Wer als Vertriebstrainer oder Coach nach „Verkaufstraining“ googelt, landet in einem der am härtesten umkämpften Märkte überhaupt. Fast jede Woche bekomme ich selbst Anfragen von Leuten, die mir beim Vertrieb helfen wollen – die Konkurrenzsituation ist entsprechend hoch. Am Beispiel der Website von Thomas Hammer aus Müllheim, der seit über 40 Jahren im Vertrieb und 18 Jahre in Führungspositionen tätig ist, zeige ich dir in diesem Artikel, wie man sich in einem so gesättigten Markt trotzdem klar differenziert.
Die zentrale Erkenntnis vorweg: Es reicht nicht, einfach nur „Vertriebstraining“ anzubieten. Entscheidend ist, eine eigene, glaubwürdige Methode zu haben – und diese so zu kommunizieren, dass sie sich wie ein roter Faden durch die gesamte Website zieht.
Über mich
Ich bin Elias Schweizer, Webdesigner und Inhaber von Blaq Nexus. Wir erstellen hochwertige Websites für kleine Dienstleistungsunternehmen, Gründer und Selbstständige und betreuen unter anderem Websites mit bis zu 800.000 Besuchern pro Jahr – etwa die von Dr. Stemper, aber auch Websites von bekannten Coaches wie Lasse Landeck, der bis zu 11 Millionen Aufrufe pro Monat auf Social Media erzielt.
Weil wir viele Kunden langfristig betreuen, wissen wir genau, was bei Gründern, lokalen Dienstleistern und bundesweit agierenden Anbietern wie Thomas Hammer am besten funktioniert. Dieses Wissen teile ich in Artikeln wie diesem – auch, um über schlechte, überteuerte Websites in unserer Branche aufzuklären.
Die wichtigsten Elemente einer guten Website für Vertriebstrainer
Bevor wir ins Detail gehen, hier die Kurzfassung – das sind die Elemente, auf die es in diesem hart umkämpften Markt wirklich ankommt:
Eine eigene, klar benannte Methode: Ohne echtes Alleinstellungsmerkmal geht man im Wettbewerb unter.
Eine Werdegang-Sektion mit konkreten Zahlen: Jahre an Erfahrung, Führungspositionen und Erfolge schaffen sofort Glaubwürdigkeit.
Wissenschaftliche Fundierung der eigenen Methode: Verknüpft die eigene Erfahrung mit belastbaren Studienergebnissen.
Ein sichtbarer Kundennachweis (z. B. eine Landkarte): Zeigt auf einen Blick, dass die Methode bereits vielfach erfolgreich eingesetzt wurde.
Konsequente Headline-Hierarchie: Wer nur die Überschriften liest, sollte trotzdem verstehen, was du anbietest.

Die wichtigsten Elemente einer guten Website für Vertriebstrainer im Überblick.
Das Problem: Ein übersättigter Markt ohne klare Differenzierung
Verkaufstraining ist ein Markt mit extrem vielen Anbietern. Fast jeder, der selbst ein paar Jahre im Vertrieb gearbeitet hat, bietet irgendwann Trainings oder Coachings an. Für Interessenten bedeutet das: eine kaum überschaubare Auswahl an Anbietern, die sich auf den ersten Blick alle sehr ähnlich anhören.
Die meisten Websites in diesem Markt kommunizieren austauschbare Versprechen – „mehr Umsatz“, „bessere Abschlussquoten“, „professionelles Auftreten“. Ohne ein klares, glaubwürdiges Alleinstellungsmerkmal geht ein Anbieter in dieser Masse schlicht unter, egal wie gut seine tatsächliche Arbeit ist.
Bei Thomas Hammer lag das Alleinstellungsmerkmal auf der Hand, wurde auf der alten Website aber nicht klar genug herausgearbeitet: seine selbst entwickelte HERZ-Methode, die auf empathischem Zuhören statt auf klassischem Verkaufsdruck basiert – untermauert durch über 40 Jahre praktische Erfahrung und ein eigenes Buch zu diesem Ansatz.
Ein weiterer Aspekt, der oft übersehen wird: In dieser Branche gibt es traditionell zwei Lager – die eine Seite setzt auf klassische, druckvolle Abschlusstechniken, die andere auf einen empathischen, kundenzentrierten Ansatz. Wer diese Positionierung nicht klar macht, wirkt für Interessenten aus beiden Lagern gleichermaßen unklar. Thomas Hammer positioniert sich hier bewusst eindeutig gegen Druck und Manipulation – und genau das musste auf der Website unmissverständlich werden.
Was passiert, wenn man nicht einzigartig ist
Wenn ein Website-Besucher nicht innerhalb weniger Sekunden versteht, was einen Anbieter von der Konkurrenz unterscheidet, wechselt er einfach zum nächsten Suchergebnis. Bei einem derart gesättigten Markt ist diese Entscheidung besonders schnell gefällt – es gibt schließlich reichlich Alternativen.
Noch problematischer wird es, wenn zwar ein starkes Alleinstellungsmerkmal vorhanden ist, die Website es aber schlecht kommuniziert – etwa durch unklare Überschriften oder eine Struktur, die das eigentliche Kernversprechen erst spät offenbart. Dann verpufft ein eigentlich überzeugendes Angebot, weil es die Zielgruppe schlicht nicht erreicht.
Häufige Fehler bei Websites für Trainer und Coaches
Aus der praktischen Arbeit an vielen Coaching- und Trainer-Websites kristallisieren sich immer wieder dieselben Fehler heraus:
Unklare Überschriften: Sie sind verschachtelt oder überladen und machen den Nutzen nicht sofort klar. Deshalb werden sie oft nicht vollständig gelesen.
Fehlender roter Faden: Wenn das eigene Alleinstellungsmerkmal nicht in jeder Sektion konsequent wiederkehrt, verwässert die Botschaft.
Preise zu früh gezeigt: Ein Angebot, bevor der Besucher überzeugt ist, wirkt eher abschreckend als verkaufsfördernd.
Fehlende wissenschaftliche Untermauerung: Reine Erfahrungswerte überzeugen skeptische Interessenten seltener als belegte Wirksamkeit.
Zu viele oder zu unterschiedliche Zielgruppen: Wer sehr verschiedene Gruppen gleichzeitig anspricht, kann seine Leistung nicht standardisieren. Die Ansprache wird unklarer und die Leistung insgesamt schlechter.

