Dieser Artikel ist ein Auszug aus meinem Buch „Komplett ausgebucht mit 0 € Marketing-Ausgaben – als kleines Dienstleistungsunternehmen im KI-Zeitalter“. Er ist der Einstieg: Du erfährst, für wen das Buch gedacht ist, worauf es beim Marketing wirklich ankommt und warum du vieles selbst umsetzen kannst, was andere teuer verkaufen.
Disclaimer
Ich kann dir nicht zu 100 Prozent garantieren, dass du mit den Methoden in meinem Buch mehr Kunden gewinnst.
Warum nicht? Weil ich dein Unternehmen nicht kenne.
Weil ich nicht weiß, wie hart deine Konkurrenz vor Ort ist.
Weil ich nicht weiß, ob du die Schritte wirklich konsequent umsetzt oder nach der Hälfte aufgibst.
Was ich dir aber versprechen kann: Das meiste, was in meinem Buch steht, hat bei zahlreichen Unternehmen funktioniert, die ich selbst betreut habe – aus den unterschiedlichsten Branchen: Gesundheit, Coaching, Consulting, Handwerk und mehr.
Ich glaube, dass dir mein Buch dabei helfen kann, so viele Kunden zu gewinnen, dass du komplett ausgebucht bist.
Warum ich das glaube, erklär ich dir im Laufe des Buches anhand unserer eigenen internen Daten – inklusive einer konkreten Rechnung, die du am Ende ganz einfach auf dein eigenes Unternehmen übertragen kannst.
Bevor wir anfangen, noch ein rechtlicher Hinweis vorweg:
Ich garantiere nicht, dass meine Tipps, die ich in meinem Buch gebe, ein bestimmtes Ergebnis erzielen werden.
Wenn ich rechtliche Tipps gebe, dann handelt es sich bei diesen Tipps um keine Rechtsberatung, sondern um meine Meinung.
Für wen habe ich mein Buch geschrieben
Mein Buch ist für dich, wenn du ein lokales Unternehmen hast – zum Beispiel ein Handwerksbetrieb, wenn du ein Berater, Supervisor, Mediator oder Coach mit unter anderem Vor-Ort-Terminen bist, oder wenn du ein kleines Dienstleistungsunternehmen in der Gesundheitsbranche führst.
Und es ist für dich, wenn du gerade erst gründest und dein Unternehmen von Anfang an richtig aufbauen willst.
Für wen ist es nicht gedacht?
für Unternehmen komplett ohne lokalen Bezug. Wenn dein Angebot ausschließlich bundesweit oder online läuft, komplett ohne lokale Kundschaft – zum Beispiel ein reiner Online-Coach, der niemanden vor Ort erreichen will –, dann sind die Methoden in meinem Buch für dich nicht die effizientesten. Für dich lohnt sich meistens eher der Aufbau einer Personenmarke über Social Media.
Das ist ein eigenes Thema, das ich in meinem Buch nicht behandle.
Warum grenze ich so klar ein, für wen das Buch etwas ist und für wen nicht?
Weil ich will, dass sich die Zeit, die du in mein Buch investierst, für dich auch wirklich lohnt.
Übrigens: Mein Buch hilft dir auch dann, wenn du am Ende gar nicht selbst Hand anlegen, sondern die Umsetzung sämtlicher Marketing-Methoden an einen Profi abgeben willst. Nachdem du das Buch gelesen hast, weißt du nämlich auch, worauf es ankommt, wenn du dir Marketing-Unterstützung suchst.
Worauf es beim Marketing wirklich ankommt
Jedes Unternehmen setzt Geld ein, um mehr Geld zu verdienen. Und dieses Geld, das es einsetzt, lässt sich weiter unterteilen in Elemente wie Werbekosten, Kosten für Materialien und so weiter.
Marketing gehört zu den Elementen, die ein Unternehmen einsetzt, mit der Absicht, Geld zu verdienen – genauer noch: mehr Geld zu verdienen, als die Marketing-Anstrengungen selbst gekostet haben.
