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Elias Schweizer

Elias Schweizer

Marketing Management (M.Sc.)

Marketing Management (M.Sc.)

Letzte Aktualisierung:

Hinweis: Alle Inhalte basieren lediglich auf meiner eigenen Meinung und stellen keine individuelle Beratung (wirtschaftlich, rechtlich, steuerlich, technisch o.ä.) dar. Umsetzung auf eigenes Risiko. Keine Haftung für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität (soweit gesetzlich zulässig).

Website für Coaches und Berater: Aufbau, Inhalte und Blog-Strategie

Die ideale Website für Coaches und Berater: Leitfaden für mehr Klienten und Sichtbarkeit

Wie die Website eines Coaches oder Beraters aufgebaut sein sollte, damit sie passende Klienten bringt: Hero-Section, Abgrenzung zu anderen Coaches, Angebotsseiten, Kundenstimmen, Blog-Struktur und Checkliste.

Illustration einer Coach-Website mit Porträt, Überschrift, Button für das Erstgespräch und Chat-Symbol

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Coach/Berater-Website erstellen - nach dem Vorbild der weltbesten Websites

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Cover des YouTube-Videos: Coach/Berater-Website erstellen - nach dem Vorbild der weltbesten Websites

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Elias Schweizer

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Elias

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Eine Website für Coaches und Berater bringt dann passende Klienten, wenn sie in den ersten Sekunden zeigt, wem du hilfst und bei welchem Problem, wenn sie dich als Person sichtbar macht und wenn sie über Blogartikel Vertrauen aufbaut, lange bevor jemand ein Erstgespräch bucht. In diesem Leitfaden zeige ich dir Sektion für Sektion, wie so eine Website aufgebaut ist, mit Screenshots einer Muster-Website für einen Coach.

Über mich

Ich bin Elias Schweizer, Gründer von Blaq Nexus, und erstelle seit 2023 Websites für Unternehmen, darunter viele Coaches, Berater und Therapeuten. Ich habe einen M.Sc. in Marketing Management und über 32.000 Websites im deutschsprachigen Raum analysiert. Heute betreuen wir Websites mit zusammen knapp 1 Mio. Besuchern pro Jahr. Die Website von Dr. Stemper (Psychologie Berlin) hatte zuletzt 68.000 Besucher in 30 Tagen, hochgerechnet über 800.000 im Jahr (Stand September 2026).

Für Coaches ist ein Fall besonders passend: Für den Dating-Coach Lasse L. haben wir die Website in zwei Wochen neu aufgebaut. Seine alte Website hatte über 10.000 Euro gekostet. Mit der neuen kamen rund zehnmal so viele Anfragen über WhatsApp wie vorher. Wie wir dabei vorgegangen sind, steht in Täglich Anfragen als Coach: So haben wir die Website von Lasse L. aufgebaut.

Die Screenshots in diesem Artikel stammen aus einer Muster-Website für einen Coach, die wir gestaltet haben. Namen, Zahlen und Kundenstimmen darin sind Platzhalter.

Kurz-Antwort: Was braucht die Website eines Coaches?

Die Website eines Coaches oder Beraters braucht eine Startseite, die in einem Satz sagt, wem du bei welchem Problem hilfst, ein echtes Foto von dir, eine klare Abgrenzung zu anderen Coaches, echte Kundenstimmen und einen einfachen Weg zum Erstgespräch. Dazu eine eigene Seite für jedes Angebot und einen Blog, der deine Expertise zeigt und dich bundesweit auffindbar macht.


Baustein

Was rein gehört

Warum

Startseite

Überschrift mit Zielgruppe und Problem, Foto von dir, Button „Kostenloses Erstgespräch“

Menschen buchen dich als Person, nicht „einen Coach“

Abgrenzung

„Mein Coaching vs. anderes Coaching“, klare Spezialisierung

Der Markt ist voll, Klienten können Qualität schwer beurteilen

Angebotsseiten

Eine Seite pro Coaching-Angebot mit Ablauf, Umfang und Preis-Orientierung

Klarheit für Interessenten und eigene Suchbegriffe

Vertrauen

Echte Kundenstimmen, Qualifikationen, Über-mich-Seite

Coaching ist persönlich und eine große Investition

Blog

Überthema, darunter Satelliten-Themen und Unterartikel

Bundesweite Sichtbarkeit und Vertrauen vor dem ersten Kontakt

Kontakt

Buchungslink oder kurzes Formular auf jeder Seite

Viele Leser kommen über einen Artikel und sehen die Startseite nie


Die besondere Situation von Coaches und Beratern

Coaches und Berater haben andere Herausforderungen als lokale Handwerksbetriebe. Wer sie kennt, baut eine bessere Website.

Du verkaufst dich als Person

Bei einem Elektriker zählt, ob die Leitung hält. Bei einem Coach zählt, ob die Chemie stimmt. Menschen buchen dich, deine Art zu arbeiten und deine Haltung. Deshalb muss deine Website dich zeigen: mit Foto, mit deiner Geschichte, mit deiner Sprache.

Das heißt nicht, dass Professionalität egal ist. Eine Website, die persönlich ist, aber unprofessionell aussieht, wirkt genauso unsicher wie eine, die professionell ist, aber keinen Menschen zeigt. Du brauchst beides.

Ein voller Markt, in dem Qualität schwer zu erkennen ist

Es gibt sehr viele Life-Coaches, Business-Coaches und Mindset-Coaches. Für Interessenten ist es schwer zu beurteilen, wer gut ist. Sie sehen nur, was du ihnen zeigst.

