ein bild von elias schweizer, er trägt einen grauen pullover

Elias Schweizer

Elias Schweizer

Marketing Management (M.Sc.)

Marketing Management (M.Sc.)

Letzte Aktualisierung:

Hinweis: Alle Inhalte basieren lediglich auf meiner eigenen Meinung und stellen keine individuelle Beratung (wirtschaftlich, rechtlich, steuerlich, technisch o.ä.) dar. Umsetzung auf eigenes Risiko. Keine Haftung für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität (soweit gesetzlich zulässig).

Dozenten Website: Bewertung mit Vorher-Nachher-Vergleich

Mehr Anfragen für Dozenten, Trainer und Coaches: Eine echte Website von einem Dozenten und Coach im Vorher-Nachher-Vergleich, mit Checkliste zum Selbstumsetzen

Eine echte Dozenten-Website als Vorher-Nachher-Vergleich: ein Dozent und Coach, alte Seite gegen neue Startseite. Mit einer Checkliste aus zwölf Punkten für mehr Anfragen und mehr Besucher.

Vorher-Nachher-Vergleich der Website eines Dozenten und Coaches: links die alte Startseite mit Bildmontage und gelbem Button, rechts die neue Startseite mit dunkelblauer Karte und Foto vom Schulhof, Gesichter unkenntlich gemacht.

Ki-generiertes Bild

Website-Bewertung: So würde ich die Dozenten-, Trainer- und Coach-Website für mehr Anfragen anpassen

Unser Youtube-Video zu diesem Blog-Artikel.

Cover des Videos: Ausschnitt mit Elias Schweizer und der bewerteten Website. Website-Bewertung: So würde ich die Dozenten-, Trainer- und Coach-Website für mehr Anfragen anpassen

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Dabei werden personenbezogene Daten (z. B. deine IP-Adresse) an Google LLC in die USA übermittelt und Cookies gesetzt. Mehr Infos: https://policies.google.com/privacy . Die USA gelten als Drittland mit ggf. geringerem Datenschutzniveau.

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ein bild von elias schweizer, webdesigner mit master in marketing

Elias Schweizer

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Elias

Hi, wie kann ich dir helfen? :)

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Eine Dozenten-Website bringt Anfragen, wenn die Startseite in den ersten Sekunden zeigt, für wen sie gedacht ist, was du anbietest und wie Schulen, Bildungsträger oder Unternehmen unverbindlich anfragen. Am Beispiel eines Dozenten und Coaches gehe ich zwölf Punkte durch: was die alte Seite an Anfragen verliert und was eine neu gebaute Startseite anders macht.

Ich bin Elias Schweizer, Gründer von Blaq Nexus. Ich habe einen M.Sc. in Marketing Management und über 32.000 Websites analysiert. Ich betreue Websites mit knapp einer Million Besuchern im Jahr, zum Beispiel die von Dr. Stemper mit hochgerechnet über 800.000 Besuchern im Jahr. Bei ihm kommen fast alle Besucher über seinen Blog. Ich arbeite erfahrungsbasiert: Wenn meine Websites nicht performen, verdiene ich selbst kaum etwas.

Der Dozent und Coach ist ein Unternehmen, das Bildungsdienstleistungen anbietet: Dozenteneinsatz, Teamcoaching, Kommunikationstraining sowie pädagogische Projekte und Fortbildungen. Die Person hinter dem Unternehmen hat der Bewertung zugestimmt. Im Clip oben siehst du links die alte Website und rechts eine neue Startseite, die ich als Demo gebaut habe. Die Demo zeigt nur die Startseite, ohne Unterseiten, Blog und Google-Profil. Was die Demo umsetzt und was nur meine Empfehlung bleibt, kennzeichne ich bei jedem Punkt.

Alles in diesem Artikel ist meine eigene Meinung. Es gibt keine Garantie, dass du mit diesen Änderungen mehr Anfragen bekommst oder mehr Geld verdienst. Du bekommst einen konkreten Vergleich und eine Checkliste, die du an deiner eigenen Seite durchgehen kannst, egal ob du Dozent, Trainer oder Coach bist.


Frage

Antwort

Wofür ist die Website da?

Für Anfragen von Schulen, Bildungsträgern und Unternehmen, auch wenn viele Kunden vermutlich über Netzwerk und Weiterempfehlung kommen

Was ist der größte Fehler der alten Startseite?

Sie lenkt den Blick nicht: dunkles Bildmaterial, zehn gelbe Buttons und wichtige Aussagen in Grafiken mit winziger Schrift

Was ist die wichtigste Änderung in der neuen Startseite?

Eine klare Überschrift mit Nutzen, vier Leistungen mit Mehrwert, Bewertungen, Zeitungsbericht und Projektfotos als Belege und ein Bedarfsformular

Was fehlt der neuen Startseite noch?

Zielgruppenfokus, Video, Leadmagnet, Blog, Google-Profil und Verzeichnisse, sie sind bisher nur Empfehlungen


Worum geht es bei der Website des Dozenten und Coaches?

Der Anbieter bietet vier Dinge an: Teamcoaching, Kommunikationstraining, Dozenteneinsatz sowie pädagogische Projekte und Fortbildungen. Zur Zielgruppe gehören Schulen, Einrichtungen mit Schwerpunkt auf Erlebnispädagogik, Bildungsträger und auch Unternehmen, die ein Teamcoaching suchen. Auf der alten Startseite stehen dazu vier Bereiche: Bildungsträger, Schulen und pädagogische Einrichtungen, pädagogische Fortbildungen und Unternehmen.

Ich vermute, dass die meisten Kunden durch Netzwerken und Weiterempfehlungen kommen. Das ist eine Annahme von mir, ich kenne weder die Besucherzahlen noch die Zahl der Anfragen. Das wäre eine warme Leadquelle. Dann ist die Website nicht ganz so wichtig wie bei anderen Unternehmen. Das heißt aber nicht, dass sie egal ist. Heutzutage informieren sich die meisten Kunden vor dem Kauf trotzdem auf deiner Website. Ich schätze, dass das meistens 70 bis 80 Prozent sind. Belegen kann ich die Zahl hier nicht. Sie tun das auch dann, wenn sie durch eine Weiterempfehlung auf dich aufmerksam wurden.

Deshalb würde ich die Website trotzdem optimieren. Manche Anfragen kommen direkt über die Website. Andere kommen indirekt, zum Beispiel ruft jemand an und meldet sich nicht über das Formular. Die meisten dieser Menschen sehen die Website aber trotzdem, also hat sie vielleicht auch auf sie eine Wirkung.