Die häufigsten Fehler bei Websites für Trainer und Coaches.
Die Lösung: Was wir für Thomas Hammer in Müllheim konkret umgesetzt haben
Für Thomas haben wir uns komplett darauf fokussiert, seine Alleinstellungsmerkmale klar zu kommunizieren – und die Struktur der Website in mehreren Optimierungsrunden konsequent daraufhin geschärft. Konkret bedeutet das:
Eine eigene Werdegang-Sektion: 40 Jahre Vertriebserfahrung und 18 Jahre Führungserfahrung werden explizit gewürdigt, statt in Fließtext unterzugehen.
Die HERZ-Methode als roter Faden: Haltung entwickeln, Expertise aufbauen, Resonanz schaffen, Zielorientiert verkaufen – konsequent in jeder relevanten Sektion referenziert, auch als kompakte Buchstaben-Abfolge für Leser, die nur überfliegen.
Wissenschaftliche Fundierung sichtbar gemacht: Da Value-Based Selling – ein zentraler Bestandteil der Methode – nachweislich zu höherer Vertriebsperformance führt, wird das explizit mit Studienergebnissen kommuniziert.
Eine Deutschlandkarte als Vertrauenssignal: Zeigt auf einen Blick, dass die Methode bereits bundesweit erfolgreich eingesetzt wurde – überschrieben mit „Unternehmen, die von meiner HERZ-Methode profitiert haben“ statt einer austauschbaren Standardüberschrift.
Klarere, präzisere Überschriften: Lange, verschachtelte Überschriften wie „Die HERZ-Methode basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen & sorgt für langfristigen Erfolg im Vertrieb“ wurden verbessert und klarer formuliert, damit sie sofort verständlich sind und die visuelle Hierarchie erhalten bleibt.
Die Pricing-Sektion weit unten platziert: Ein Angebot funktioniert erst, wenn der Besucher bereits überzeugt ist – deshalb kommen Preise erst, nachdem Methode, Werdegang und Vertrauenssignale kommuniziert wurden.
So sieht die Umsetzung auf der Website von Thomas Hammer aus (Website ansehen):

Der Einstieg: eine klare Positionierung, vier Kernaussagen in Stichpunkten und Kennzahlen neben dem Porträt.

Die HERZ-Methode als eigene Sektion: vier Karten, jeweils mit dem passenden Buchstaben H, E, R, Z.

Die Deutschlandkarte als Vertrauenssignal, darunter die Unternehmen, die von der Methode profitiert haben.

Die Werdegang-Sektion: Stationen mit Jahreszahlen statt Fließtext.

