Elias Schweizer

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M.Sc. in Marketing Management

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Letzte Aktualisierung:

Hinweis: Alle Inhalte basieren lediglich auf meiner eigenen Meinung und stellen keine individuelle Beratung (wirtschaftlich, rechtlich, steuerlich, technisch o.ä.) dar. Umsetzung auf eigenes Risiko. Keine Haftung für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität (soweit gesetzlich zulässig).

Die 5 häufigsten Website-Fehler, die Anfragen kosten (und wie du sie behebst)

Nach der Analyse von über 32.000 Websites: fuenf Fehler, die immer wieder auftauchen - von DSGVO bis Design - und wie du sie mit ueberschaubarem Aufwand behebst.

rote warnflagge, symbolbild fuer haeufige website-fehler, die anfragen kosten

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Die 5 häufigsten Website-Fehler, die Anfragen kosten (und wie du sie behebst)

Ich habe über 32.000 Websites im deutschen Raum analysiert. Dabei fallen immer wieder fünf Fehler auf. Sie haben teils spürbare Auswirkungen auf Umsatz und rechtliches Risiko.

In diesem Artikel zeige ich dir, welche das sind und wie du sie behebst.

Ich bin Elias, M.Sc. in Marketing Management, und betreue bei Blaq Nexus Websites mit knapp einer Million Besuchern im Jahr. Zum Beispiel die von Dr. Stemper, die inzwischen über 800.000 Besucher pro Jahr hat. Und die von Lasse L., der auf Social Media bis zu 11 Millionen Aufrufe im Monat erreicht.

Kurzübersicht: Die 5 häufigsten Fehler


Fehler

Auswirkung

Fehlende DSGVO-Konformität

Abmahnrisiko

Fehlende Conversion-Optimierung

Weniger Anfragen bei gleichem Traffic

Fokus auf Leistung statt Nutzen

Website-Besucher fühlen sich nicht angesprochen

Unattraktive Kontaktaufnahme

Hohe Hemmschwelle für Anfragen

Unprofessionelles Design

Niedrigere wahrgenommene Qualität


Fehler 1: Fehlende DSGVO-Konformität

Ein sehr häufiger Fehler: Drittanbieter-Inhalte laden direkt beim Seitenaufruf. Ohne vorherige Zustimmung. Zum Beispiel Google Maps, eingebettete Google-Bewertungen oder YouTube-Videos.

Was hilft? Ein sogenannter Schutzscreen. Er lädt den eigentlichen Inhalt erst nach einem Klick.

Zwei Dinge werden außerdem oft übersehen. Erstens: ein fehlender Hinweis auf die Datenschutzerklärung direkt am Kontaktformular. Zweitens: extern eingebundene statt lokal gehostete Google Fonts. Das kannst du kostenlos mit dem sogenannten "E-Recht Font-Scanner" von e-recht24.de prüfen.

Wenn all diese Punkte sauber umgesetzt sind und du datenschutzfreundliche, EU-basierte Analyse-Tools nutzt, brauchst du oft nicht einmal einen Cookie-Banner. Und die sind meistens ohnehin nutzerunfreundlich.

Fehler 2: Fehlende Conversion-Optimierung

Conversion-Optimierung bedeutet nichts anderes, als mit demselben Traffic mehr Anfragen zu generieren. Der wichtigste Baustein dafür ist eine klare Leistungsmerkmal-Struktur. Sie besteht aus drei Teilen: Merkmal, Benefit und der Mechanismus dahinter.

Zum Beispiel: "Wir erstellen Websites mit professionellem Design (Merkmal), damit deine Leistung auf den ersten Blick professionell wirkt (Benefit). Und zwar durch den Einsatz moderner Design-Software (Mechanismus)."

Bei erklärungsbedürftigen oder wenig bekannten Leistungen lohnt sich zusätzlich eine ausführlichere Testimonial-Struktur. Erstens: die Ausgangslage des Kunden, zum Beispiel eine konkrete Herausforderung. Zweitens: die gewählte Lösung. Drittens: das konkrete Ergebnis. Inklusive der anfänglichen Skepsis, die im Nachhinein ausgeräumt wurde.

Warum funktioniert das? Antwort: Es nimmt mögliche Einwände deiner Website-Besucher vorweg. Du zeigst, dass genau dieser Einwand bei einem anderen Kunden kein Problem war.


ausfuehrliche testimonial-struktur: ausgangslage des kunden, gewaehlte loesung, konkretes ergebnis mit ausgeraeumten einwaenden

Bei erklärungsbedürftigen Leistungen hilft eine ausführliche Testimonial-Struktur, Einwände vorwegzunehmen.


Fehler 3: Über die Leistung statt über den Nutzen sprechen

Deinen Website-Besucher interessiert selten, mit welcher Technologie oder Methode du arbeitest. Er will wissen, was ihm das konkret bringt.