Ich würde außerdem SEO machen, denn mit warmem Traffic allein lässt sich schlecht skalieren. Langfristig brauchst du eine Methode, mit der dich auch Menschen finden, die dich noch nicht kennen. Das ist kalter Traffic. Deshalb würde ich die ganze Website auf kalten Traffic ausrichten. Dafür gibt es noch einen Grund: Wenn deine Website auf kalten Traffic ausgelegt ist, konvertieren auch die warmen Leads besser. Das ist meine Einschätzung. Das Ziel sind also mehr Website-Besucher und mehr Anfragen.

Daraus ergeben sich zwei Aufgaben. Erstens müssen aus Besuchern Anfragen werden. Zweitens müssen mehr Besucher auf die Seite kommen. Beides hängt zusammen: Mehr Besucher helfen wenig, wenn die Startseite keinen klaren Weg zur Anfrage zeigt. Eine gute Startseite hilft wenig, wenn sie niemand findet. Deshalb ist der Artikel in diese zwei Teile gegliedert.

Alles, was ich bewerte, habe ich im Browser gesehen: die Startseite, die Kontaktseite und die Texte dazu. Ob die alte Seite viele oder wenige Anfragen bringt, kann ich deshalb nicht sagen. Ich vergleiche das, was ich sehe, mit meiner Checkliste.

Was macht die alte Website schon gut und wo verliert sie Anfragen?

Zuerst zu dem, was die alte Seite gut macht. Sie zeigt auf der Startseite Google-Bewertungen mit einer Gesamtnote von 4,9. Das ist ein echter Vertrauensbeleg. Es gibt eine Kontaktseite mit Formular und einem Auswahlfeld für den Bereich, also Bildung und Unterricht, Pädagogik, Jugendhilfe oder pädagogisches Coaching. Die Seite bietet kostenlose Beispielkonzepte zum Herunterladen an, zum Beispiel ein Konzept vom Bedarf bis zum Unterricht und ein Konzept für einen Teamtag in Unternehmen. Und es gibt eine eigene Seite zu Bildung und Unterricht, auf der Online- und Präsenzunterricht erklärt wird.

Verloren gehen Anfragen an anderen Stellen. Ich sehe fünf Probleme.

Das erste ist die Aufmerksamkeit. Auf der Startseite stehen zehn gelbe Pillen: der Button „Kostenlose Beratung anfragen“ im Kopfbereich, drei Pillen, die als Überschriften dienen, zwei Pillen, die zu den Unterseiten führen, eine Pille für den Zeitungsartikel und drei Pillen für die Downloads. Gelb auf Dunkel zieht den Blick. Wenn zehn Elemente ihn ziehen, weiß der Besucher nicht, wo er anfangen soll.

Das zweite Problem ist die Navigation. Sie liegt als helle Schrift direkt auf dem Bild im Kopfbereich. Im Video sage ich dazu, dass die Inhalte der Navigationsleiste vor dem Hintergrundbild in der ersten Sektion schwer zu sehen sind. Das ist beim Hinsehen wirklich so: Einträge wie „Bildung und Unterricht“ gehen im Bild fast unter.

Das dritte Problem sind die Grafiken. Die Aussagen „Vier Bereiche. Eine gemeinsame Mission.“ und „So wird aus Ihrem Bedarf die passende Unterstützung.“ stehen als Text in einem Bild. Die Schrift darin ist am Rechner klein. Im Text der Seite kommen diese Aussagen deshalb nicht vor. Alle neun Bilder im HTML der Startseite haben außerdem einen leeren Alt-Text. Der Dateiname einer der beiden Grafiken enthält „chatgpt-image“. Im Video nenne ich KI-Bilder als eines der größten Probleme.

Viertens besteht der Seitentitel nur aus dem Namen des Anbieters. Wer nach Dozenteneinsatz oder Teamcoaching sucht, findet im Titel weder die Leistung noch den Ort. Die Meta-Beschreibung nennt immerhin Teambildung, Kommunikation und Erlebnispädagogik, aber nicht den Nutzen für Schulen und Bildungsträger. Fünftens liegt das Formular auf der Unterseite „Kontakt“. Auf der Startseite gibt es Buttons, aber kein Formular.

Das sind sachliche Beobachtungen und kein Urteil über das Unternehmen. Die alte Seite hat Belege und viele Inhalte. Aber Inhalt allein bringt keine Anfragen. Er muss geordnet sein, für eine Zielgruppe geschrieben und mit einem leichten Weg zur Anfrage verbunden. Genau dafür habe ich eine Checkliste.

Wie bekommt eine Dozenten-Website mehr Anfragen?

Meine Checkliste hat zwölf Punkte, sieben für mehr Anfragen und fünf für mehr Besucher. Sie basiert auf meiner Analyse von über 2.000 der besten Websites der Welt und über 32.000 Websites. Zu jedem Punkt schreibe ich, wie es vorher aussah und wie es in der Demo aussieht. Setzt die Demo einen Punkt nicht um, nenne ich ihn eine Empfehlung.


Checkliste mit zwölf Punkten für mehr Anfragen und Besucher: Design und Hierarchie, Zielgruppe, Texte für die Zielgruppe, Angebot und Leadmagnet, Video-Sales-Letter, einzigartiger Mechanismus, Leistungsmerkmale mit Mehrwert, bundesweites SEO, lokales SEO, Google-Profil und Bewertungen, Verzeichnisse und KI-Auffindbarkeit.

Die zwölf Punkte, nach denen ich die Seite bewertet habe.


Gutes Design und visuelle Hierarchie

Gutes Design bringt mehr Anfragen, weil Besucher von der Optik auf die Leistung schließen. Sieht eine Seite professionell aus, gehen sie eher davon aus, dass auch die Leistung professionell ist. Bei Dozenten und Coaches kommt dazu, dass du keine Ware zeigst, die man anfassen kann.

Ich sehe auf der alten Seite fünf Probleme im Design. Die ersten drei nenne ich im Video als die größten. Erstens die Bilder: KI-Bilder, die eindeutig als solche zu erkennen sind, sind für mich ein Problem, gerade auf einer Seite, die Vertrauen für echte pädagogische Arbeit aufbauen soll. Zweitens die Formulare, die nicht speziell sind und sehr generisch wirken. Drittens die visuelle Hierarchie. Sie fehlt in den meisten Sektionen. Es gibt zu viel Action. Der Blick des Besuchers wird nicht optimal gelenkt. Ich will seine Blickrichtung lenken. Ihm soll unterbewusst klar sein, worauf er als Erstes, Zweites und Drittes blicken soll. Auf der alten Seite kämpft in fast jeder Sektion vieles gleichzeitig um die Aufmerksamkeit. Viertens die Abstände, zum Beispiel zwischen Text und Icon. Das ist in manchen Sektionen der Fall, in denen Texte und Icons stehen. Fünftens der Kontrast, den ich oben schon beschrieben habe.

