du auch einhältst.

  3. Ein kurzes Formular mit Name, E-Mail, optional Telefon, Projektbeschreibung und Wunschtermin. Mit dem Hinweis, dass ihr den Termin bestätigt oder Alternativen vorschlagt.

  4. Eine Telefonnummer, die auf dem Smartphone anklickbar ist.

  5. Deine E-Mail-Adresse.

Bei der E-Mail-Adresse habe ich eine eigene Meinung. Ein mailto-Link öffnet das Standard-Mailprogramm des Geräts. Viele Menschen nutzen aber Gmail oder Outlook im Browser, und dann öffnet sich ein Programm, das sie nie eingerichtet haben. Ich zeige die Adresse deshalb lieber als Text mit einem Button „E-Mail kopieren“ daneben.

Statt eines Formulars kannst du auch ein Buchungstool wie Calendly einbinden. Interessenten sehen dann deine freien Termine und buchen direkt. Das spart Hin und Her, braucht aber mehr Einrichtung und einen gepflegten Kalender.

Wie du die Anfragen bekommst, die wirklich zu dir passen, beschreibe ich in So ziehst du nur noch hochqualifizierte Leads an. Und wie du mehr Anfragen über deine Website bekommst, in Mehr Anfragen: So optimierst du deine Website.

Der Footer

Der Footer ist der Bereich ganz unten auf jeder Seite. Viele Bauunternehmen lassen ihn fast leer. Das ist verschenkt.


Footer der Muster-Website mit Logo, Navigation, Leistungen, Social Media, Kontaktdaten und Newsletter-Feld

Ein strukturierter Footer mit Kontaktdaten, Leistungen und Rechtlichem.


Die Nielsen Norman Group beschreibt in ihrem Artikel über Footer, dass Besucher den Footer gezielt nutzen. Manche scrollen bewusst nach unten, weil sie dort Informationen wie Kontakt oder Impressum erwarten. Andere nutzen ihn als letzte Möglichkeit, wenn sie etwas weiter oben nicht gefunden haben.

In deinen Footer gehören:

  • Firmenname, Adresse, Telefonnummer, E-Mail und eventuell Öffnungszeiten, genau so geschrieben wie im Google-Profil

  • Links zu den Hauptseiten: Startseite, Leistungen, Projekte, Über uns, Kontakt

  • Links zu deinen Leistungsseiten, gruppiert nach Kategorien

  • Impressum und Datenschutz

  • Social-Media-Links, aber nur, wenn du dort wirklich aktiv bist

Bei den Leistungsseiten hilft eine Faustregel der Nielsen Norman Group: Eine Website mit etwa 25 Seiten oder weniger kann alle Seiten im Footer zeigen. Bei mehr wird der Footer unübersichtlich. Dann zeigst du die Kategorien und die wichtigsten Leistungen und verlinkst eine eigene Übersichtsseite mit allem.

Optisch hebt sich der Footer vom Rest ab, meist mit einem dunkleren Hintergrund, und ist in Spalten gegliedert.

Häufige Fehler bei Websites von Bauunternehmen

Diese Fehler sehe ich bei Website-Analysen von Bau- und Handwerksbetrieben immer wieder:

  • Stockfotos und KI-Bilder statt echter Projekte. Bei großen Aufträgen wirkt das unehrlich.

  • Eine einzige Leistungsseite für alles. Damit wirst du nur für „Bauunternehmen [Ort]“ gefunden.

  • Profil und Website passen nicht zusammen: andere Leistungen, andere Telefonnummer, alte Adresse.

  • Erfundene oder nicht belegbare Zahlen in der Zahlen-Sektion.

  • Eine komplizierte Kontaktaufnahme: langes Formular, keine Telefonnummer auf dem Smartphone, keine Kontaktmöglichkeit auf den Unterseiten.

  • Ein leerer Footer ohne Kontaktdaten und Leistungen.

  • Keine Kundenstimmen, obwohl es viele zufriedene Kunden gibt.

Weitere typische Fehler und wie viel sie kosten, beschreibe ich in Die 5 häufigsten Website-Fehler, die Anfragen kosten und in 5 häufige Fehler, die deine Website teuer zu stehen kommen.