Deshalb gewinnt meistens nicht der beste Coach, sondern der, bei dem man am schnellsten versteht: Der ist genau für mich und mein Problem da. Spezialisierung schlägt den Satz „Ich coache alles und jeden“. Wie du dich auch als neuer Anbieter gegen etablierte Konkurrenten durchsetzt, steht in Als Gründer etablierte Konkurrenten im Marketing schlagen.

Du arbeitest oft online und bundesweit

Viele Coaching-Sitzungen finden per Video statt. Deine Klienten können also aus ganz Deutschland kommen. Das ist ein großer Unterschied zu einem Handwerker. Für dich ist die bundesweite Sichtbarkeit über Inhalte meistens wichtiger als die lokale Sichtbarkeit in Google Maps. Dazu weiter unten mehr.

Lange Entscheidungswege

Coaching kostet Geld, Zeit und Überwindung. Viele Menschen lesen wochen- oder monatelang mit, bevor sie sich melden. Deine Website muss sie in dieser Zeit begleiten. Sie muss Fragen beantworten, Ängste nehmen und zeigen, dass du verstehst, wo sie stehen.

Wie Menschen vom ersten Kontakt bis zur Buchung durch verschiedene Phasen gehen, beschreibe ich in Marketing-Funnel verstehen: Wie du deine Website auf jedes Bewusstseinslevel ausrichtest.

Die meisten Besucher kommen über das Smartphone

Laut StatCounter lag der Anteil mobiler Geräte an der Internetnutzung in Deutschland im September 2026 bei knapp 60 Prozent. Viele deiner Interessenten lesen deine Artikel abends auf dem Sofa oder unterwegs. Deine Website muss deshalb auf dem Smartphone mindestens so gut funktionieren wie am Computer.

Mit welchem Tool solltest du die Website bauen?

Wir bauen unsere Kundenwebsites mit Framer. Framer verbindet hochwertiges Design mit schnellen Ladezeiten, hat ein eingebautes CMS für den Blog, und Buchungstools wie Calendly lassen sich leicht verlinken.

Ehrlicherweise braucht Framer aber Einarbeitung. Wenn du die Website selbst baust und keine Design-Erfahrung hast, würde ich mit einem professionellen Template starten, egal ob in Framer, WordPress oder Squarespace. Eine Website von Grund auf selbst zu gestalten, würde ich nur Leuten mit mehreren Jahren Design-Erfahrung empfehlen.

Ein gutes Template für Coaches hat:

  • ein warmes, ruhiges Design, das nicht steril wirkt

  • Platz für große Fotos von dir

  • fertige Sektionen für Kundenstimmen, Ablauf und Über mich

  • einen Blog

  • eine gute Darstellung auf dem Smartphone

Wie du auch ohne Design-Talent zu einem professionellen Ergebnis kommst, steht in Professionelles Webdesign ohne Design-Talent. Woran du gute und schlechte Websites unterscheidest, zeige ich in Gute vs. schlechte Websites: Woran du Qualität erkennst. Und ob du selbst baust oder bauen lässt, kannst du mit Website selbst erstellen oder erstellen lassen? abwägen.

Die Startseite: Hero-Section und Navigation

Die Hero-Section: wem du hilfst und wobei

Die Hero-Section ist der Bereich, den ein Besucher sieht, bevor er scrollt. Hier entscheidet sich, ob er bleibt. In diesem Ausschnitt muss klar sein: Wer bist du, wem hilfst du, und bei welchem Problem?


Hero-Section einer Coach-Website mit Überschrift Leadership und Business-Exzellenz, kurzem Text und Kontakt-Button

Die Hero-Section der Muster-Website: eine klare Überschrift, ein kurzer Text und ein Button.


In eine gute Hero-Section gehören vier Dinge.

Erstens eine Überschrift, die das Problem deiner Zielgruppe anspricht. Nicht „Coaching für ein besseres Leben“, sondern etwas, bei dem sich der richtige Leser sofort erkennt. Zum Beispiel:

  • Life-Coach: „Du funktionierst, fühlst dich innerlich aber orientierungslos? Ich helfe dir, wieder klar zu sehen und deinen eigenen Weg zu finden.“

  • Karriere-Coach: „Beruflich am Scheideweg? Gemeinsam finden wir deinen nächsten Schritt.“

  • Business-Coach: „Vom Einzelkämpfer zum Unternehmen, ohne dich selbst zu verlieren.“

Sätze wie „Willkommen bei meinem Coaching“ oder „Dein Coach für alle Lebenslagen“ sagen dagegen nichts. Wie du solche Überschriften Schritt für Schritt entwickelst, zeige ich an einem Live-Beispiel in Website-Optimierung in 19 Minuten.

Zweitens ein kurzer Text mit zwei, drei Sätzen. Er beschreibt deine Herangehensweise in deiner eigenen Sprache. Zum Beispiel: „Manchmal weißt du, dass sich etwas ändern muss, aber nicht was genau. Ich begleite dich dabei, Klarheit zu gewinnen und deinen eigenen Weg zu gehen. Ohne Druck und mit klarer Struktur.“

Drittens ein großes Foto von dir. Kein Stockfoto. Menschen buchen dich, und Vertrauen entsteht, wenn sie sehen, mit wem sie sprechen werden. Ein gutes Foto ist professionell fotografiert, hat natürliches Licht und zeigt dich offen und zugänglich. Wenn du gerade kein gutes Foto hast, ist ein Fotoshooting die beste Investition vor dem Website-Bau.

Viertens ein bis zwei Buttons. Ein Haupt-Button wie „Kostenloses Erstgespräch buchen“ und ein zweiter wie „Mehr über mich“.