So sah es vorher aus: Der Kopfbereich ist eine Montage aus einem Mann am Laptop mit Headset und einer Wandergruppe im Wald. Über allem liegt die Überschrift in Weiß, die Navigation liegt als Schrift auf dem Bild, darunter steht ein gelber Button. Danach folgen dunkle Flächen mit gelben Pillen, zwei große Grafiken und eine Bewertungsleiste.

So sieht es nachher aus: Die Demo startet auf einer dunkelblauen Karte. Links stehen die Überschrift in einer ruhigen Serifenschrift mit einem kursiv gesetzten Hervorhebungswort und zwei Buttons, rechts ein echtes Foto vom Schulhof mit einer Gruppe im Kreis. Die Navigation sitzt in einer eigenen hellen Leiste über der Karte, die Bewertung steht als kleine Zeile oben in der Karte. Das Foto ist das große Element, die Überschrift das mittlere, die Buttons und die Navigation sind die kleinen. Der Blick weiß, wo er anfangen soll.


Vergleich der Startseite oben: im oberen Bild die alte Website mit Montage aus Laptop und Wanderern, heller Navigation auf dem Bild und gelbem Button, im unteren Bild die Demo-Startseite mit dunkelblauer Karte, Überschrift, zwei Buttons und Foto vom Schulhof.

Startseite oben, vorher oben und nachher darunter.


Meine Empfehlung geht über die Demo hinaus. Ich würde für die echten Projekte gute Fotos und Videos machen lassen, damit die Seite noch mehr eigene Bilder zeigt. Die Demo arbeitet mit Fotos, die es auf der alten Website schon gab. Wie du Design nach festen Prinzipien beurteilst, steht in Ist Webdesign wirklich Geschmackssache? 3 objektive Prinzipien. Eine Anleitung dazu, wie du auch ohne Designtalent zu einer guten Seite kommst, gibt Professionelles Webdesign ohne Design-Talent.

### Die Handyansicht im Vergleich

Auch am Handy muss der erste Bildschirm zeigen, worum es geht.

Auf der alten Handyseite füllt das Bildmotiv den ganzen Bildschirm. Die Überschrift in Weiß liegt über einem Laptop und einer Wandergruppe, darunter steht ein großer gelber Button. Die Navigation ist am Handy auf Logo, Suche und Menü-Symbol reduziert. Das ist in Ordnung. Am unteren Rand sitzt die Cookie-Leiste.

In der Demo steht oben eine helle Leiste mit Logo und Menü-Symbol. Darunter folgt eine dunkelblaue Karte mit der Bewertung, einer kleinen Zeile zur Leistung und der Überschrift. Die Schrift liegt auf einer einfarbigen Fläche und nicht auf einem Bild. Die Überschrift ist am Handy allerdings lang und füllt einen großen Teil des ersten Bildschirms. Das sehe ich als Schwäche, die sich mit einer kürzeren Fassung beheben lässt.


Vergleich der Handyansicht: links die alte Seite mit Bildmontage und Überschrift über unruhigem Grund, rechts die Demo mit heller Leiste und dunkelblauer Karte mit Überschrift.

Handyansicht im Vergleich.


Mein Tipp: Öffne deine Startseite am Handy und scrolle nicht. Wenn du nach drei Sekunden nicht weißt, was angeboten wird und wie du anfragst, ist das die erste Baustelle.

Die richtige Zielgruppe wählen

Bei der Zielgruppe ist die Seite aus meiner Sicht relativ klar, aber viel zu breit für meinen Geschmack. Genannt werden Schulen, Einrichtungen mit Schwerpunkt auf Erlebnispädagogik, Bildungsträger und sogar noch Teamcoaching für Unternehmen.

„Wenn das mein Unternehmen wäre, würde ich herausarbeiten, welche Zielgruppen am besten zu mir passen. Das heißt, ich würde herausfinden, welches Unternehmen am zufriedensten mit meiner Leistung ist. Und dann würde ich nur diese Unternehmen oder dieses Unternehmen targetieren.“

– Elias Schweizer im Video zur Bewertung

Der Gedanke dahinter: So wird mein Marketing 100 Mal klarer. Ich kann auf der Website zum Beispiel schreiben „nur für Schulen“. Die Zielgruppe fühlt sich direkt angesprochen. Und ich werde selbst bei der Leistung besser, weil ich nichts anderes mache, als die Leistung für Schulen zu erfüllen und zu verbessern. Nach einiger Zeit kenne ich jeden Schmerzpunkt einer Schule, kann die Leistung besser machen und die Marketing-Texte besser gestalten.

Dazu eine Einschätzung zum Markt, die ausdrücklich nur meine Vermutung ist: Von Schulen gibt es genug, der Markt ist nicht klein. Vermutlich kann man nur mit der Zielgruppe „Schulen“ ein Unternehmen mit 10 Millionen Euro Umsatz pro Jahr in Deutschland aufbauen. Aber nur, wenn man der Beste in Deutschland ist. Und wie wird man der Beste in Deutschland? Mit Nischen-Fokus und Nischen-Expertise. Eine Zahl dazu kann ich nicht belegen. Es ist eine Überlegung, die ich selbst anstelle.

Dabei würde ich mich nicht ablenken lassen. Ein Beispiel aus dem Video: Du hast mit einem Unternehmen aus einer ganz anderen Zielgruppe gesprochen und willst ihm irgendwie helfen, weil es dich bezahlen würde. Das würde ich nicht machen. Dazu kommt ein Gedanke zur Zukunft: Wenn du nicht der Beste in deiner Branche bist, gibt es jemanden, der besser ist als du. Dann musst du hoffen, dass deine Kunden diesen Anbieter nicht kennen. Das halte ich für kein optimales Dasein. Im KI-Zeitalter lässt sich außerdem schneller herausfinden, wer der beste Anbieter ist. Ich vermute, dass Menschen ChatGPT und Co. nutzen werden, um Angebote zu vergleichen. Ich würde nicht davon ausgehen, dass die Konkurrenz dumm oder inkompetent ist. Taucht irgendwann ein Konkurrent mit echter Nischenexpertise auf, der nur eine Zielgruppe anspricht, könnte dieser Arm des Umsatzes wegbrechen, weil er für den Kunden logisch gesehen die bessere Alternative ist. Das ist eine Vermutung und keine Prognose.