Wenn du das Marketing selbst machst, widmest du dich vielleicht folgenden Tätigkeiten: Du füllst zum Beispiel dein Google Business Profil aus, du baust deine Website um, du schreibst vielleicht Blogartikel. Das kostet dich vielleicht kein Geld, aber dafür Zeit – und dieses Zeitinvestment lässt sich wiederum in Geld bemessen, weil du die Zeit, die du in Marketing investierst, auch dafür hättest verwenden können, direkt gewinnbringenden Tätigkeiten nachzugehen.
Es gibt also Opportunitätskosten, die zu berücksichtigen sind. Statt Marketing für dein Unternehmen zu machen, könntest du zum Beispiel auch als Angestellter in einer Marketing-Agentur arbeiten und für jede Stunde bezahlt werden.
Wenn du also Marketing machst – also deine eigene Zeit aufwendest, um Marketing zu machen –, dann generierst du hoffentlich Interessenten, sogenannte Leads. Ein Teil dieser Leads wird zu zahlenden Kunden. Und genau diese Kunden sind der zweite Teil der Gleichung: das Geld, das am Ende zurückkommt.
Deine Marketing-Anstrengungen haben sich also gelohnt, wenn der Gewinn, der durch die so gewonnenen Kunden entsteht, auf die einzelne Stunde gerechnet, die du für Marketing investiert hast, höher ist als deine Opportunitätskosten – zum Beispiel dein Stundenlohn als Angestellter in einer Marketing-Agentur.
Bei jeder Marketing-Maßnahme muss man sich also folgende Frage stellen: Wie viel bringt sie dir ein im Vergleich zu dem, was sie dich kostet? Man nennt das Return on Investment, kurz ROI.
Und dieser ROI sollte eine gewisse Höhe haben, sodass er über deinen Opportunitätskosten liegt.

Eine Marketing-Maßnahme lohnt sich, wenn ihr Ertrag pro investierter Stunde höher ist als deine Opportunitätskosten.
Ein Beispiel: Wenn du Google Ads schaltest, suchst du dir zuerst Keywords aus – Suchbegriffe, bei denen deine Zielgruppe nach genau deiner Leistung sucht.
Du bezahlst dann Google dafür, dass du für diese Keywords bei Google ganz oben angezeigt wirst.
Ein Teil der Leute, die deine Anzeige sehen und anklicken, wird zu deinem Kunden. Diese Kunden kaufen deine Leistungen und sorgen damit dafür, dass du Geld verdienst.
Deine Kosten sind das, was du pro Klick bei Google zahlst.
Dein Ertrag ist das, was die daraus gewonnenen Kunden dir am Ende an Umsatz bringen.
Bei diesem Beispiel war das Zeitinvestment vermutlich nicht allzu hoch, sodass vor allem erfüllt sein muss, dass die Google-Ads-Kampagne zumindest geringfügig profitabel ist.
Anders ist das zum Beispiel bei Meta Ads, wo du zusätzlich noch Creatives erstellen musst, was Zeit kostet und dazu führt, dass deine Ads etwas profitabler sein sollten, um die investierte Zeit für die Erstellung der Creatives wieder reinzuholen.
Es gibt außerdem Trade-offs:
Manchmal sind die Opportunitätskosten in den ersten Monaten höher, dafür aber langfristig wesentlich geringer, wenn man am Ball bleibt – zum Beispiel bei SEO.
In solchen Fällen gehst du also einen Handel ein: Du verzichtest auf kurzfristigen Gewinn und investierst dafür in die Zukunft deines Unternehmens.
Wenn du zu der Unternehmenskategorie gehörst, für die mein Buch geschrieben ist, dann ist der Return on Investment bei den Methoden, die ich vorstellen werde, normalerweise ziemlich hoch:
Oftmals ist der ROI sogar so hoch, dass er wesentlich höher ist als deine Opportunitätskosten, die du als Einzelunternehmer eigentlich immer mitberücksichtigen solltest – also das, was du als Angestellter verdienen würdest, wenn du nicht Unternehmer geworden wärst.
Mein Buch ist nach folgender Logik aufgebaut – die Kapitel bewegen sich von dem, was zu Beginn vermutlich am profitabelsten für dich ist, hin zu dem, was zum Ende hin nur noch unter bestimmten Umständen sehr profitabel für dich ist: zuerst lokales SEO über dein Google Business Profil, dann deine Website, und erst danach – wenn überhaupt nötig – bundesweites SEO.