Wie du das Erstgespräch einbindest

Viele Coaches nutzen ein Buchungstool wie Calendly. Ich verlinke das Buchungstool bei unseren Kundenwebsites meistens, statt es direkt in die Seite einzubetten. Der Button öffnet die Buchungsseite in einem neuen Tab. Ein eingebettetes Buchungsfenster lädt Inhalte eines Drittanbieters schon beim Aufruf deiner Seite, und das solltest du datenschutzrechtlich prüfen lassen. Mit einem Link umgehst du die Frage auf deiner eigenen Seite weitgehend. Die Details klärst du mit deinem Datenschutzbeauftragten oder einem Anwalt.

Bei vielen Coaches funktioniert auch WhatsApp sehr gut, gerade wenn die Zielgruppe jünger ist. Bei Lasse L. laufen die Anfragen zum Beispiel über WhatsApp.

Vertrauen gleich unter der Hero-Section

Direkt unter der Hero-Section zeigst du in einer schmalen Leiste, warum man dir vertrauen kann. Zum Beispiel deine Ausbildung, die Zahl der begleiteten Klienten, eine Bewertung oder ein Podcast, in dem du zu Gast warst. Zeig nur, was stimmt und was du belegen kannst.

Die Navigation: wenige klare Punkte

Die Navigation zeigt nur das Wichtigste: Über mich, Angebote, Kundenstimmen, Blog und rechts ein Button wie „Erstgespräch buchen“. Fünf bis sechs Punkte reichen. Hast du mehrere Coaching-Angebote, öffnet sich unter „Angebote“ eine kurze Auswahl.

Sichtbarkeit für Coaches: bundesweit, lokal und über Social Media

Hier unterscheiden sich Coaches am stärksten von lokalen Betrieben. Du hast drei Wege, gefunden zu werden, und wie du sie gewichtest, hängt von deiner Zielgruppe ab.

Der wichtigste Weg: bundesweit über Blogartikel

Wenn du online coachst, kommen deine Klienten aus ganz Deutschland. Dann ist ein Blog meistens dein stärkster Hebel. Menschen suchen bei Google nach ihren Fragen, zum Beispiel „Wie finde ich heraus, was ich beruflich will?“, und landen bei deinem Artikel. Sie lernen dich kennen, lesen weiter und melden sich, wenn sie bereit sind.

Bundesweit gehe ich dabei nicht keyword-orientiert vor, sondern expertise-orientiert. Ich frage mich zuerst, für welches Überthema du langfristig als Experte Nummer eins anerkannt werden willst, zum Beispiel „berufliche Neuorientierung“. Das Thema gliederst du in Satelliten-Themen, etwa „Jobwechsel“, „Selbstständigkeit“ und „Gehaltsverhandlung“. Und jedes Satelliten-Thema bekommt viele einzelne Unterartikel.


Blog-Struktur für Coaches: Überthema berufliche Neuorientierung, darunter Satelliten-Themen und einzelne Unterartikel

Ein Überthema, darunter Satelliten-Themen, darunter Unterartikel: So zeigst du Google, wofür du Experte bist.


Die Artikel verlinken untereinander und auf die passende Angebotsseite. So sieht Google, dass du ein Thema in der Tiefe abdeckst. Und deine Leser finden immer den nächsten passenden Artikel. Wie das in der Praxis aussieht, erkläre ich in Bundesweites SEO für lokale Unternehmen: Lohnt sich das für dich? und in Wie du eine Website erstellst, die dein Unternehmen transformiert.

Lokal: nur, wenn Klienten zu dir kommen

Ein Google Business Profil lohnt sich für dich, wenn Klienten dich vor Ort besuchen, zum Beispiel in einer Praxis oder einem Coaching-Raum. Die Richtlinien zur Darstellung von Unternehmen nennen als berechtigt Unternehmen mit einem Standort, den Kunden besuchen können, oder mit Leistungen beim Kunden. Für eine Adresse in einem virtuellen Büro kann laut Google kein Profil erstellt werden. Wenn du ausschließlich online coachst, passt das Profil deshalb meistens nicht.

Hast du einen echten Standort, wählst du eine Hauptkategorie, die dein Kerngeschäft beschreibt, und nur wenige präzise Nebenkategorien. Google schreibt in denselben Richtlinien, dass du so wenige Kategorien wie möglich wählen sollst. Dazu kommen deine Angebote als Leistungen. Für jede wichtige Leistung baust du dann eine Unterseite mit Leistung und Ort, zum Beispiel „Karriere-Coaching in Berlin“. Das Prinzip erkläre ich ausführlich im Local SEO Leitfaden. Eine Prüfliste für das Profil findest du in der 11-Punkte-Checkliste für dein Google Business Profil.

Ehrlicherweise sind Google-Profile vor allem für Unternehmen wichtig, von denen es in jeder Stadt viele gibt und die alle ungefähr das Gleiche anbieten, wie Friseure oder Elektriker. Bei Coaches entscheidet die Spezialisierung viel stärker, und die zeigt sich besser in Inhalten.

Social Media: Reichweite und Persönlichkeit

Für viele Coaches ist Social Media ein wichtiger Kanal, weil dort deine Persönlichkeit sichtbar wird. LinkedIn passt oft zu Business- und Karriere-Coaches, Instagram eher zu Life- und Mindset-Coaches, YouTube funktioniert langfristig sehr gut für alle, die gern vor der Kamera erklären.

Mein Rat: Wähle eine, höchstens zwei Plattformen und mach sie konsequent. Aus einem Blogartikel lassen sich mehrere Beiträge machen, und jeder Beitrag kann auf den Artikel verweisen. Welche Kanäle es sonst gibt und welche sich für dich eignen, steht in Die besten Marketing-Methoden für dein Business.

