Heute zeige ich dir die Website von Lasse Landeck – einem sehr erfolgreichen Coach. Diese Website performt sehr gut und generiert täglich Anfragen.
Ich zeige dir, was diese Website genau besonders macht. Dabei werde ich vor allem auf Dinge wie Branding zu sprechen kommen, aber auch auf den Aufbau von einzelnen Blog-Artikeln für maximale Conversion und Sichtbarkeit. Denn die Website von Lasse enthält nämlich auch Blog-Artikel, die für mehr Website-Besucher sorgen.
Ich bin Elias von Blaq Nexus. Wir erstellen hochwertige Websites für kleine Dienstleistungsunternehmen, Gründer und Selbstständige. Wir betreuen unter anderem Websites mit bis zu 744.000 Website-Besuchern pro Jahr – zum Beispiel die Website von Dr. Stemper.
Wir betreuen viele Kunden langfristig und wissen daher, was bei Gründern, lokalen Dienstleistern und bundesweit agierenden Dienstleistern am besten funktioniert. Dieses Wissen teilen wir kostenlos in unseren Beiträgen.
Die Website, die täglich Anfragen generiert
Lasse ist einer der größten deutschen Dating-Coaches – nach Umsatzzahlen und nach organischer Reichweite. 11 Millionen Aufrufe über alle Plattformen hinweg wurden in der Vergangenheit erreicht. Wir reden also von einem großen Player in seiner Nische.
Meiner Erfahrung nach ist er auch ein exzellenter Coach – dafür bekomme ich kein Geld, wenn ich das sage. Also wenn du Dating-Probleme hast, kann ich ihn wirklich empfehlen.
Wie die Zusammenarbeit entstanden ist
Als ich auf Lasse zugekommen bin, war er erstmal skeptisch, weil der Preis so niedrig war. Aber das Risiko für ihn ist gering, weil wir die Websites erstellen, ohne dass man erstmal eine hohe Erstellungsgebühr zahlen muss. Das hat dazu geführt, dass er sich dann doch dazu entschlossen hat, mit uns zusammenzuarbeiten.
Das Ergebnis: Die neue Website erreicht zum momentanen Stand minimal mehr oder gleich viele Anfragen über die Standard-Kontaktaufnahme auf der Startseite (das kostenlose Erstgespräch) und 10-mal mehr Anfragen über die Unterseite mit dem Lead-Magneten.
Das war zumindest Lasses eigene Aussage.
Insgesamt hat sich die Website-Performance also verbessert – und das, obwohl die Website 9,6-mal weniger gekostet hat als die alte Website.
Wie das möglich ist, zeige ich in diesem Artikel.
Die technische Herausforderung: 30 Seiten übernehmen
Lasses Website umfasste insgesamt ca. 30 Seiten, die allesamt übernommen werden mussten. Das heißt, dass die neue Website ähnliche Seiten haben sollte, die die gleiche URL-Struktur haben, um Ranking-Verluste zu vermeiden.
Beispiel: Wenn du eine Unterseite hast, die „über mich“ heißt, also in der URL oben „/ueber-mich“ steht, dann sollte die neue Website die gleiche Unterseite haben. Mit der gleichen URL-Struktur.
Alternativ könntest du auch eine Weiterleitung einrichten, aber das ist häufig komplizierter. Also besser ist es einfach, die gleiche Unterseite einzurichten. Das haben wir gemacht.
Zum Thema SEO: In diesem Fall war es nicht extrem wichtig, weil die organische Auffindbarkeit via Google bei ihm noch nicht besonders wichtig ist. Aber das wollen wir in der Zukunft ändern. Also haben wir die Website direkt strukturell richtig aufgebaut – unter anderem auch das CMS (Content Management System), wo seine Blog-Artikel zu finden sein werden.
Was den Website-Aufbau beeinflusst hat
Der meiste Traffic auf die Website wird bei ihm durch Social-Media-Posts (YouTube, Facebook etc.) generiert. Die Leute, die auf die Website kommen, haben also meist schon eine grobe Ahnung von dem, was er macht.
Das zu wissen, beeinflusst den Website-Aufbau minimal:
Man kann z.B. längere „über mich“-Sektionen weglassen.
Außerdem müssen keine Content-Videos, sondern eher Testimonials-Videos auf der Seite eingebettet werden – weil der Website-Besucher den Content schon kennt.