Checkliste für die Umsetzung

Mit dieser Checkliste vergisst du nichts. Arbeite sie von oben nach unten ab.


Phase

Aufgaben

1. Vorbereitung

Google Business Profil vollständig ausfüllen, 1 Haupt- und 2–4 Nebenkategorien, 20–30 Leistungen mit Beschreibung, Fotos und Videos eigener Projekte sammeln, Kundenstimmen einholen

2. Startseite

Hero-Section mit Leistung + Ort, Navigation mit Button, Über uns, Leistungskategorien, Ablauf, Zahlen und Nachweise, Kundenstimmen, Projekt-Highlights, Kontakt, Footer

3. Unterseiten

Kategorie-Seiten, eine Leistungsseite pro Leistung aus dem Profil, Projekte-Seite mit Übersicht und Beschreibungen

4. Technik

Smartphone-Ansicht prüfen, Bilder komprimieren, Telefonnummer anklickbar, Formular mit Test-Anfrage prüfen, alle Links testen

5. SEO

Title und Meta-Description pro Seite, Alt-Texte, Search Console einrichten, Sitemap einreichen, Daten von Profil und Website abgleichen


Was du kurz vor dem Go-live noch prüfen solltest, steht in der Website-Launch-Checkliste. Was danach regelmäßig zu tun ist, in Website-Pflege: Was du regelmäßig aktualisieren solltest.

Wie lange dauert die Umsetzung?

Das hängt vor allem davon ab, ob die Inhalte schon da sind: Fotos, Projekte, Kundenstimmen, Texte. Das Bauen der Website selbst geht schneller als das Sammeln.

Meine Erfahrungswerte: Mit Vorerfahrung und einem guten Template brauchst du für Startseite und Unterseiten ungefähr zwei bis vier Wochen neben dem Tagesgeschäft. Ohne Erfahrung eher vier bis acht Wochen. Lässt du die Website bauen, hängt es vom Dienstleister ab. Wie wir bei Blaq Nexus vorgehen, steht in Web-Entwicklung bei Blaq Nexus: Unser Prozess.

Lokal wirkt eine solche Website oft schon nach wenigen Wochen. Einen realistischen Zeitplan für Website, Profil und SEO findest du in Wie lange dauern Website, lokales und bundesweites SEO wirklich?.

Was kostet so eine Website?

Wenn du selbst baust, zahlst du vor allem für das Tool (bei den meisten Baukästen ein monatlicher Betrag), eventuell ein Template und einen Fotografen. Der größte Kostenpunkt ist deine Zeit.

Lässt du bauen, sind die Preise sehr unterschiedlich. Eine Übersicht, womit du rechnen musst und wovon der Preis abhängt, findest du in Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?. Bei Blaq Nexus kostet eine Website 1.250 Euro einmalig plus 50 Euro im Monat für Hosting und Betreuung. Du kannst sie 30 Tage kostenlos testen und zahlst erst, wenn du zufrieden bist.

Lohnt sich der Aufwand?

Rechne es für dein Unternehmen selbst durch. Ein Beispiel mit bewusst vorsichtigen Annahmen, keine gemessenen Werte:


Beispielrechnung: 2 Anfragen pro Monat, jede vierte wird Auftrag, 30.000 Euro Auftragswert = 180.000 Euro im Jahr

Beispielrechnung mit angenommenen Werten: Schon wenige zusätzliche Aufträge machen die Website zur lohnenden Investition.


Angenommen, deine Website bringt dir zwei zusätzliche passende Anfragen im Monat. Jede vierte davon wird ein Auftrag. Das sind sechs Aufträge im Jahr. Bei einem durchschnittlichen Auftragswert von 30.000 Euro sind das 180.000 Euro Umsatz im Jahr.

Selbst wenn nur ein einziger zusätzlicher Auftrag im Jahr über die Website kommt, hat sie sich bei diesen Auftragswerten meistens mehrfach bezahlt. Setz deine eigenen Zahlen ein: deine typische Auftragsgröße, deine Abschlussquote. Wie du eine solche Entscheidung strukturiert triffst, zeige ich in Solltest du in eine neue Website investieren? Ein Framework und in Lohnt sich eine Website-Optimierung wirklich?.