Die Sektionen der Startseite nach der Hero-Section

Nach der Hero-Section folgt bei einem Coach diese Reihenfolge:

  1. Deine Situation: das Problem deiner Zielgruppe

  2. So unterstütze ich dich: die Lösung

  3. Angebote im Überblick

  4. Mein Coaching vs. anderes Coaching

  5. Über mich

  6. Kundenstimmen

  7. Ablauf

  8. Häufige Fragen

  9. Abschluss mit Erstgespräch

  10. Footer

Die allgemeine Logik hinter dieser Reihenfolge erkläre ich in Website-Aufbau für Unternehmen: Sektion für Sektion erklärt.

Deine Situation: Der Leser soll sich wiedererkennen

In dieser Sektion beschreibst du die Situation deiner Zielgruppe so genau, dass sich der richtige Leser darin wiederfindet. Zum Beispiel:

  • Du funktionierst, fühlst dich aber innerlich orientierungslos.

  • Du zweifelst an dir, obwohl du eigentlich mehr kannst.

  • Du stehst vor einer Entscheidung und drehst dich im Kreis.

  • Du hast schon viel gelesen und ausprobiert, aber nichts verändert sich wirklich.

Sei konkret und nutze die Sprache deiner Zielgruppe. Gib dem Leser nie die Schuld. Nicht „Du bist zu bequem“, sondern „Du funktionierst, aber …“. Wie du die Worte findest, die deine Zielgruppe selbst benutzt, zeige ich in Die richtigen Worte für deine Zielgruppe finden und in Wie du deine Zielgruppe findest, wenn du noch keine Daten hast.

So unterstütze ich dich: die Lösung

Danach erklärst du in zwei, drei Absätzen, wie du hilfst. Zum Beispiel: „Ich helfe dir, Ordnung in deine Gedanken zu bringen, Klarheit über deine Ziele zu gewinnen und daraus konkrete nächste Schritte zu machen.“

Versprich dabei nur, was du halten kannst. Ein Coach kann begleiten, Fragen stellen und Struktur geben. Er kann nicht garantieren, dass jemand in drei Monaten seinen Traumjob hat. Wie du überzeugend schreibst, ohne zu übertreiben, steht in Copywriting für deine Website.

Angebote im Überblick

In dieser Sektion zeigst du, wobei du konkret hilfst. Jedes Angebot führt auf eine eigene Seite.


Angebots-Übersicht einer Coach-Website mit sechs Karten wie Übergang zu neuen Lebensphasen und Wiederaufbau nach Misserfolgen

Die Angebots-Übersicht: jedes Angebot als Karte mit Link zur eigenen Seite.


Zeig vier bis sechs Angebote als Karten, jede mit einem Satz Beschreibung und einem Link zur eigenen Angebotsseite. Zum Beispiel: „Karriere-Coaching: für berufliche Entscheidungen und den nächsten Schritt.“

Für die Karten funktionieren hochwertige Icons oder abstrakte Bilder gut, wie in der Muster-Website. Wenn du solche Bilder mit KI erzeugst, kennzeichne sie als KI-generiert und nutze sie nie so, dass sie wie echte Klienten oder echte Sitzungen wirken.

Mein Coaching vs. anderes Coaching

Diese Sektion ist bei Coaches besonders wichtig. Interessenten wissen oft nicht, woran sie einen guten Coach erkennen. Also zeigst du es ihnen.


Gegenüberstellung Anderes Coaching und Mein Coaching auf zwei Karten, etwa Motivationssprüche gegenüber tiefer Klarheit

Eine einfache Gegenüberstellung macht in Sekunden klar, was dich unterscheidet.


Stell deine Arbeitsweise einer typischen Alternative gegenüber. Zum Beispiel Motivationssprüche gegenüber echter Klarheit, Standardprogramme gegenüber individueller Begleitung, „Denk einfach positiv“ gegenüber ehrlichem Feedback.


Abgrenzung für Coach-Websites: Zielgruppe, Arbeitsweise, Begleitung und Erfahrung prüfbar statt als Schlagwort

Eine gute Abgrenzung nennt prüfbare Kriterien statt Schlagworte.


Noch stärker wird die Sektion, wenn du prüfbare Punkte nennst statt Schlagworte. Statt „individuell“ schreibst du zum Beispiel: „Ich arbeite nur mit Führungskräften in den ersten zwei Jahren ihrer neuen Rolle.“ Oder: „Du hast zwischen den Sitzungen per Nachricht Zugriff auf mich.“ Das kann ein Leser prüfen, und es grenzt dich wirklich ab. Achte dabei darauf, andere nicht herabzusetzen. Es geht darum, was du anders machst, nicht darum, wer schlecht ist.

Über mich: Persönlichkeit zeigen

Bei Coaches ist die Über-mich-Sektion oft die meistgelesene. Menschen wollen wissen, mit wem sie über persönliche Dinge sprechen werden.


Über-mich-Sektion einer Coach-Website mit Überschrift Gemeinsam dein Potenzial freischalten, Text und Bild

Die Über-mich-Sektion: wer du bist, wie du arbeitest, und warum.


Auf der Startseite reichen ein paar Absätze. Wer du bist und welche Ausbildung du hast. Warum du Coach geworden bist, gern mit einer ehrlichen persönlichen Geschichte. Und wie du arbeitest, zum Beispiel: „Ich arbeite auf Augenhöhe und ohne Motivationssprüche. Ich stelle die richtigen Fragen und halte dir den Spiegel vor.“ Dazu ein Foto und ein Button zur ausführlichen Über-mich-Seite.