Was andere teuer verkaufen, bekommst du in meinem Buch umsonst
Viele Webdesign-Agenturen verlangen mehrere tausend Euro für eine Website. Und viele Agenturen verlangen zusätzlich mehrere hundert Euro im Monat allein dafür, ein Google Business Profil einzurichten und zu pflegen.
In meinem Buch zeige ich dir kostenlos, wie du beides selbst machen kannst: dein Google Business Profil optimieren und deine Website so aufbauen, dass sie wirklich Anfragen bringt.
Warum mache ich das?
Bei uns kannst du eine Website einen Monat lang testen, bevor du dich entscheidest, ob du sie behältst und die Erstellungsgebühr zahlst. Das bieten aktuell, im Jahr 2026, nur die wenigsten Agenturen an.
Wir können das anbieten, weil unser Fokus darauf liegt, ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten.
Eine Website kostet bei uns aktuell 360 Euro einmalig plus 100 Euro im Monat, kein Vergleich zu den 5.000, 8.000 oder sogar 12.000 Euro, die manche Agenturen für ein vergleichbares Ergebnis verlangen.

Zum Vergleich: 360 Euro einmalig bei uns, 5.000 bis 12.000 Euro bei manchen Agenturen.
Die wichtigste Formel für mich als Unternehmer ist die Folgende:
Mehrwert ist gleich Vorteil minus Kosten
Wenn dein Vorteil für den Kunden nicht klar größer ist als das, was er den Kunden kostet, dann bist du kein guter Unternehmer. Dann sammelst du einfach nur Geld ein und sorgst nicht für einen Mehrwert. Das ist zumindest meine Meinung.

Mehrwert entsteht nur, wenn der Vorteil für den Kunden größer ist als seine Kosten.
Für mich fühlt es sich so an, als ob im deutschen Raum heutzutage kaum jemand mehr den Mehrwert für den Kunden zum Fokus sämtlicher Anstrengungen macht.
Ich sehe heutzutage viel zu oft Anbieter, die sich für ihren Umsatz feiern lassen – aber wenn man genauer hinschaut, hat der durchschnittliche Kunde bei ihnen vielleicht eher draufgezahlt anstatt zu profitieren.
Ich sehe fast täglich Unternehmer, die vorher bei einer Webdesign-Agentur waren und viel zu viel bezahlt haben – für eine Website, die schlechter performt als das, was wir für einen Bruchteil des Preises bauen. Das schadet nicht nur dem einzelnen Kunden, es schadet dem Vertrauen in die ganze Branche.
Warum kann ich mein Wissen jetzt einfach kostenlos rausgeben, ohne dass mir dadurch die Kunden ausgehen?
Weil du mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis eher Wissen kostenlos rausgeben kannst als ohne.
Wenn du für die Erstellung deiner eigenen Website 20 bis 30 Stunden brauchst, und ich dir eine Website bauen kann, die am Ende sogar noch besser ist als die, für die du 20 bis 30 Stunden brauchst, und nur 360 Euro einmalig kostet – macht es dann überhaupt noch Sinn, sie selbst zu bauen?

So viel Zeit kostet dich eine selbst gebaute Website – Zeit, die du nicht in dein Kerngeschäft steckst.
Für die meisten liegt die Antwort auf der Hand – und wenn du selbst gerade denkst, dass du es trotzdem lieber selbst machen möchtest, lohnt sich die Frage zu stellen: Warum möchte ich die Website überhaupt selbst bauen?
Manchmal sind die Gründe, die dafür sorgen, dass du dich dazu entscheidest, die Website selbst zu erstellen, die falschen.
Viele überschätzen nämlich ihre eigenen Fähigkeiten, weil ihnen schlicht das Wissen fehlt, um realistisch einzuschätzen, wie gut sie in einem Bereich wirklich sind – man weiß ja nicht, was man alles nicht weiß. Dazu gibt es in meinem Buch ein eigenes Kapitel.
Andere gute Gründe, es selbst zu machen
Ich will nicht behaupten, dass fehlendes Wissen der einzige Grund ist, warum Leute ihre Website selbst bauen. Es gibt durchaus legitime Gründe: Du willst die volle Kontrolle behalten und von niemandem abhängig sein. Das Budget reicht aktuell einfach nicht, egal wie gut das Preis-Leistungs-Verhältnis ist. Du hast selbst Design- oder Marketingerfahrung.