Vorher: Unter dem Kopfbereich steht der Satz „Wir unterstützen Bildungsträger, Schulen und soziale Einrichtungen mit unserem erfahrenen Team“. Danach folgt die Grafik mit den vier Bereichen, jeder mit einer langen Liste an Leistungen. Wer als Schulleiter auf die Seite kommt, muss sich seinen Bereich aus vier Spalten heraussuchen.

Die Demo bleibt bei allen Zielgruppen der alten Seite. Sie stellt aber Bildungsträger und Schulen an die erste Stelle und trennt Unternehmen in eine eigene Karte. Die Sektion „Ob Bildungsträger, Schule oder Unternehmen: Sie bekommen die Unterstützung, die Ihre Gruppe wirklich braucht“ benennt jede Zielgruppe mit eigenen Leistungen. Das ist ein Kompromiss. Der Fokus auf nur eine Zielgruppe bleibt eine Empfehlung.


Vergleich für die Zielgruppen: oben die alte Seite mit dem Satz für Bildungsträger, Schulen und soziale Einrichtungen, Bewertungsleiste und Grafik Vier Bereiche, darunter die Sektion Für wen mit zwei Karten für Bildungsträger und Schulen sowie Unternehmen.

Zielgruppen im Vergleich.


Wenn du nicht sicher bist, wer deine Zielgruppe ist, hilft dir der Artikel Wie du deine Zielgruppe findest, wenn du noch keine Daten hast. Was du vor dem Bau einer Seite klären solltest, steht in Was du vor der Website-Erstellung klären solltest.

Texte, die deine Zielgruppe ansprechen

Ein guter Text sagt, was die Zielgruppe antreibt und warum sie bei dir buchen würde. Dann schreibt er, dass du genau das machst. Im Video ist das kein eigener Punkt, er ergibt sich aus der Zielgruppe. Ich führe ihn hier trotzdem einzeln auf, weil die meisten Seiten aus der Sicht des Anbieters geschrieben sind.

Die alte Seite spricht über das Unternehmen: „Qualifizierte Dozenten. Flexible Bildungslösungen. Erfolgreiche pädagogische Projekte und Fortbildungen für Menschen im pädagogischen Bereich.“ Das sind Aussagen, die auf jeder Seite einer Bildungsfirma stehen könnten. Sie beantworten nicht die Frage einer Schulleiterin, deren Dozent kurzfristig ausfällt.

Die Demo schreibt aus der Sicht der Entscheider. Die Überschrift unter dem Kopfbereich lautet: „Unterricht fällt aus und im Team wird aneinander vorbeigeredet? Das lässt sich lösen, ohne Ihr Team zusätzlich zu belasten“. Dahinter steht ein Vergleich „Ohne Unterstützung“ gegen eine Spalte mit dem Anbieter, mit Punkten wie „Unterricht fällt aus“ und „Organisation frisst Zeit“ gegen „Passende Fachkraft“ und „Alles gebündelt“. Auch die Überschrift im Kopfbereich nennt den Nutzen: Unterricht sicher abdecken und Teams spürbar stärken, von einem Ansprechpartner.

Ich habe die Aussagen aus der alten Website übernommen und aus der Sicht des Entscheiders neu geordnet. Zum Beispiel nennen die PDFs der alten Seite, dass die passende Fachkraft aus dem Kollegenkreis ausgewählt wird und dass Qualifikationsnachweise vorab verschickt werden. Diese Punkte stehen in der Demo in der Sektion „Sechs Gründe“ unter „Qualifikation vorab“.

So gehst du vor: Schreibe auf, was Schulen und Bildungsträger vor der Anfrage fragen. Antworte in den Überschriften und im ersten Satz jeder Sektion. Wie du Texte für deine Zielgruppe findest, zeigt So findest du die richtigen Worte für deine Zielgruppe. Wie du eine Überschrift schärfst, siehst du im Live-Beispiel Wie viel eine Website-Optimierung in nur 19 Minuten bewirken kann. Und wie Copywriting für die Website funktioniert, erklärt Copywriting für deine Website: So sprichst du deine Zielgruppe richtig an.

Gutes Angebot und Leadmagnet: Ein PDF für Schulen

Ein gutes Angebot gehört auf die Startseite. Der erste Schritt dahin sollte klein sein. Auf der alten Startseite steht der Button „Kostenlose Beratung anfragen“. Das ist ein Einstieg, der wenig verlangt. Aber nicht jeder Besucher ist so weit.

Ich würde zuerst lokales SEO machen und vielleicht auch bundesweites SEO für die Trainings. Dann brauchen wir gute Leadmagneten. Die Besucher, die über Blogartikel auf deine Seite kommen, haben keine Ahnung, welche Leistungen du überhaupt anbietest. Und wenn sie es wüssten, würden sie vielleicht nicht direkt kaufen. Deshalb würde ich ihnen zuerst etwas Kostenloses geben, das nicht mal so viel mit deiner eigenen Leistung zu tun hat. Verkaufen will ich in dem Moment noch nichts, weil sie noch nicht kaufbereit sind.

Ein Leadmagnet ist ein kostenloser Inhalt, den Besucher gegen ihre Kontaktdaten bekommen. Ich würde zum Beispiel unter einem Artikel ein PDF anbieten mit dem Titel „Dozenten fortbilden, um das Rating deiner Schule zu verbessern“, dazu die Zeile „bis zu 63 % besseres Schulrating“ und den Button „PDF jetzt downloaden“. Das ist ein Beispiel von mir. Die 63 Prozent gehören zu diesem Beispiel und sind kein belegter Wert.

Um das PDF herunterzuladen, gibt der Besucher seine Kontaktdaten an. Nach dem Absenden landet er auf einer neuen Unterseite, auf der er das PDF direkt herunterladen kann. Dort gibt es außerdem einen VSL und eine weitere Möglichkeit zur Kontaktaufnahme, falls er doch direkt etwas kaufen oder den nächsten Schritt gehen möchte. Die Leute, die sich eingetragen haben, kannst du später selbst noch einmal kontaktieren, wenn du möchtest. Der Leadmagnet muss thematisch zum Blogartikel passen, sonst funktioniert das Ganze nicht.


Animation: Ablauf eines Leadmagneten als Beispiel: Blog-Artikel, den ein Besucher über Google findet, Formular unter dem Artikel, danach PDF mit zehn Wegen, Dozenten zu verbessern.

Beispiel: vom Artikel zum PDF, hier mit einem vereinfachten Titel.


Die alte Seite hat bereits kostenlose Beispielkonzepte, die man laden kann. Das ist ein guter Gedanke, denn sie zeigen, wie die Arbeit abläuft. Ein Leadmagnet geht einen Schritt weiter: Er ist auf ein Problem der Zielgruppe zugeschnitten, steht unter dem passenden Artikel und holt die Kontaktdaten ab. So kannst du dich später melden. Die Demo hat keinen Leadmagneten. Das PDF bleibt eine Empfehlung.