Auf den exakten Website-Aufbau komme ich in diesem Artikel nicht zu sprechen. Hier geht es eher um die Besonderheiten. Der Website-Aufbau entspricht in diesem Fall zu 80 Prozent dem Website-Aufbau, den wir auch in unseren anderen Artikeln empfehlen. Heute geht es vor allem um die 20 Prozent, die anders sind.
Die 80 Prozent: Der ideale Website-Aufbau (kurz zusammengefasst)
Nur ganz kurz: Einige wichtige Erkenntnisse des idealen Website-Aufbaus, der eigentlich immer gleich ist:
Überschriften: Alle Überschriften sollten so geschrieben sein, dass deine Zielgruppe versteht, was ihr Mehrwert von einer Zusammenarbeit ist, ohne dass der Body-Text gelesen werden muss. Das haben wir hier auch gemacht.
Testimonials als Beweis: Alle Claims, die auf der Website gemacht werden, werden im besten Fall sofort mit einem Testimonial untermauert, indem vom Kunden selbst gesagt wird, dass der gemachte Claim wahr ist. Das haben wir bei der Website auch gemacht.
Fokus auf Testimonials und Value Prop: Der Fokus dieser Website liegt auf Testimonials und einer Value-Prop-Sektion – also einer Leistungsmerkmal-Sektion. In der Leistungsmerkmal-Sektion geht es um die Leistungsmerkmale der Dienstleistung von Lasse. Das ist quasi das Angebot, zerteilt in die Kernbestandteile. Diese Kernbestandteile werden im gleichen Atemzug mit den Benefits für den Kunden erwähnt.
Beispiel: „Wir optimieren dein Dating-Profil, damit du innerhalb von 6 Wochen 30 attraktive Frauen über die Dating-App anschreiben kannst – auch wenn du zuvor 0 Matches hattest.“
Einzigartige Mechanik: Außerdem erklären wir die einzigartige Mechanik – falls es eine gibt – die dafür sorgt, dass nur Lasse diesen Benefit für den Kunden zuverlässig realisieren kann. Zum Beispiel weil er Leute im Team hat, die für Tinder gearbeitet haben und den Algorithmus kennen (nur als Beispiel – das stimmt natürlich nicht).
Einfache Kontaktaufnahme: Und dann brauchen wir noch eine einfache, attraktive Kontaktaufnahme – und das war's.
In diesem Artikel gehe ich näher auf einen idealen Website-Aufbau ein, der allgemein gültig ist.
Jetzt zu den 20 Prozent – die sehr individuell auf Lasse abgestimmt wurden.
Die 20 Prozent: Was diese Website besonders macht
Das Design: Darkmode plus Blau als Akzentfarbe plus hochwertig wirkendes, simples Design. Das passt am besten zu seiner Personenmarke, da er in seinen Videos stoisch auftritt – also eher ruhig, gelassen, aber trotzdem selbstbewusst. Das Blau wirkt zudem eher kalt, aber männlich. Nicht übermäßig emotional – was zum Stoizismus passt.
Das Design ist natürlich wie bei allen unseren Websites hochwertig und mit einem professionellen Design-Tool erstellt – damit die angebotene Dienstleistung unterbewusst als professionell wahrgenommen wird. Wenn das Design professionell ist, denken Website-Besucher nämlich eher, dass deine Leistung professionell ist.
Das Blog-Artikel-System: Für mehr organische Besucher
Das neu erstellte CMS (Content Management System) soll in der Zukunft für mehr Besucher auf Lasses Website sorgen, die auch über Google organisch kommen.
SEO braucht immer ein bisschen, bis es richtig an Fahrt aufnimmt. Langfristig gesehen ist SEO aber eine sehr attraktive Marketing-Investition. Seiten mit bis zu knapp 500.000 Website-Besuchern, die wir momentan betreuen, haben pro Woche einen Aufwand von ca. 3-4 Stunden – und das war's. Mehr brauchen sie nicht, um die knapp 500.000 pro Jahr zu halten.
Der ideale Blog-Artikel: So baust du ihn auf
Hier ist die Schritt-für-Schritt-Anleitung für den perfekten Blog-Artikel:
1. Datumsstempel mit letztem Aktualisierungsdatum
Das ist sehr wichtig. Blog-Artikel zu recyclen bzw. zu aktualisieren funktioniert gut. Google bevorzugt nämlich frischen Content. Meiner Meinung nach solltest du, wenn du schon 200 Artikel hast und nicht mehr weißt, was du schreiben sollst, oft einfach nur alte Artikel updaten.
2. Autor mit Qualifikation nennen
Wir erwähnen beim Blog-Artikel, wer der Autor ist. Wenn man hier z.B. auch eine Qualifizierung nennen kann, die dem Autor Autorität verleiht (wie „Dr. in Psychologie“), dann sollte man diese hier nennen.