Ob es für dich überhaupt Sinn macht, dir Webdesign als Skill wirklich anzueignen, hängt auch davon ab, wie weit du in deiner Business-Laufbahn schon vorangeschritten bist, und ob das Thema zu deiner Kernkompetenz passt. Verdienst du bereits sehr gut mit einer speziellen Leistung, die inhaltlich nichts mit Webdesign zu tun hat, macht es meistens keinen Sinn, dir den Skill trotzdem anzueignen – die Zeit dafür kannst du sinnvoller in genau die Leistung stecken, mit der du bereits gutes Geld verdienst.
Bietest du dagegen etwas an, das thematisch näher an Webdesign dran ist, zum Beispiel Marketing-Leistungen, kann es sich schon eher lohnen, zumindest ein Grundverständnis aufzubauen – nicht nur, weil es näher an deiner Kernkompetenz liegt, sondern auch, weil du dadurch oft schneller lernst, wie ein guter Website-Aufbau überhaupt funktioniert.
Der Vorteil, den du hast, wenn du lernbereit bist
Es gibt einen Effekt aus der Psychologie, der sich Dunning-Kruger-Effekt nennt: Menschen mit wenig Wissen in einem Bereich überschätzen oft, wie gut sie in genau diesem Bereich wirklich sind.
Warum passiert das?
Um einzuschätzen, wie gut man in einem Bereich wirklich ist, braucht man ausgerechnet das Wissen aus genau diesem Bereich. Ohne dieses Wissen fehlt einem der Maßstab, an dem man sich selbst messen könnte. Man weiß nicht, was man alles nicht weiß – und hält deshalb das bisschen, das man weiß, für das Ganze.
Ein Beispiel macht das greifbarer: Stell dir vor, du hast noch nie Schach gespielt und lernst gerade die Grundregeln – wie die Figuren ziehen. Nach ein paar Partien gegen einen ähnlich unerfahrenen Freund denkst du vielleicht: „Ich bin schon ziemlich gut.“ Aber du hast keine Ahnung, was ein Großmeister alles mitdenkt – Eröffnungstheorie, Endspieltechnik, taktische Muster, die er in Sekundenbruchteilen erkennt. Diese ganze Tiefe ist für dich unsichtbar, weil du sie noch nie gesehen hast.
Dieser Effekt betrifft auch die Selbsteinschätzung vieler Menschen in Bezug auf Webdesign.
Mit welchen Bereichen muss man sich auskennen, um eine gute Website zu erstellen?
Mit der Websitestruktur: welche Abschnitte kommen in welcher Reihenfolge – und warum genau diese Reihenfolge. Mit Copywriting: wie man Überschriften und Texte so formuliert, dass sie wirklich überzeugen. Mit der Zielgruppenansprache: wie man herausfindet, was die eigene Zielgruppe wirklich bewegt, welche Bedenken sie hat, welche Sprache sie versteht.
Mit den Design-Grundlagen: visuelle Hierarchie, Bildauswahl, Schriftwahl, etc. Mit SEO & GEO: wie Google und mittlerweile auch KI-Modelle deine Website überhaupt finden und einordnen. Mit rechtlichen Anforderungen, wie der Einhaltung der DSGVO.
Jeder einzelne dieser Punkte ist für sich genommen schon ein eigenes Fachgebiet.
Es gibt zwei häufig auftretende Denkfehler, die ich bei Selbstbauern regelmäßig sehe.
Der häufigste Fehler: Sie wissen schlicht nicht, worauf es ankommt und wie tief das Thema wirklich geht, aber haben trotzdem eine starke Meinung zum Thema „Website-Erstellung“ – dafür ist der Dunning-Kruger-Effekt, den ich gerade erklärt habe, verantwortlich.
Sie kennen die ganzen Fachgebiete von oben oftmals nicht einmal.
Der zweithäufigste Denkfehler: Viele glauben, Webdesign sei am Ende reine Geschmackssache – eine Frage von „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“. Ist es nicht.