Die Demo ändert dafür den Weg zur Anfrage. Der Button heißt „Bedarf schildern“ und steht in der Kopfzeile, im Kopfbereich und in den Karten für die Zielgruppen. Unten steht ein Formular unter der Überschrift „Schildern Sie uns kurz Ihren Bedarf, wir melden uns persönlich mit einem passenden Vorschlag“. Das Formular fragt Name, E-Mail, Einrichtung, Bereich und eine Nachricht ab. Das Formular der Demo ist nicht angebunden, es dient nur zur Ansicht. Die Kontaktdaten im Screenshot sind unkenntlich gemacht.


Vergleich von Angebot und Anfrage: oben der Fuß der alten Seite mit Downloads für Beispielkonzepte und dem Satz Die passende Unterstützung beginnt mit Ihrer Anfrage, darunter der Anfrage-Abschnitt der Demo mit Formular und Hinweis auf persönliche Antwort.

Anfrage im Vergleich.


Für das Formular gilt: Prüfe vor dem Einsatz mit einem Anwalt oder Datenschutzbeauftragten, wie du Namen und E-Mail-Adressen erheben darfst. Wie du Besucher, die noch nicht so weit sind, nicht verlierst, zeigt Marketing-Funnel verstehen: Warum die meisten potenziellen Kunden nicht sofort kaufen.

Video-Sales-Letter: Ein Video erklärt, was du machst

Als weiteren Mechanismus für mehr Anfragen würde ich ein Video einbinden, einen Video-Sales-Letter, kurz VSL. Ich würde ihn auf der Startseite einbauen und zwar relativ weit oben, weil er sehr wichtig ist. Im VSL erkläre ich, was ich mache und welcher Zielgruppe ich helfe. Einwände kläre ich bereits im Vorfeld in diesem Video, in dem ich in eine Kamera spreche. Mehr ist es im Prinzip nicht.

„Es ist relativ einfach, machen wenig Unternehmen und ist sehr gut für die Conversion Rate.“

– Elias Schweizer im Video zur Bewertung

Das ist meine Meinung und kein bewiesener Wert. Bei Dozenten und Coaches passt ein Video besonders gut, weil die Person selbst Teil der Leistung ist.

Weder auf der alten noch auf der neuen Startseite gibt es ein Video. Die Demo zeigt nur Standbilder von Projekten, im Abschnitt „Echte Projekte mit Klassen, Gruppen und Teams, die Lernen draußen erlebbar machen“. Das ist kein Ersatz für ein Video, in dem jemand erklärt, wie die Arbeit abläuft. Der VSL ist eine Empfehlung. Wichtig ist, dass das Video einen Zweck hat. Es soll erklären, was du machst und für wen.

Einzigartiger Mechanismus: Was macht der Anbieter anders?

Ein einzigartiger Mechanismus beantwortet die Frage, warum Kunden gerade bei dir buchen sollen. Ich würde zeigen, inwiefern du einzigartig bist. Zum Beispiel eine bestimmte Herangehensweise, viel Erfahrung, eine besondere Qualifizierung oder ein zukunftsträchtiger Ansatz, der zum Beispiel KI berücksichtigt. Auch die eigene Erfahrung in der Dozententätigkeit würde ich erwähnen. Hier spielt der Zielgruppenfokus wieder hinein: Wenn man nur Schulen anspricht, ist es einfacher, einzigartige Mechanismen herauszuarbeiten.

Auf der alten Seite steht davon wenig. Der Satz „Wir sorgen für die passende Umsetzung, mit erfahrenen Fachkräften, kurzen Abstimmungswegen und Lösungen, die in der Praxis funktionieren“ passt zu fast jedem Anbieter. Der Ablauf in vier Schritten steht als Grafik auf der Seite. Er zeigt, wie es abläuft, aber nicht, was die Arbeit unterscheidet.

Die Demo zieht aus den PDFs der alten Seite zwei Dinge nach vorn. Erstens das Prinzip „Erleben. Reflektieren. Übertragen.“ aus dem Konzept für einen Teamtag. Jede Übung endet mit der Frage: Was bedeutet das für unsere Zusammenarbeit? Daraus wird der Punkt „Transfer statt Event“. Zweitens die Auswahl der Fachkraft: Die Dozenten kommen aus dem Kollegenkreis. Abschlüsse sowie Erfahrung werden vor dem Start offengelegt. Die Demo nennt das in zwei Zeilen: „Passende Fachkraft“ und „Qualifikation vorab“. Das sind Bausteine, die sich ausbauen lassen, wenn der Inhaber weitere Besonderheiten nennt.


Vergleich des Mechanismus: oben die alte Seite mit Qualifizierte Dozenten und der Grafik So wird aus Ihrem Bedarf die passende Unterstützung, darunter die Sektion Unterricht fällt aus mit Gegenüberstellung Ohne Unterstützung und Mit dem Anbieter.

Mechanismus im Vergleich.


Wie sich ein Trainer in einem überfüllten Markt abhebt, beschreibt Website-Strategie für einen Verkaufstrainer.

Leistungsmerkmale mit Mehrwert

In der Leistungsmerkmal-Sektion würde ich deine Leistung nehmen und mir überlegen, aus welchen Bestandteilen sie besteht, etwa vier oder fünf. Für jeden Bestandteil würde ich eine Mini-Sektion mit eigener Überschrift entwickeln. Aus der Überschrift geht dann hervor, inwiefern der Bestandteil der Zielgruppe einen Mehrwert bietet.

Mein Beispiel aus dem Video: „Workshops bei dir vor Ort für all deine Dozenten, aufgebaut nach den besten, mir als Dozent bekannten Methoden für optimalen Wissenstransfer, damit deine Dozenten so schnell wie möglich weiterentwickelt werden.“ Das ist natürlich zu lang. Ich würde es noch kürzen und weniger Worte verwenden. Das Prinzip ist aber klar: Der Bestandteil kommt vor, dann der Weg und dann der Nutzen. Ich will hier Mehrwert kommunizieren.


Animation: Von der Leistung zur Mini-Sektion in drei Schritten: Leistung in vier bis fünf Bestandteile zerlegen, pro Bestandteil eine Mini-Sektion mit eigener Überschrift, Überschrift nennt den Mehrwert für die Zielgruppe.

So baust du die Leistungsmerkmale auf.


Bisher: Die vier Leistungen stehen als Listen in der Grafik „Vier Bereiche“. Jede Liste hat Stichpunkte wie „BOP“, „AsA flex“, „Einzelcoaching“ oder „Entspannungspädagogik“. Wer die Begriffe kennt, versteht sie. Wer ein Team coachen lassen will, erfährt nicht, was er davon hat.