Fazit

Eine gute Website ist für ein Bauunternehmen kein Aushängeschild, das man einmal macht und dann vergisst. Sie arbeitet jeden Tag für dich. Während du auf der Baustelle stehst, schaut sich ein Bauherr deine Projekte an und liest, wie dein Ablauf aussieht.

Damit das funktioniert, braucht sie drei Dinge. Sie wird gefunden, weil jede Leistung aus deinem Google-Profil eine eigene Unterseite mit Leistung und Ort in der Überschrift hat. Sie baut Vertrauen auf, mit echten Fotos, ausführlichen Projekten, echten Zahlen und Kundenstimmen. Und sie macht die Kontaktaufnahme leicht, auf jeder Seite.

Mein Tipp für den Anfang: Fang mit dem Google Business Profil an und schreib alle Leistungen auf, die du anbietest. Diese Liste ist der Bauplan für deine ganze Website.

Wenn du wissen willst, wo deine Website gerade steht, schauen wir sie uns gern in einer kostenlosen Website-Analyse an. Leitfäden für verwandte Branchen findest du für Handwerksbetriebe allgemein, für Elektro-Unternehmen und für Autowerkstätten.

FAQ

Wie viele Unterseiten braucht die Website eines Bauunternehmens?

So viele, wie du wichtige Leistungen anbietest. Jede Leistung aus deinem Google Business Profil bekommt eine eigene Unterseite, dazu Kategorie-Seiten, eine Projekte-Seite und die Kontaktseite. Bei den meisten Bauunternehmen kommen so 15 bis 30 Seiten zusammen.

Brauche ich als Bauunternehmen ein Google Business Profil?

Ja, denn wer in deiner Region nach einem Bauunternehmen sucht, sieht oft zuerst die Einträge in Google Maps. Ohne Profil tauchst du dort nicht auf. Wichtig ist, dass Kategorien und Leistungen im Profil zu den Unterseiten deiner Website passen.

Darf ich Stockfotos auf meiner Website verwenden?

Erlaubt ist es, wenn du die Lizenz hast. Ich rate bei Bauunternehmen aber davon ab, vor allem im oberen Bereich und bei Projekten. Bauherren wollen sehen, was du wirklich gebaut hast. Ein Fotograf oder Drohnenaufnahmen deiner Projekte sind eine einmalige Investition, die du überall nutzen kannst.

Was gehört auf die Projekte-Seite?

Eine Übersicht aller Projekte als Karten und darunter für jedes Projekt eine ausführliche Beschreibung: Ort, Jahr, Bauzeit, Umfang, Herausforderung und Lösung, fünf bis zehn Fotos und wenn möglich eine Kundenstimme. Bei Privatkunden nennst du nur den Stadtteil, nicht die Adresse.

Soll ich Preise auf meiner Website nennen?

Feste Preise sind bei Bauprojekten oft schwierig, weil jedes Projekt anders ist. Was du aber zeigen kannst: wovon der Preis abhängt, eine grobe Größenordnung bei Referenzprojekten und wie dein Angebot zustande kommt. Das hilft Interessenten bei der Einordnung und filtert Anfragen ohne passendes Budget.

Sollte ich Seiten für Nachbarorte anlegen?

Nur für Orte, in denen du wirklich baust, und nur mit eigenem Inhalt wie Projekten und Kundenstimmen aus diesem Ort. Seiten, bei denen nur der Ortsname ausgetauscht wurde, wertet Google laut seinen Spam-Richtlinien als Brückenseiten.

Wie bekomme ich mehr Google-Bewertungen als Bauunternehmen?

Frag bei der Abnahme persönlich nach, wenn der Kunde am zufriedensten ist. Gib ihm den Link zu deinem Profil direkt mit, zum Beispiel als QR-Code oder per Nachricht. Und beantworte jede Bewertung, auch die kritischen.

Kann ich die Website selbst bauen?

Ja, mit einem guten Template und etwas Zeit. Die meiste Arbeit steckt in den Inhalten: Fotos, Projektbeschreibungen, Texte für die Leistungsseiten. Wenn dir dafür die Zeit fehlt, lohnt sich oft ein Dienstleister, der Struktur und Texte mitbringt.

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