Die Pricing-Sektion steht weit unten, erst nach Methode, Werdegang und Belegen.
Diese Optimierungen sind übrigens kein einmaliger Prozess. Auch bei Thomas Hammer wurde die Website nach dem ersten Launch mehrfach weiter verfeinert – einzelne Überschriften wurden präzisiert, die Reihenfolge einzelner Sektionen angepasst und Formulierungen so lange geschärft, bis jedes Element im Gesamtkontext seinen klaren Zweck erfüllt. Eine gute Website ist selten von Anfang an perfekt – entscheidend ist, sie kontinuierlich zu verbessern, bis jedes einzelne Element überzeugt.
Schritt-für-Schritt: So arbeitest du dein eigenes Alleinstellungsmerkmal heraus
Unabhängig von der Branche hat sich diese Vorgehensweise bewährt, um dich von einem übersättigten Markt abzuheben:
1. Eigene Methode benennen: Was machst du anders als die meisten Anbieter in deinem Markt – und lässt sich das auf einen einprägsamen Namen bringen?
2. Werdegang konkret machen: Ersetze vage Formulierungen durch konkrete Zahlen: Jahre Erfahrung, Anzahl betreuter Kunden, besondere Stationen.
3. Wissenschaftliche Belege suchen: Prüfe, ob Teile deines Ansatzes durch Studien oder anerkannte Konzepte gestützt werden, und kommuniziere das explizit.
4. Vertrauenssignale visualisieren: Eine Landkarte, eine Kundenzahl oder Logos bekannter Referenzen wirken oft überzeugender als reiner Text.
5. Überschriften verbessern: Wenn jemand nur die Überschriften liest, muss er trotzdem verstehen, was du anbietest und warum es funktioniert.

Fünf Schritte, um dein eigenes Alleinstellungsmerkmal herauszuarbeiten.
Auch das Thema Fluktuation im Vertrieb spielt bei der Zielgruppenansprache eine Rolle: Vertriebsjobs gehören zu den Positionen mit besonders hoher Fluktuation, weil klassische, druckbasierte Ansätze langfristig zu Stress und Erschöpfung führen. Für Unternehmen, die in die Einarbeitung neuer Vertriebsmitarbeiter investiert haben, ist das ein teures Problem. Die Website sollte deshalb nicht nur zeigen, wie du besser verkaufst, sondern auch, wie du Vertriebsmitarbeiter langfristig im Unternehmen hältst – ein Vorteil, der weit über den einzelnen Verkaufsabschluss hinausgeht.
Häufig gestellte Fragen zur Website-Erstellung für Trainer und Coaches
Wie finde ich mein eigenes Alleinstellungsmerkmal, wenn ich noch keine eigene Methode entwickelt habe?
Schau dir an, wie du tatsächlich arbeitest, im Vergleich zu gängigen Standardansätzen deiner Branche. Oft steckt bereits eine eigene Herangehensweise in der täglichen Praxis – sie muss nur benannt und strukturiert werden, wie bei der HERZ-Methode von Thomas Hammer.
Warum sollte die Pricing-Sektion nicht weiter oben stehen?
Weil ein Angebot erst dann wirkt, wenn Vertrauen und Verständnis für den eigenen Ansatz bereits aufgebaut wurden. Zeigst du den Preis zu früh, wird er ohne Kontext bewertet – meist negativ. Erst wenn Methode, Werdegang und Beweise überzeugt haben, wirkt ein Angebot als logische Konsequenz statt als Hürde.
Muss ich meine Methode wirklich mit einem eigenen Namen versehen, wie die HERZ-Methode?
Zwingend notwendig ist es nicht, aber es hilft enorm. Ein benannter Ansatz lässt sich leichter merken, weiterempfehlen und in verschiedenen Kontexten immer wieder referenzieren – auf der Website, in Gesprächen, in einem Buch. Ohne Namen bleibt selbst ein guter Ansatz oft ein diffuses Bündel einzelner Ideen, das sich schwerer kommunizieren lässt.
Sollte ich mich auf eine einzige Zielgruppe festlegen, oder mehrere ansprechen?
Deine Zielgruppen sollten klar definiert sein, und es sollten nicht zu viele sein. Mehrere Zielgruppen funktionieren nur, wenn die Erfüllung der Leistung für jede von ihnen relativ gleich ist und an deinen Kernkompetenzen anknüpft. Nur dann kannst du deine Leistung standardisieren. Sonst wird deine Ansprache weniger zielgerichtet, und deine Leistung ist insgesamt schlechter, weil du sie für jede Gruppe neu erfinden musst.
Fazit: In einem gesättigten Markt gewinnt Klarheit, nicht Lautstärke
Der Fall von Thomas Hammer zeigt, dass es in einem so umkämpften Markt wie dem Verkaufstraining nicht darum geht, lauter zu werben als die Konkurrenz. Es geht darum, das eigene Alleinstellungsmerkmal so klar herauszuarbeiten, dass es sich wie ein roter Faden durch die gesamte Website zieht – von der ersten Überschrift bis zur Preissektion ganz unten.
Wenn du selbst als Trainer, Coach oder Berater in einem stark umkämpften Markt tätig bist und dich fragst, ob deine Website dein Alleinstellungsmerkmal klar genug kommuniziert, findest du unten weiterführende Artikel mit mehr Details.
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Der komplette Bauplan für deine eigene Coaching- oder Trainer-Website – dieser Artikel vertieft das Thema umfassend, während der Thomas-Hammer-Artikel eine konkrete Fallstudie zeigt.
2. Warum die meisten Agenturen und Coaches nie wirklich skalieren
Ein Blick darauf, warum Differenzierung nicht nur für die Website, sondern für das gesamte Wachstum eines Coaching-Business entscheidend ist.