Nachher: Eine Sektion mit dem Titel „Vier Leistungen, die Ihren Unterricht absichern, Ihr Team verbinden und Ihre Fachkräfte im Alltag stärken“. Darunter liegen Karten mit Foto und Überschrift, zum Beispiel „Dozenteneinsatz, damit kein Unterricht ausfällt“ und „Teamcoaching, damit Ihr Team an einem Strang zieht“. Die Überschrift nennt die Leistung und den Nutzen. Danach folgt die Sektion „Sechs Gründe, warum Bildungsträger, Schulen und Unternehmen mit uns entspannter planen“. Gründe sind zum Beispiel „Kurzfristige Einsätze“, „Online und in Präsenz“, „Konzepte nach Maß“ und „Begleitung nach dem Start“. Auch hier steht hinter der Leistung, was der Kunde davon hat.


Vergleich der Leistungen: oben die alte Seite mit der Grafik Vier Bereiche und langen Stichpunktlisten, darunter die Sektion Vier Leistungen mit Karten, die Leistung und Nutzen in der Überschrift nennen.

Leistungen im Vergleich.


Wie du ganze Sektionen aufbaust, zeigt der Artikel Sektion für Sektion erklärt.

Wie bekommt die Website mehr Besucher?

Anfragen entstehen erst, wenn genug Besucher auf die Seite kommen. Für den zweiten Teil der Checkliste habe ich fünf Hebel. Keiner davon ist in der Demo enthalten, denn sie besteht nur aus der Startseite. Alles hier ist also eine Empfehlung. Einen Überblick über Wege zu mehr Besuchern gibt Mehr Website-Besucher: Strategien für nachhaltiges Traffic-Wachstum.

Bundesweites SEO: Blogartikel für Entscheider

Bundesweites SEO ist möglich. Das Potenzial dafür ist nicht das beste, aber auch nicht das schlechteste. Das habe ich prüfen lassen. Mit bundesweitem SEO meine ich Artikel, die nicht an den Ort des Suchenden gebunden sind. Ein Bildungsträger in einer anderen Region sucht nicht nach einem Dozenten in Staßfurt, er sucht Antworten auf Fragen. Wenn du diese Fragen in Blogartikeln beantwortest, kann er dich darüber finden.

Ich würde Blogartikel schreiben, die Fragen von Schulen und Bildungsträgern beantworten, zum Beispiel dazu, wie ein Dozent die Qualität einer Schule verbessern kann. Das passt zum PDF aus dem Beispiel oben: Wer den Artikel liest, bekommt am Ende das passende PDF. Ich würde bundesweites SEO erst nach dem lokalen SEO machen, für die Trainings.

Ob es für diese Themen genug Nachfrage gibt, solltest du vor dem Schreiben mit einem Keyword-Tool testen. Wie sich bundesweites SEO für Unternehmen rechnet, steht in Bundesweites SEO durch Blogartikel: Der Test, ob sich SEO für dich lohnt. Warum ein Blog mehr ist als SEO, erklärt Warum du Blog-Artikel schreiben solltest. Bei Dr. Stemper kommen fast alle Besucher über den Blog.

Lokales SEO: Leistungsseiten und Ortsseiten

Lokales SEO würde ich auch machen. Das Potenzial dafür ist sogar ein bisschen besser. Beim lokalen SEO geht es um Kunden, die die Region schon im Kopf haben. Ich würde lokalspezifischen Content erstellen, also Blogartikel, deren Inhalt einen lokalen Bezug hat. Außerdem würde ich vielleicht originelle, ortsspezifische Unterseiten erstellen, mit Inhalten, die Google nicht als Duplikate wahrnimmt. Der Inhalt dieser Unterseiten soll originell sein. Meine Ergänzung dazu: eine eigene Seite pro Leistung.

Bei den Ortsseiten ist mir ein Punkt wichtig: Jede braucht eigenen Inhalt. Nimm nicht denselben Text und tausche nur den Ort aus. Google zählt Ortsseiten ohne eigenen Inhalt zu den Spam-Praktiken. In den Richtlinien steht: „Doorway abuse is when sites or pages are created to rank for specific, similar search queries.“ Als Beispiel nennt Google unter anderem „Having multiple domain names or pages targeted at specific regions or cities that funnel users to one page“ (Google Search Central). Wer ortsspezifische Seiten baut, sollte also für jeden Ort echte Inhalte haben: Projekte, Schulen, Besonderheiten der Region.

Der Grundlagenartikel dazu ist der Local-SEO-Leitfaden. Er beschreibt, wie Kunden aus deiner Region zu dir finden, ohne dass du für Werbung zahlst.

Google-Unternehmensprofil und Bewertungen per QR-Code

Außerdem würde ich das Google-Unternehmensprofil optimieren und Bewertungen einholen. Das hilft bei der lokalen Auffindbarkeit und bei der KI-Auffindbarkeit. Hier hat die Branche einen Vorteil: Die Leistung findet vor allem vor Ort statt. Deshalb würde ich den QR-Code, der zur Bewertungsseite führt, in Person mitbringen. Nach der Leistungserfüllung würde ich die Entscheider und die Leute, die du vor Ort betreust, fragen, ob sie den QR-Code kurz einscannen und dich bewerten könnten.

Google erlaubt das ausdrücklich. In der Hilfe zum Unternehmensprofil steht: „To leave reviews, you can ask customers to visit a Google link or scan a QR code.“ (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Dort steht auch, dass Anreize wie Rabatte oder kostenlose Leistungen für eine Bewertung verboten sind. Bitte also um die Bewertung, aber biete nichts dafür an.

Ob ein Dozent mit Standort ein Unternehmensprofil bekommt, prüfst du in den Richtlinien von Google. Das habe ich für diesen Anbieter nicht geprüft. Wie ein Profil sauber aufgebaut wird, steht in Die 11-Punkte-Checkliste für dein Google-Profil. Wie Bewertungen systematisch dazukommen, erkläre ich in Mehr Bewertungen, statt auf Zufall zu hoffen.

Verzeichnisse: Mit KI die relevanten Einträge finden

Ich würde mit einer KI gegenchecken, welche Verzeichnisse für das Unternehmen relevant sind. Dann würde ich mich dort eintragen. Das Prinzip: Eine KI schlägt vor, welche Verzeichnisse zu einem Anbieter in deiner Branche und Region passen. Du prüfst die Vorschläge selbst und legst die Einträge an. Außerdem würde ich mit einer KI gezielt nach Backlink-Möglichkeiten recherchieren, also nach Seiten, die auf dich verlinken könnten.