Kundenstimmen

Bei Coaches sind Kundenstimmen einer der stärksten Vertrauensfaktoren. Coaching ist persönlich und kostet Geld.


Kundenstimmen-Sektion einer Coach-Website mit vier Zitaten, Namen, Rollen und Sternen

Konkrete Kundenstimmen mit Namen und Rolle wirken stärker als jede Werbeaussage.


Interessenten wollen wissen, ob es anderen geholfen hat.

Eine gute Kundenstimme beschreibt die Situation vorher, was das Coaching gebracht hat und wie es jetzt ist. So könnte sie klingen, als erfundenes Beispiel: „Ich war seit Monaten unzufrieden im Job und wusste nicht, ob ein Wechsel die Lösung ist. Nach den Sitzungen hatte ich Klarheit und habe eine Entscheidung getroffen, die sich richtig anfühlt.“ Dazu Vorname, Initial, Beruf und, wenn die Person einverstanden ist, ein Foto.

Wichtig: Nutze nur echte Kundenstimmen und frag vorher, ob du sie veröffentlichen darfst. Gerade bei persönlichen Themen wollen viele Klienten anonym bleiben. Dann reichen Vorname und Beruf. Wie du regelmäßig an Bewertungen kommst, steht in Mehr Google-Bewertungen: das System und in Automatisierung für dein Unternehmen. Wie du aus Kundenstimmen die Worte deiner Zielgruppe herausliest, zeige ich in meinem Artikel zur Testimonial-Analyse.

Ablauf: So läuft ein Coaching ab

Wer noch nie ein Coaching gemacht hat, weiß nicht, was auf ihn zukommt. Ein klarer Ablauf nimmt diese Unsicherheit.


Ablauf eines Coachings in vier Schritten: kostenloses Erstgespräch, Ziel klären, gemeinsame Arbeit, Abschluss und Ausblick

Vier Schritte, die jeder versteht: Das senkt die Hürde vor dem ersten Gespräch.


Zum Beispiel in vier Schritten:

  1. Kostenloses Erstgespräch: Wir lernen uns kennen und schauen, ob es passt.

  2. Ziel klären: Was willst du erreichen, und wo stehst du gerade?

  3. Gemeinsame Arbeit: Sitzung für Sitzung, mit konkreten Schritten dazwischen.

  4. Abschluss und Ausblick: Was hat sich verändert, wie geht es weiter?

Zu jedem Schritt gehören ein, zwei Sätze. Und sag ehrlich, wie lange ein typisches Coaching bei dir dauert und wie oft ihr euch seht.

Häufige Fragen

Auf der Startseite zeigst du fünf bis sieben der häufigsten Fragen, zum Beispiel: „Wie läuft eine Sitzung ab?“, „Wie lange dauert ein Coaching?“, „Was kostet es?“, „Findet das Coaching online statt?“ und „Was ist der Unterschied zu einer Therapie?“. Dazu ein Link zur FAQ-Seite.

Ob Fragen besser auf die Startseite, in einen Blogartikel oder auf eine eigene Seite gehören, beschreibe ich in FAQ: Startseite, Blogartikel oder eigene FAQ-Seite?.

Abschluss mit Erstgespräch

Am Ende der Startseite steht noch einmal die Einladung zum Erstgespräch. Zum Beispiel: „Den ersten Schritt zu machen, fällt schwer. Deshalb biete ich ein kostenloses Erstgespräch an. 30 Minuten, online, ohne Verpflichtung. Danach entscheidest du in Ruhe.“

Ein kostenloses Erstgespräch senkt die Hürde, weil der Interessent kein Risiko eingeht. Warum ein solches Risiko-Versprechen so stark wirkt, erkläre ich in Warum jede Webdesign-Agentur eine Geld-zurück-Garantie anbieten sollte. Das Prinzip gilt für Coaches genauso.

Der Footer

Der Footer ist der Bereich ganz unten auf jeder Seite. Hier suchen Besucher Kontakt, Impressum und Datenschutz.


Footer einer Coach-Website mit Logo, Kontaktdaten, Navigation und nach Themen gruppierten Links zu allen Coaching-Angeboten

Ein Footer mit Kontaktdaten, Navigation und Links zu allen Angeboten.


In deinen Footer gehören Name, Kontaktdaten, die Hauptseiten, Links zu deinen Angeboten, Social-Media-Profile sowie Impressum und Datenschutz. Die Nielsen Norman Group beschreibt in ihrem Artikel über Footer eine Faustregel: Eine Website mit etwa 25 Seiten oder weniger kann alle Seiten im Footer zeigen. Bei mehr zeigst du die wichtigsten und verlinkst eine Übersicht.

Die Angebotsseiten: so baust du sie auf

Jedes Coaching-Angebot bekommt eine eigene Seite. Das hilft deinen Interessenten, weil sie sofort sehen: Das ist genau mein Thema. Und es hilft dir, weil jede Seite für eigene Suchbegriffe gefunden werden kann.

Der Aufbau einer Angebotsseite

Eine gute Angebotsseite besteht aus diesen Bausteinen:

  1. Hero: Überschrift mit dem Angebot und, wenn du vor Ort arbeitest, deinem Ort, zwei Sätze, wem das Angebot hilft, Button zum Erstgespräch.

  2. Für wen ist das? Vier bis sechs konkrete Situationen, zum Beispiel „Du stehst vor einem Jobwechsel“ oder „Du willst eine Führungsrolle übernehmen“.