Google belohnt Content, der nach dem EEAT-Prinzip verfasst wurde. EEAT steht für:
Expertise (Fachwissen)
Experience (Erfahrung)
Authority (Autorität)
Trustworthiness (Vertrauenswürdigkeit)
Eine hohe Qualifikation des Autors signalisiert also alles vier gleichzeitig und ist deshalb wichtig zu erwähnen, falls es eine solche Qualifikation gibt.
3. Der Titel ist am wichtigsten
Beim Blog-Artikel selbst ist der Titel am wichtigsten. Hier muss dem Leser direkt ersichtlich sein, welchen Mehrwert ihm der Artikel verspricht.
In einem von seinen Artikel, geht es z.B. darum, die Signale einer Frau zu verstehen. Damit haben viele junge Männer heutzutage ein Problem (junge Männer vereinsamen ja immer mehr), und deshalb ist dieser Titel ("Eindeutige Signale einer Frau: Hat sie Interesse an mir, oder ist sie nur nett? (sexuelles Interesse erkennen)") für viele junge Männer interessant.
4. Kurze Beschreibung (macht drei Dinge)
Eine kurze Beschreibung, aus der im Idealfall hervorgeht:
Warum du dem Autor zuhören solltest („Warum bist du der Experte?“ wird beantwortet)
Ein Versprechen (z.B. „Dieser Artikel lässt dich verstehen, welche Signale von vielen falsch gedeutet werden und was du tun kannst, wenn die Signale verraten, dass sie nicht interessiert ist – das kannst du nämlich noch drehen.“)
Ein kurzer Plan (z.B. „Mit meiner Methode, die ich dir im Artikel erkläre und die du im echten Leben einfach anwenden kannst, erkennst du Signale direkt, sodass du Desinteresse von Frauen, die du datest, manchmal noch in Interesse umwandeln kannst.“)
Das alles war jetzt frei erfunden – das steht so nicht im Artikel. Aber so in etwa würde ich an die Erstellung der Beschreibung rangehen, wenn ich den Artikel schreiben würde.
Der gesamte Blog-Artikel ist dann quasi die Beschreibung in ausführlicher Form. Wenn die Beschreibung sitzt, dann schreibt sich der Blog-Artikel eigentlich wie von selbst.
5. Externe und interne Verlinkungen
Verlinke am besten qualitativ hochwertige Ressourcen in deinem Artikel (z.B. eine Studie, die ein Argument von dir unterstreicht). Mach das ca. 3 Mal. Und verweise an verschiedenen Stellen im Text auf 3 weitere Artikel von dir – für eine bessere interne Linkstruktur. Das ist auch gut für deine Sichtbarkeit.
Ressourcen:
Google's Search Quality Rater Guidelines (EEAT) – Die offiziellen Richtlinien von Google, die erklären, wie Expertise und Vertrauenswürdigkeit bewertet werden.
Mehr Infos zu diesem Thema findest du hier.
6. Kontaktaufnahmemöglichkeit im Artikel
Im Artikel sollte auch immer eine Kontaktaufnahmemöglichkeit enthalten sein. Wir haben hier rechts einen WhatsApp-Button für die Kontaktaufnahme und am Ende des Artikels auch nochmal.
Wichtig: Die CTAs sollten sich nicht unterscheiden, sodass kein Entscheidungskonflikt beim Website-Besucher provoziert wird. Also nicht einmal den WhatsApp-Button integrieren und weiter unten dann einen ganz anderen Button einbinden, der etwas anderes verspricht (z.B. ein kostenloses Erstgespräch).
7. Videos einbinden (besonders bei unbekannten Marken)
Da die Website-Besucher, die über Google kommen, oftmals noch nicht wissen, wer Lasse ist, macht es hier Sinn, Videos von ihm am Ende des Artikels zu zeigen. Wir haben hier Videos eingebunden, die bereits gut auf anderen Plattformen performen. Also ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Leser diese Videos gut finden. Hier würde ich immer den bestperformenden Content einbinden und nicht irgendeinen anderen Content. Das bezieht sich auch auf die Artikel in der Sektion „Zum Weiterlesen“.
8. Lead-Magnet am Ende
Und dann am Ende kommt der Lead-Magnet – ein kostenloser Report, der jungen Männern dabei hilft, mit Frauen auf eine Weise zu schreiben, die die Wahrscheinlichkeit maximiert, dass das Schreiben zu einem Date führt. Das ist der Lead-Magnet, der auf der Unterseite, die ich vorher erwähnt habe, nun besser funktioniert als auf der alten Seite.