Verzeichniseinträge sind eine einfache Quelle für Links von anderen Seiten, weil du sie selbst anlegen kannst. Nutze in jedem Eintrag dieselben Angaben wie auf deiner Website, damit Entscheider überall dasselbe finden. Das gilt auch für Name, Adresse und Telefonnummer. Welche Verzeichnisse sich lohnen, hängt von deiner Branche ab. Ich nenne hier bewusst keine Namen, weil ich das für diesen Anbieter nicht geprüft habe.

KI-Auffindbarkeit: Absätze, die für sich stehen

Auch die Auffindbarkeit in KI-Antworten würde ich mitdenken. Ich würde bei der Erstellung der SEO-Inhalte einfach darauf achten, dass sie KI-gerecht sind, weil SEO allgemein schon relativ viel von der KI-Auffindbarkeit abdeckt. Das heißt: Ich würde jeden Absatz im Blogartikel so schreiben, dass er auch ohne Kontext Sinn macht, weil eine KI nur abschnittsweise liest. Ich würde pro Seite eine eigene Meta-Description anlegen. Sie ist für SEO eigentlich nicht relevant, für die KI aber schon. Deshalb würde ich darauf achten. Außerdem würde ich auf jeder einzelnen Blogseite eine eigene FAQ-Sektion einrichten.

Das ist meine Einschätzung und keine belegte Aufteilung. Google beschreibt es in seiner Dokumentation zu KI-Funktionen in der Suche so: „The best practices for SEO remain relevant for AI features in Google Search (such as AI Overviews and AI Mode).“ Und: „There are no additional requirements to appear in AI Overviews or AI Mode, nor other special optimizations necessary.“ (Google Search Central). Das passt zu meinem Rat: erst gutes SEO, dann die Feinheiten.

Bei der alten Seite wäre die eigene Meta-Description der leichteste Gewinn. Der Seitentitel besteht nur aus dem Namen des Anbieters. Die Meta-Beschreibung beschreibt das Unternehmen allgemein. Pro Unterseite eine eigene Beschreibung zu schreiben, ist schnell erledigt. Wie du die FAQ sinnvoll platzierst, erklärt FAQ auf der Startseite, im Blogartikel oder als eigene Seite. Mehr zum Thema steht in GEO verständlich erklärt: So taucht dein Unternehmen in ChatGPT, Perplexity und Co. auf.

Wie sieht der Vorher-Nachher-Vergleich im Überblick aus?

Die Tabelle fasst meine Checkliste zusammen und zeigt für jeden Punkt den Status. In der letzten Spalte steht, ob die Demo den Punkt umsetzt oder ob er eine Empfehlung bleibt. Die Demo ist nur die Startseite, deshalb sind die Hebel für mehr Besucher darin nicht enthalten.


Punkt

Vorher (alte Website)

Nachher (Demo oder Empfehlung)

Status

Design und Hierarchie

Bildmontage, Navigation auf dem Bild, zehn gelbe Pillen, Banner als Bild

Dunkelblaue Karte mit Foto, ruhige Überschrift, zwei Buttons

umgesetzt

Handyansicht

Bildmontage füllt den ersten Bildschirm

Helle Leiste und einfarbige Karte, Überschrift ist am Handy lang

teils umgesetzt

Zielgruppe

Vier Bereiche in einer Grafik, Zielgruppe breit

Bildungsträger und Schulen zuerst, Unternehmen eigene Karte

teils umgesetzt, Fokus auf eine Zielgruppe ist Empfehlung

Texte für die Zielgruppe

Allgemeine Aussagen über das Unternehmen

Überschriften aus Sicht der Entscheider mit Nutzen

umgesetzt

Angebot und Leadmagnet

Button Beratung, Beispielkonzepte als Download

Button Bedarf schildern, Formular auf der Startseite

teils umgesetzt, Leadmagnet-PDF ist Empfehlung

Video-Sales-Letter

Kein Video

Kein Video

Empfehlung

Einzigartiger Mechanismus

Allgemeine Aussagen, Ablauf als Grafik

Erleben, Reflektieren, Übertragen und Qualifikation vorab

teils umgesetzt

Leistungsmerkmale mit Mehrwert

Stichpunkte in einer Grafik

Vier Leistungen mit Nutzen in der Überschrift, sechs Gründe

umgesetzt

Bundesweites SEO

Kein Blog

Blogartikel für Entscheider mit Leadmagnet

Empfehlung

Lokales SEO

Seitentitel nur mit Firmenname

Leistungs- und Ortsseiten mit eigenem Inhalt

Empfehlung

Google-Profil und Bewertungen

Bewertungen auf der Seite, 4,9

QR-Code in Person mitbringen

Empfehlung

Verzeichnisse

Nicht geprüft

Mit KI die passenden Verzeichnisse finden

Empfehlung

KI-Auffindbarkeit

Eine allgemeine Meta-Beschreibung

Absätze für sich, eigene Meta-Description pro Seite, FAQ

Empfehlung


Was sich auf der Startseite lösen lässt, steckt schon in der Demo: Hero, Texte, Leistungen, Vorteile, Ablauf und Anfrage. Was mehr Aufwand braucht, fehlt noch: Zielgruppenfokus, Video, Leadmagnet, Blog und die Maßnahmen für mehr Besucher. Ich empfehle, mit der Startseite anzufangen und die Inhalte danach aufzubauen.

Ob die neue Startseite wirklich mehr Anfragen bringt, kann ich nicht sagen. Die Demo ist nicht live, deshalb gibt es keine Zahlen.

Was nimmst du für deine eigene Dozenten-Website mit?

Du kannst die Checkliste auf deine eigene Seite anwenden, ohne etwas zu bauen. Öffne dazu deine Startseite am Handy und am Rechner und gehe die Punkte durch. Wo du mit Nein antwortest, hast du eine Aufgabe.

  1. Design und Hierarchie: Gibt es auf dem ersten Bildschirm ein großes Element, eine Überschrift und einen Button? Kannst du die Navigation lesen?

  2. Zielgruppe: Kannst du in einem Satz sagen, für wen die Seite geschrieben ist? Fühlt sich diese Gruppe angesprochen?

  3. Texte: Beantworten deine Überschriften die Fragen deiner Kunden oder beschreiben sie nur dein Unternehmen?

  4. Angebot: Gibt es einen leichten ersten Schritt, der weniger verlangt als eine Buchung?

  5. Leadmagnet: Gibt es einen kostenlosen Inhalt für Besucher, die noch nicht anfragen wollen, der zum Artikel passt?

  6. Video: Erklärt ein kurzes Video, wer du bist und was du für wen machst?

  7. Mechanismus: Steht auf der Startseite, was es nur bei dir gibt?

  8. Leistungsmerkmale: Hat jede Leistung eine Überschrift, die den Nutzen für die Zielgruppe nennt?

  9. Bundesweites SEO: Gibt es Artikel zu Fragen, die Entscheider stellen?

  10. Lokales SEO: Gibt es Seiten für deine Leistungen mit eigenem Inhalt, auf denen nicht bloß der Ort ausgetauscht wurde?