Gutes Webdesign ist objektiv und datenbasiert. Es gibt Websites von Unternehmen mit Millionen Besuchern im Monat. Diese Unternehmen testen ständig einzelne Elemente gegeneinander – welche Überschrift funktioniert besser, welche Bildplatzierung ist ideal, welcher Formularaufbau sorgt für eine höhere Conversion-Rate.
Weil diese großen Seiten so viele Besucher haben, sind diese Tests statistisch belastbar.
Amazon zum Beispiel testet Berichten zufolge tausende solcher Elemente pro Jahr. Wenn ein bestimmtes Element bei vielen dieser großen, unabhängig voneinander getesteten Websites immer wieder auftaucht, ist das kein Zufall.
Diese Elemente funktionieren mit großer Wahrscheinlichkeit besser als andere Elemente und du solltest diese Elemente vielleicht auch auf deiner eigenen Website verwenden.
Du hast bereits einen Vorteil gegenüber anderen Leuten: Du liest gerade einen Auszug aus meinem Buch, weil du dazulernen willst. Du gehst nicht davon aus, dass du schon alles weißt. Genau diese Haltung – Nachholbedarf erkennen statt ihn zu übersehen – ist der Unterschied zwischen Leuten, die am Dunning-Kruger-Effekt scheitern, und Leuten, die am Ende zu einem wirklichen Experten werden.
Kurz zu mir
Ich habe einen Master of Science in Marketingmanagement. Seit 2023 erstelle ich professionell Websites. Eine der Websites, die ich aktuell betreue, hat ca. 744.000 Besucher im Jahr. Es handelt sich dabei um die vermutlich sichtbarste Einzelpraxis momentan in Deutschland.
Ich konnte jedenfalls auf Semrush bis zum heutigen Tage keine Einzelpraxis mit einer vergleichbaren Besucherzahl finden.
Ich arbeite ausschließlich mit professionellen Design-Tools wie Framer und Figma, nicht mit Baukastensystemen. Und ich werde aktuell von 12 Affiliate-Partnern aktiv weiterempfohlen.
Konstantes Lernen
Eine Sache, die für mich zum Job dazugehört, seit ich mich mit Websites beschäftige: Ich schaue mir fast täglich die besten Websites der Welt an – vor allem aus dem amerikanischen Raum.
Warum gerade die USA? Vor allem, weil die USA in vielen Bereichen Trendsetter sind – auch beim Thema „Websites“ sind sie den meisten westlichen Ländern, auch Deutschland, oft einen Schritt voraus. Was dort heute schon Standard ist, kommt bei uns häufig erst Jahre später an.
Ein gutes Beispiel dafür ist der Quizfunnel – eine Marketing-Methode, bei der Interessenten über ein kurzes Quiz zu einem passenden Angebot geführt werden. In den USA war der Quizfunnel schon 2016 in aller Munde. In Deutschland wurde er erst ab etwa 2022 wirklich bekannt – sechs Jahre später.
Dazu kommt: In den USA gibt es viele richtig große, gut funktionierende Websites mit sehr vielen Besuchern, bei denen die Conversion-Rate vermutlich hoch ist. Ob ein Teil dieser Besucher über bezahlte Werbung kommt, spielt für meine Analyse keine Rolle – im Gegenteil: Wenn eine Website erfolgreich beworben wird, ist das eher ein zusätzliches Indiz dafür, dass sie funktioniert. Und die schiere Masse an Besuchern ist noch ein weiterer Grund, warum sich das Studium dieser Seiten lohnt: Nur wer so viele Besucher hat, kann einzelne Elemente seiner Website gegeneinander testen und dabei statistisch belastbare Ergebnisse bekommen. Bei wenig Traffic ist ein Testergebnis oft reiner Zufall.
Bei Millionen Besuchern nicht mehr.
Was mache ich jetzt konkret, wenn ich diese Websites analysiere?
Ich achte weniger auf das Design der Websites. Stattdessen suche ich nach Mustern, die sich über viele unabhängig voneinander getestete Websites hinweg wiederholen.