Erkläre deine Vorteile deshalb in der Sprache deiner Zielgruppe. Nicht in deiner eigenen Fachsprache. Etwas Fachjargon kann Kompetenz signalisieren, sollte aber sparsam eingesetzt werden.

Im Vordergrund steht immer, was der Besucher von der Zusammenarbeit mit dir hat. Und dass er dir diesen Nutzen auch glaubt.

Fehler 4: Eine unattraktive Kontaktaufnahme

Ohne echten Anreiz nimmt kaum jemand gerne Kontakt auf. Eine bewährte Methode: Biete den ersten Schritt deiner eigentlichen Dienstleistung kostenlos an. Zum Beispiel eine kostenlose Hauttyp-Bestimmung, wenn du Hautpflegeprodukte verkaufst.

Ein guter Kompromiss für viele Websites: ein Aufruf zum Erstgespräch auf der Startseite, ein Lead-Magnet auf den Unterseiten.

Wichtig dabei: nur eine Kontaktaufnahme-Sektion pro Seite. Platziert am Ende, kurz vor dem Footer. Viele Besucher scrollen nämlich einmal komplett nach unten, um sich einen Überblick zu verschaffen, bevor sie sich entscheiden.

Ein Kontaktformular mitten auf der Seite wirkt dagegen oft verfrüht. Der Besucher wurde noch nicht ausreichend überzeugt. Um das Formular herum lohnen sich zusätzliche Vertrauenssignale, etwa Google-Bewertungen direkt darüber.

Mehrere Buttons auf der Seite dürfen gerne zu dieser einen Sektion führen. Nur das Angebot selbst sollte konsistent bleiben.

Fehler 5: Unprofessionelles Design

Ein professionelles Design lässt Besucher unbewusst auf eine professionelle Leistung schließen. Und umgekehrt genauso. Bei Dienstleistungen ist dieser Effekt besonders ausgeprägt, weil sie im Gegensatz zu physischen Produkten nicht greifbar sind.

Das Interessante dabei: Der Effekt wirkt oft sogar nach der eigentlichen Leistungserbringung nach. Ein Kunde bewertet dieselbe erlebte Leistung tendenziell etwas besser, wenn die Website davor einen professionellen Eindruck hinterlassen hat. Und etwas schlechter bei einer wenig professionellen Website.

Mehr zu den konkreten Design-Prinzipien findest du in unserem Artikel Ist Webdesign wirklich Geschmackssache?


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Fünf Fehler, die immer wieder auftauchen - und die sich alle mit überschaubarem Aufwand beheben lassen.


Fazit

DSGVO-Konformität schützt dich rechtlich. Eine klare Conversion-Struktur und nutzenorientierte Sprache erhöhen die Anfragenzahl. Eine attraktive, gut platzierte Kontaktaufnahme senkt die Hemmschwelle. Und professionelles Design beeinflusst sogar, wie deine tatsächliche Leistung im Nachhinein wahrgenommen wird.

Alle fünf Punkte lassen sich mit überschaubarem Aufwand nachrüsten.

Häufig gestellte Fragen zu häufigen Website-Fehlern

Brauche ich wirklich immer einen Cookie-Banner?

Nicht zwangsläufig. Verzichtest du auf problematische Drittanbieter-Embeds oder sicherst sie per Schutzscreen ab und nutzt du datenschutzfreundliche Analyse-Tools, kann ein Banner oft entfallen.

Wie finde ich heraus, ob meine Fonts lokal gehostet werden?

Mit kostenlosen Tools wie dem E-Recht Font-Scanner von e-recht24.de lässt sich das schnell prüfen.

Wie viele Kontaktmöglichkeiten sollte eine Seite haben?

Eine ausführliche Kontaktmöglichkeit pro Seite. Also kein Button, sondern zum Beispiel ein Formular. Platziert am Ende. Das macht man aus zwei Gründen so.

Erstens: Website-Besucher scrollen manchmal einmal von oben nach unten komplett durch. Sie bleiben oben und unten kurz hängen, also dort, wo das Formular ist. Zweitens: Das Kontaktformular wirkt in der Mitte oder am Anfang für viele Besucher deplatziert. Vor allem dann, wenn man noch nicht einmal genau weiß, was das Unternehmen anbietet.

Ist das Formular weiter unten auf der Seite, hat man zumindest durch mehrere Sektionen der Website gescrollt. Und weiß, was das Unternehmen überhaupt macht.

Warum wirkt sich Design auch nach der Leistungserbringung noch aus?

Weil Dienstleistungen intangibel sind. Die Bewertung der tatsächlichen Qualität wird unbewusst von Rahmenfaktoren wie dem Website-Design mitbeeinflusst.

Zum Weiterlesen:

Ist Webdesign wirklich Geschmackssache?

Erstgespräch mit einer Hypnose-Unternehmerin aus Konstanz

So findest du die richtigen Worte für deine Zielgruppe

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