  11. Google-Profil und Bewertungen: Bittest du nach jeder gelungenen Leistung um eine Bewertung?

  12. KI-Auffindbarkeit: Hat jede Seite eine eigene Meta-Description? Ergeben deine Absätze auch ohne Kontext Sinn?

Wenn du wenig Zeit hast, beginne mit Punkt 1 und Punkt 4. Dann prüfe, ob jede deiner Unterseiten eine eigene Meta-Beschreibung hat. Das kostet wenig und lässt sich schnell ändern. Für den zweiten Teil, mehr Besucher, brauchst du mehr Zeit. Plane regelmäßig Blogartikel, lege ein Google-Profil an, sofern du dafür in Frage kommst. Trage dich außerdem in passende Verzeichnisse ein. Eine Anleitung für den Aufbau des gesamten Sektionsplans bietet Website-Aufbau für Unternehmen. Vor dem Start hilft die Website-Launch-Checkliste. Wenn du als Coach oder Berater arbeitest, passt außerdem Die ideale Website für Coaches und Berater. Wie der Vergleich bei einem anderen Betrieb aussieht, zeigt die Bewertung der Ferienwohnungs-Website von Bauernhof Lisa: Eine echte Hof-Website im Vorher-Nachher-Vergleich.

Für die Umsetzung dieser Punkte kannst du das Transkript des Videos nutzen. Bei YouTube holst du es dir mit wenigen Klicks. Gib es einer KI und frag sie, wie du die Punkte aus dem Video selbst umsetzen kannst. So würde ich es zumindest machen.

Fazit

Die alte Seite des Anbieters hat Belege und gute Inhalte, aber sie lenkt den Blick schlecht und versteckt wichtige Aussagen in Grafiken. In der Demo übernimmt die Startseite die Aufgabe, Entscheider zu überzeugen: klare Überschrift mit Nutzen, vier Leistungen mit Mehrwert, Belege und ein Formular. Die weiteren Hebel, Zielgruppenfokus, Leadmagnet, Video, Blog, Google-Profil, Bewertungen und Verzeichnisse, sind Empfehlungen und nicht umgesetzt.

Noch einmal zur Einordnung: Alles in diesem Artikel ist meine eigene Meinung. Es gibt keine Garantie, dass dich diese Änderungen mehr Anfragen oder mehr Geld bringen. Prüfe jeden Punkt an deiner eigenen Seite und entscheide selbst.

Wenn du wissen willst, wie viel SEO-Potenzial in deinem Betrieb steckt, bekommst du über das Formular auf der Startseite von Blaq Nexus eine kostenlose Einschätzung. Eine Website kostet bei uns einmalig 360 Euro, die erst nach der 30-tägigen Testphase fällig werden. Dazu kommen 100 Euro im Monat plus Erfolgsbeteiligung.

Häufige Fragen zur Dozenten-Website

Was gehört auf die Website eines Dozenten?

Auf die Startseite gehören eine Überschrift mit Nutzen für die Zielgruppe, ein Weg zur Anfrage, deine Leistungen mit Mehrwert, Belege wie Bewertungen und Projekte, ein Ablauf, häufige Fragen und ein Formular. Die Demo für den Anbieter enthält diese Bausteine, ohne Video und Leadmagnet.

Brauche ich als Dozent oder Coach überhaupt eine Website, wenn die meisten Kunden über Empfehlungen kommen?

Ja, denn heutzutage informieren sich die meisten Kunden vor dem Kauf trotzdem auf deiner Website, auch wenn sie durch eine Weiterempfehlung auf dich aufmerksam wurden. Ich schätze, dass das meistens 70 bis 80 Prozent sind. Auch Menschen, die dich später anrufen, sehen die Website meist trotzdem. Das ist meine Einschätzung aus dem Video und keine belegte Zahl.

Für welche Zielgruppe sollte sich ein Dozent entscheiden?

Ich würde herausarbeiten, welche Zielgruppe am besten zu dir passt, also welche Kunden am zufriedensten mit deiner Leistung sind. Sprich dann nur diese an. So wird das Marketing klarer. Außerdem wirst du bei der Leistung besser. Ob das bei dir Schulen sind, kann ich nicht sagen.

Was ist ein Leadmagnet für Dozenten?

Ein Leadmagnet ist ein kostenloser Inhalt, den Besucher gegen ihre Kontaktdaten bekommen. Mein Beispiel: ein PDF mit dem Titel „Dozenten fortbilden, um das Rating deiner Schule zu verbessern“ unter einem passenden Blogartikel. Der Leadmagnet muss thematisch zum Artikel passen.

Brauche ich ein Video auf meiner Startseite?

Ein Video ist eine Empfehlung und kein Muss. Ich würde einen Video-Sales-Letter auf der Startseite relativ weit oben einbinden. Er ist relativ einfach umzusetzen, wenige Unternehmen machen es und er ist aus meiner Sicht sehr gut für die Conversion Rate. Das ist meine Meinung, ich kann sie nicht mit Zahlen belegen.

Wie bekomme ich als Dozent mehr Google-Bewertungen?

Ich würde den QR-Code zur Bewertungsseite persönlich mitbringen und nach der Leistungserfüllung die Entscheider und die Leute vor Ort bitten, ihn kurz zu scannen und mich zu bewerten. Google erlaubt, Kunden um eine Bewertung zu bitten. Anreize wie Rabatte für Bewertungen sind laut Google verboten.

Wie wichtig ist SEO für Dozenten und Coaches?

Ich würde mit lokalem SEO anfangen und danach bundesweites SEO für Trainings machen. Das Potenzial ist beim lokalen SEO etwas besser. Das habe ich für diese Firma prüfen lassen, Zahlen nenne ich hier nicht. Mit warmem Traffic allein lässt sich schlecht skalieren, deshalb braucht es einen Weg zu Menschen, die dich noch nicht kennen.

Zum Weiterlesen:

Website-Aufbau für Unternehmen, Sektion für Sektion erklärt

Die 5 häufigsten Website-Fehler, die Anfragen kosten

Mehr Anfragen: So optimierst du deine Website für mehr Leads

Local-SEO-Leitfaden

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