Was ist ein Lead-Magnet? Meistens etwas Kostenloses, das man potenziellen Interessenten gibt, damit ein erster Kontakt hergestellt wird.
Den Lead-Magneten kann man sich nur holen, wenn man Lasse auf WhatsApp direkt schreibt. Das ist übrigens ein sehr guter CTA – die WhatsApp-Kontaktaufnahme funktioniert sehr gut, weil es sich privater anfühlt und es keinen Druck gibt. Man schreibt Lasse ja nur mal kurz auf WhatsApp.
Wichtige Erkenntnis: Niedriges Commitment gewinnt
Es ist tendenziell immer einfacher, den ersten Kontakt aufzubauen, wenn das Commitment niedrig ist. Ein Beispiel: „Finde heraus, wie viel du gefördert bekommst“ – beim förderfähigen AVGS-Coaching ist das ein attraktiver CTA, der vermutlich dazu führt, dass mehr Anfragen generiert werden.
Das Erstgespräch wird bei diesem Beispiel nicht als „Verkaufsgespräch“ geframed, sondern als unverbindliches Gespräch, in dem nur geklärt wird, wie hoch die Fördersumme des Interessenten sein könnte, wenn sich der Interessent für eine Zusammenarbeit entscheidet.
Kleine Tipps am Ende: Keyword-Recherche ist nicht so wichtig
Keyword-Recherche ist sehr viel weniger wichtig, als die meisten denken. Das wissen wir, weil die eine oder andere Website, die wir betreuen, sehr viele Besucher hat, ohne dass jemals Keyword-Recherche betrieben wurde.
Das Wichtigste ist:
Dass deine Infos dem Leser wirklich helfen
Dass sie originell sind
Dass sie nach dem EEAT-Prinzip verfasst wurden – Expertise, Experience, Authority und Trustworthiness müssen ausgestrahlt werden, in authentischer Art und Weise
Und natürlich muss es eine Leserschaft zu dem Thema, zu dem du schreibst, geben
Alles andere ist relativ egal – meiner Meinung nach.
Die Keyword-Recherche kann dir vielleicht dabei helfen zu verstehen, was deine Zielgruppe interessant findet. Aber meistens weißt du das als Experte schon selbst, weil du täglich mit deiner Zielgruppe zu tun hast. Lasse muss z.B. keine Keyword-Recherche anstellen, um zu wissen, was seine Zielgruppe wissen möchte – weil er seine Zielgruppe sehr gut kennt.
Fazit
So sieht also eine Website aus, die gut performt:
Das Design passt zum Coach oder zum Unternehmen.
Der Hauptfokus liegt auf der Umsetzung von bewährten Methoden zur Optimierung der Conversion-Rate – also der Verwendung von Standard-Sektionen, die einfach funktionieren (Testimonial-Sektionen, Leistungsmerkmal-Sektionen und so weiter).
Wenn du bundesweit langfristig aufgebaut werden möchtest, dann machen Blog-Artikel Sinn – aber nur wenn du ein echter Experte bist und es eine Leserschaft zu für dich relevanten Themen gibt und du diesen Lesern wirklich nützliche Inhalte vermitteln kannst. Also Inhalte, die deinen Lesern wirklich weiterhelfen und ihr Leben am besten messbar verbessern können.
Weiterlesen
Dieser Artikel vertieft das Thema Coach-Website umfassend. Während der Lasse-Landeck-Artikel eine konkrete Fallstudie zeigt, bekommst du hier den kompletten Bauplan für deine eigene Coaching-Website.
2. Was macht eine gute Website aus? – Coaches & Berater (A-Z-Checkliste)
Eine praktische Checkliste mit Prioritäten (1-10) für deine Website-Optimierung. Perfekt, um nach dem Lesen der Fallstudie direkt durchzustarten.
3. Inwiefern sorgt eine gute Website für Mehrumsatz?
Dieser Artikel erklärt, warum eine gute Website nicht nur schön aussieht, sondern direkt zu mehr Umsatz führt – inklusive der schwer messbaren, aber entscheidenden indirekten Effekte.
4. Marketing-Funnel verstehen: Warum 98% deiner potenziellen Kunden nicht sofort kaufen
Lasse generiert einen Großteil seines Traffics über Social Media. Dieser Artikel erklärt, wie du Besucher, die noch nicht kaufbereit sind, langfristig an dich bindest.