  3. Was erwartet dich? Der Ablauf, konkret und ehrlich, zum Beispiel Standortbestimmung, Klarheit, Strategie, Umsetzung.

  4. Wie du arbeitest: deine Methoden und deine Haltung.

  5. Umfang und Investition: mindestens eine Orientierung.

  6. Häufige Fragen zu genau diesem Angebot.

  7. Ein, zwei Kundenstimmen zu genau diesem Angebot.

  8. Button zum Erstgespräch und Links zu passenden Blogartikeln.

Preise zeigen: ja, mit Orientierung

Viele Coaches verstecken ihre Preise. Ich empfehle, mindestens eine Orientierung zu zeigen. Zum Beispiel, als ausgedachtes Beispiel: „Paket mit 5 Sitzungen ab 750 Euro“. Wer den Preis vorher kennt, meldet sich mit einer ernsthafteren Anfrage. Und wer ihn nicht bezahlen kann, spart dir ein Erstgespräch.

Ob du dich eher günstig oder hochpreisig aufstellst, ist eine eigene Entscheidung. Meine Gedanken dazu stehen in Warum Premium-Preise dein Business wachsen lassen können.

Eine Kontaktmöglichkeit auf jeder Seite

Viele Leser kommen über einen Blogartikel oder eine Angebotsseite auf deine Website und sehen die Startseite nie. Nach meiner Erfahrung ist das bei den meisten Websites mit Blog ein großer Teil der Besucher. Deshalb gehört auf jede Unterseite und unter jeden Artikel ein Weg zum Erstgespräch. Wie so ein Abschluss unter einem Blogartikel aussehen kann, zeige ich in Der ideale Aufbau eines Blog-Artikels.

Coaching ist keine Therapie

Ein Punkt, der auf jede Angebotsseite gehört, wenn du mit Themen wie Stress, Ängsten oder Krisen arbeitest: die Abgrenzung zur Therapie. Nach § 1 des Heilpraktikergesetzes braucht eine Erlaubnis, wer ohne ärztliche Approbation die Heilkunde ausübt, also Krankheiten feststellt, heilt oder lindert.

Für deine Website heißt das: Beschreibe dein Coaching als Begleitung für Menschen, die im Alltag funktionieren und etwas verändern wollen. Versprich keine Heilung, und schreib dazu, dass du bei psychischen Erkrankungen an Ärzte oder Psychotherapeuten verweist. Das schützt dich und deine Klienten. Ob dein Angebot im Einzelfall erlaubnispflichtig ist, klärst du mit einem Anwalt. Wenn du selbst Heilpraktiker oder Psychotherapeut bist, findest du einen eigenen Leitfaden in Die ideale Website für Psychotherapeuten und Ärzte.

Weitere Unterseiten

Neben Startseite und Angebotsseiten brauchst du drei weitere Seiten.

Die Über-mich-Seite

Hier erzählst du deine Geschichte ausführlicher: wo du herkommst, was dich zum Coaching gebracht hat, welche Ausbildungen du hast und wie du arbeitest. Ein paar private Sätze dürfen auch rein, zum Beispiel was du machst, wenn du nicht coachst. Das macht dich greifbar.

Wer diese Seite liest, ist meistens schon ernsthaft interessiert. Deshalb gehört am Ende der Button zum Erstgespräch hin.

Die FAQ-Seite

Auf der FAQ-Seite sammelst du alle Fragen, die Interessenten im Erstgespräch stellen, gruppiert nach Themen: Allgemeines, Ablauf, Kosten, Methoden, online oder vor Ort. Ausklappbare Fragen halten die Seite übersichtlich.

Antworte konkret und ehrlich. Bei der Frage nach Vertraulichkeit schreibst du zum Beispiel, wie du mit Notizen und Daten umgehst. Bei der Frage, ob Online-Coaching genauso gut funktioniert, beschreibst du deine eigene Erfahrung, statt Studien zu zitieren, die du nicht gelesen hast. Und bei der Frage nach der Krankenkasse sagst du klar, dass Coaching in der Regel privat bezahlt wird.

Die Seite mit Kundenstimmen

Hier sammelst du alle Kundenstimmen, am besten nach Angebot sortiert. Video-Kundenstimmen sind besonders stark, weil man den Menschen sieht und hört. Bei Lasse L. haben wir zum Beispiel ein Video-Testimonial auf die Website gebracht.

Der Blog: so baust du ihn auf

Der Blog ist für Coaches meistens der wichtigste Weg zu neuen Klienten, die dich noch nicht kennen. Er macht drei Dinge gleichzeitig: Er bringt Besucher über Google, er zeigt deine Expertise, und er liefert dir Material für Social Media.

Welche Themen du schreibst

Ausgangspunkt ist dein Überthema mit seinen Satelliten-Themen. Darunter passen viele Arten von Artikeln:

  • Anleitungen, die ein konkretes Problem lösen, zum Beispiel „Wie du eine berufliche Entscheidung triffst, wenn alles unsicher ist“

  • Fragen deiner Klienten, so beantwortet, wie du sie im Gespräch beantworten würdest

  • Häufige Fehler, zum Beispiel bei der Jobsuche oder im ersten Jahr als Führungskraft

  • Deine Meinung zu verbreiteten Ratschlägen, die du für falsch hältst

  • Anonymisierte Fallbeispiele, wenn deine Klienten einverstanden sind

Wichtig ist, dass du wirklich etwas weißt, was deine Leser nicht wissen. Ob du schon Experte genug bist, kannst du mit dem Selbsttest für Content-Marketing prüfen. Warum Blogartikel mehr bringen als nur SEO, beschreibe ich in Warum du Blog-Artikel schreiben solltest.