Ein Beispiel, das ich im Buch noch genauer erkläre: Bei den letzten 30 Websites, die ich im Rahmen einer Stichprobe analysiert habe, hatten alle 30 eine sogenannte Leistungsmerkmal-Sektion – einen Bereich, der die wichtigsten Vorteile des Angebots einzeln herausstellt. Wenn ein Element bei so vielen großen, unabhängig voneinander getesteten Websites immer wieder auftaucht, ist das kein Zufall. Es ist ein Hinweis darauf, dass dieses Element funktioniert – unabhängig vom individuellen Design der jeweiligen Seite.
Was du nach meinem Buch kannst
Fassen wir kurz zusammen, worum es in meinem Buch geht, bevor wir loslegen.
Für die Unternehmen, für die mein Buch geschrieben ist – lokal und Hybrid, wie oben beschrieben – gibt es vermutlich drei besonders prominente Stellen, an denen ein potenzieller Kunde auf dich aufmerksam wird: über KI-Modelle wie ChatGPT oder die KI-Zusammenfassungen bei Google, über die normale Google-Suche, oder über das lokale Map Pack – also die Kartenansicht mit den Unternehmen in deiner Nähe. Es gibt sicher noch weitere Wege, wie Kunden auf dich aufmerksam werden – Empfehlungen, Verzeichniseinträge, Social Media zum Beispiel. Aber für die Google-zentrierte Auffindbarkeit, um die es in meinem Buch geht, sind diese drei vermutlich die wichtigsten.
An allen drei Stellen landet der Interessent am Ende so gut wie immer auf deiner Website. Beim Map Pack ist das etwas seltener der Fall, weil manche direkt anrufen – aber auch hier passiert es häufig genug.
In der Checkliste am Ende meines Buches haben wir ein paar Punkte extra für die KI-Auffindbarkeit eingebaut. Der Großteil dessen, was dich in KI-Antworten auftauchen lässt, ist aber ganz normales SEO – schätzungsweise macht das etwa 80 Prozent aus. Und ehrlich gesagt: Wie stark einzelne, speziell auf KI-Auffindbarkeit ausgerichtete Maßnahmen tatsächlich wirken, ist bislang kaum datenbasiert untersucht. Es fehlt schlicht noch an belastbaren Studien, um aussagen zu können, was davon wirklich etwas bringt und was nicht.
Das heißt: Dein Google Business Profil sorgt dafür, dass du an diesen drei Stellen überhaupt auftauchst. Deine Website übernimmt danach die Überzeugungsarbeit.
Genau in dieser Reihenfolge ist auch mein Buch aufgebaut:
Teil 1: dein Google Business Profil optimieren – dein Fundament für die lokale Auffindbarkeit. Teil 2: eine Website bauen, die tatsächlich Anfragen generiert
Teil 3: bundesweites SEO
Teil 4: alles zusammenführen – ein realistischer Zeitplan, andere Marketing-Methoden, die du prüfen solltest, und eine Schritt-für-Schritt-Checkliste.
In jedem einzelnen Kapitel erkläre ich außerdem, wie du meine Tipps mithilfe von KI selbst umsetzen kannst.
Wir von Blaq Nexus sind ein KI-first-Unternehmen und arbeiten selbst im Rahmen spezifischer Workflows so intensiv mit KI, dass unser Unternehmen ohne sie nicht mehr funktionieren würde.
Wir halten KI für enorm wichtig und sind überzeugt, dass die Unternehmen, die KI schneller in ihre Workflows integrieren, langfristig am Markt bestehen bleiben.
Aus diesem Gedanken heraus geht es in meinem Buch in vielen Teilen um die Verwendung von KI für spezielle Anwendungsfälle.
Noch ein kleiner Hinweis: Wenn ich im Folgenden AI sage, dann bedeutet das künstliche Intelligenz. Ich verwende also die englische Variante.
Okay, legen wir los.
Weiterlesen
Ein Überblick über Marketing-Methoden für 2026, damit du einordnen kannst, welche zu deinem Unternehmen passen.
2. Local SEO Leitfaden 2026: Mehr Kunden aus deiner Region - ohne teure Werbung
Der Praxis-Leitfaden zur lokalen Auffindbarkeit – das Fundament, auf dem das Buch aufbaut.
3. Wie du deine Zielgruppe findest, wenn du (noch) keine Daten hast
Wie du deine Zielgruppe bestimmst, auch wenn du noch keine eigenen Daten hast.


