Wie ein guter Artikel aufgebaut ist

Ein Blogartikel wird bei mir „verkauft“ wie ein Produkt. Die Überschrift sagt, was der Leser bekommt. Die Einleitung sagt, wer schreibt und warum er sich auskennt. Und dann kommt der Inhalt, so gut, dass der Leser denkt: Wenn das schon kostenlos ist, wie gut ist dann erst das Coaching?

Auch Google legt Wert darauf, dass Inhalte wirklich helfen. In seinem Leitfaden zu hilfreichen Inhalten schreibt Google, dass Vertrauenswürdigkeit der wichtigste Aspekt von E-E-A-T ist, also Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauen. Und Google sagt dort auch, dass es keine bevorzugte Wortzahl gibt. Ein Artikel muss so lang sein, wie das Thema es braucht.

Deshalb zeigst du in jedem Artikel, wer schreibt: Autorenbox mit Foto und Qualifikation, eigene Erfahrungen im Text, konkrete Beispiele aus deiner Arbeit. Wie ein Artikel im Detail aufgebaut ist, steht in So wirst du zum Blog-Artikel-Profi.

Wie oft du schreiben solltest

Lieber regelmäßig als viel auf einmal. Ein Artikel pro Woche über ein Jahr bringt dir über 50 Artikel zu deinem Thema. Das ist eine Menge, mit der Google erkennen kann, wofür du stehst.

Eine KI kann dir beim Schreiben helfen, wenn du ihr dein echtes Wissen gibst. Ohne dein Wissen schreibt sie denselben Text wie für jeden anderen Coach. Wie ich KI für Blogartikel einsetze, steht in KI für Blog-Artikel nutzen: der ehrliche Guide. Und wie lange es dauert, bis ein Blog Besucher bringt, beschreibe ich in Wie lange dauern Website, lokales und bundesweites SEO wirklich?.

Links von anderen Websites

Links von anderen Websites helfen Google, deine Seite zu finden und einzuordnen. Für Coaches bieten sich Gastbeiträge auf passenden Blogs, Auftritte in Podcasts und Einträge in Verzeichnissen von Coaching-Verbänden an, bei denen du Mitglied bist. Schreib dabei für die Leser der anderen Seite, der Link ist Nebensache. Weitere Wege zu mehr Besuchern ohne Werbebudget beschreibe ich in Website-Besucher gewinnen ohne teure Werbung.

Häufige Fehler bei Coach-Websites

Diese Fehler sehe ich bei Websites von Coaches und Beratern immer wieder:

  • Eine Überschrift, die für jeden Coach passen würde.

  • Stockfotos statt echter Fotos von dir.

  • Keine klare Zielgruppe, das Angebot richtet sich an alle.

  • Keine Abgrenzung zu anderen Coaches.

  • Kundenstimmen ohne Namen oder ganz ohne Kundenstimmen.

  • Kein Weg zum Erstgespräch auf Unterseiten und unter Blogartikeln.

  • Heilversprechen bei Themen wie Stress oder Ängsten.

  • Ein Blog mit drei Artikeln von vor zwei Jahren.

Weitere typische Fehler und wie viel sie kosten, beschreibe ich in Die 5 häufigsten Website-Fehler, die Anfragen kosten und in 5 häufige Fehler, die deine Website teuer zu stehen kommen.

Checkliste für die Umsetzung

Mit dieser Checkliste vergisst du nichts:


Phase

Aufgaben

1. Vorbereitung

Zielgruppe und Spezialisierung festlegen, Abgrenzung formulieren, Fotoshooting, Buchungstool einrichten, erste echte Kundenstimmen mit Einwilligung

2. Startseite

Hero mit Zielgruppe und Problem, Foto, Button zum Erstgespräch, deine Situation, Lösung, Angebote, Mein Coaching vs. anderes, Über mich, Kundenstimmen, Ablauf, FAQ-Auswahl, Abschluss, Footer

3. Unterseiten

Eine Seite pro Angebot, Über-mich-Seite, FAQ-Seite, Kundenstimmen-Seite

4. Blog

Überthema und Satelliten festlegen, Vorlage mit Autorenbox und Kontakt am Ende, Plan für einen Artikel pro Woche

5. Technik und SEO

Smartphone-Ansicht, Ladezeit, Buchungslink testen, Title und Meta-Description pro Seite, Alt-Texte, Search Console und Sitemap

6. Nach dem Launch

Artikel regelmäßig veröffentlichen und auf Social Media teilen, Kundenstimmen sammeln, Inhalte aktuell halten


Was du vor dem Go-live noch prüfen solltest, steht in der Website-Launch-Checkliste. Was danach regelmäßig zu tun ist, in Website-Pflege: Was du regelmäßig aktualisieren solltest.

Wie lange dauert die Umsetzung?

Meine Erfahrungswerte: Mit Template und fertigen Texten brauchst du für Startseite, Angebotsseiten und Über mich ungefähr vier bis sechs Wochen neben dem Tagesgeschäft. Am längsten dauern meistens die Texte, weil du dafür erst klar haben musst, wem du hilfst und was dich unterscheidet. Der Blog ist danach eine laufende Aufgabe.

Lässt du die Website bauen, hängt es vom Dienstleister ab. Wie wir vorgehen, steht in Web-Entwicklung bei Blaq Nexus: Unser Prozess.

Was kostet so eine Website?

Wenn du selbst baust, zahlst du für das Website-Tool, eventuell für ein Template und das Fotoshooting. Der größte Posten ist deine Zeit, vor allem für die Texte.

Lässt du bauen, sind die Preise sehr unterschiedlich. Womit du rechnen musst und wovon der Preis abhängt, steht in Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?. Bei Blaq Nexus kostet die Website einmalig 360 Euro, fällig erst nach der 30-tägigen Testphase. Dazu kommen 100 Euro im Monat plus Erfolgsbeteiligung, die erst nach sechs bis neun Monaten greift.

Lohnt sich der Aufwand?

Bei Coaches zählt der Wert eines Klienten über die ganze Zusammenarbeit. Eine Beispielrechnung mit ausgedachten Werten: Deine Website bringt dir einen zusätzlichen Klienten im Monat, und ein Coaching-Paket kostet bei dir 1.500 Euro. Dann sind das 18.000 Euro im Jahr. Setz deine eigenen Zahlen ein.

Wie du eine solche Entscheidung strukturiert triffst, zeige ich in meinem Framework zur Frage, ob du in eine neue Website investieren solltest. Wie ausgebuchte Coaches ohne Werbebudget arbeiten, steht in Komplett ausgebucht als Coach oder Berater, ohne bezahlte Werbung.

Fazit

Eine Website für Coaches und Berater muss zwei Dinge schaffen: dich als Person sichtbar machen und Vertrauen aufbauen, lange bevor jemand bucht.

Sichtbar wirst du mit einer klaren Überschrift für eine klare Zielgruppe, einem echten Foto, einer ehrlichen Abgrenzung zu anderen Coaches und einer Seite für jedes Angebot. Vertrauen baust du mit echten Kundenstimmen, einem transparenten Ablauf und einem Blog auf, der zeigt, dass du dein Thema wirklich verstehst. Und ein kostenloses Erstgespräch auf jeder Seite macht den ersten Schritt leicht.

Mein Tipp für den Anfang: Schreib den Satz auf, mit dem du deine Zielgruppe und ihr Problem beschreibst. Wenn er auch auf deine fünf größten Mitbewerber passt, ist er noch nicht spezifisch genug.

Wenn du wissen willst, wo deine Website gerade steht, schauen wir sie uns gern in einer kostenlosen Website-Analyse an. Die Grundlagen zu Coach-Websites findest du außerdem in Was eine gute Website für Coaches und Berater ausmacht. Wenn du überlegst, die Website mit KI zu bauen, lies vorher Werden Websites in der Zukunft von einer KI erstellt?. Und warum selbst gebaute Websites oft Anfragen kosten, steht in 5 Gründe, warum deine selbst erstellte Website dein Business sabotiert.

FAQ

Braucht ein Coach überhaupt eine eigene Website?

Wenn du über Empfehlungen ausgebucht bist, nicht zwingend. Sobald du aber neue Klienten gewinnen willst, die dich noch nicht kennen, ist die Website der Ort, an dem sie entscheiden, ob sie dir vertrauen. Social-Media-Profile ersetzen das nur teilweise, weil dir dort Angebotsseiten und ein Blog fehlen.

Was gehört auf die Startseite eines Coaches?

Eine Überschrift mit Zielgruppe und Problem, ein Foto von dir, ein Button zum Erstgespräch, die Situation deiner Zielgruppe, deine Lösung, deine Angebote, eine Abgrenzung zu anderen Coaches, Über mich, Kundenstimmen, der Ablauf und häufige Fragen. Am Ende noch einmal die Einladung zum Erstgespräch.

Brauche ich als Online-Coach ein Google Business Profil?

Meistens nicht, denn die Richtlinien von Google richten sich an Unternehmen mit einem Standort, den Kunden besuchen können, oder mit Leistungen beim Kunden. Wenn Klienten zu dir in eine Praxis oder einen Coaching-Raum kommen, lohnt sich ein Profil. Wenn du ausschließlich online arbeitest, ist der Blog dein wichtigerer Weg zu neuen Klienten.

Sollte ich meine Coaching-Preise auf der Website zeigen?

Ich empfehle mindestens eine Orientierung, zum Beispiel einen Ab-Preis für ein Paket. Das filtert Anfragen, denen das Budget nicht passt, und macht die Anfragen ernsthafter. Den genauen Umfang klärst du dann im Erstgespräch.

Soll ich Calendly in meine Website einbetten?

Ich verlinke Buchungstools meistens, statt sie einzubetten. Der Button öffnet die Buchungsseite in einem neuen Tab. Ein eingebettetes Fenster lädt Inhalte eines Drittanbieters schon beim Aufruf deiner Seite, und das solltest du datenschutzrechtlich prüfen lassen.

Wie viele Blogartikel braucht eine Coach-Website?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Wichtiger ist, dass du ein Überthema in der Tiefe abdeckst und regelmäßig schreibst. Ein Artikel pro Woche ergibt über ein Jahr mehr als 50 Artikel, und damit kann Google gut erkennen, wofür du Experte bist.

Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Therapie auf der Website?

Therapie behandelt Krankheiten, und dafür braucht es eine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz oder eine ärztliche bzw. psychotherapeutische Zulassung. Coaching begleitet Menschen, die im Alltag funktionieren und etwas verändern wollen. Schreib diese Abgrenzung auf deine Website und versprich keine Heilung.

Kann ich meine Coach-Website selbst bauen?

Ja, mit einem guten Template und etwas Zeit. Die meiste Arbeit steckt in den Texten: eine klare Zielgruppe, eine ehrliche Abgrenzung und Angebotsseiten, die die Fragen deiner Interessenten beantworten. Wenn dir dafür die Zeit fehlt, lohnt sich oft ein Dienstleister, der Struktur und Texte mitbringt.

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