ein bild von elias schweizer, er trägt einen grauen pullover

Elias Schweizer

Elias Schweizer

Marketing Management (M.Sc.)

Marketing Management (M.Sc.)

Letzte Aktualisierung:

Hinweis: Alle Inhalte basieren lediglich auf meiner eigenen Meinung und stellen keine individuelle Beratung (wirtschaftlich, rechtlich, steuerlich, technisch o.ä.) dar. Umsetzung auf eigenes Risiko. Keine Haftung für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität (soweit gesetzlich zulässig).

Führungskräfte Coaching Website: Bewertung mit Vorher-Nachher-Vergleich

Mehr Anfragen für deine Coaching-Website, auch wenn Kunden über Empfehlungen kommen: Eine echte Website im Vorher-Nachher-Vergleich mit Checkliste

Eine echte Coaching-Website als Vorher-Nachher-Vergleich: Business Coaching im Gesundheitswesen, alte Seite gegen neue Startseite. Mit einer Checkliste aus acht Punkten für mehr Anfragen und drei Hebeln für mehr Besucher.

Vorher-Nachher-Vergleich der Coaching-Website eines Coaches: links die alte Seite in Navy und Gold mit großem Logo, rechts die neue Startseite mit Porträtfoto und Überschrift.

Ki-generiertes Bild

Website-Bewertung: So würde ich die Coaching-Website für mehr Anfragen anpassen

Unser Youtube-Video zu diesem Blog-Artikel.

Cover des Videos: Ausschnitt mit Elias Schweizer und der bewerteten Website. Website-Bewertung: So würde ich die Coaching-Website für mehr Anfragen anpassen

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ein bild von elias schweizer, webdesigner mit master in marketing

Elias Schweizer

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Elias

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Eine Website für Führungskräfte-Coaching bringt Anfragen, wenn die Startseite in den ersten Sekunden zeigt, für wen der Coach arbeitet, welchen Nutzen er bringt und wie der erste Schritt aussieht. Das gilt auch dann, wenn die meisten Kunden über Empfehlungen kommen. Am Beispiel eines Coaches gehe ich acht Punkte durch: was die alte Seite an Anfragen liegen lässt und was eine neu gebaute Startseite anders macht.

Ich bin Elias Schweizer, Gründer von Blaq Nexus. Ich habe einen M.Sc. in Marketing Management und über 32.000 Websites analysiert. Ich betreue Websites mit knapp einer Million Besuchern im Jahr, zum Beispiel die von Dr. Stemper mit hochgerechnet über 800.000 Besuchern im Jahr. Bei ihm kommen fast alle Besucher über seinen Blog.

Der Anbieter bietet Business Coaching und Führungskräfteentwicklung im Gesundheitswesen an. Der Inhaber hat meiner Bewertung zugestimmt. Im Clip oben siehst du links die alte Website und rechts eine neue Startseite, die ich als Demo gebaut habe. Die Demo zeigt nur die Startseite, ohne Unterseiten, Blog und Google-Profil. Was die Demo umsetzt und was nur meine Empfehlung bleibt, kennzeichne ich bei jedem Punkt.

Alles in diesem Artikel ist meine eigene Meinung. Es gibt keine Garantie, dass du mit diesen Änderungen mehr Anfragen bekommst oder mehr Geld verdienst. Du bekommst einen konkreten Vergleich und eine Checkliste, die du an deiner eigenen Seite durchgehen kannst.


Frage

Antwort

Wofür ist die Website da?

Sie soll Führungskräfte und Entscheider im Gesundheitswesen zu einem Erstgespräch bewegen, auch wenn sie den Coach schon aus dem Netzwerk kennen

Was ist der größte Fehler der alten Startseite?

Die erste Sektion zeigt Logo und eine allgemeine Zeile, aber weder Foto noch Video noch einen Nutzen für die Zielgruppe

Was ist die wichtigste Änderung der neuen Startseite?

Porträtfoto, Überschrift mit Beleg aus zehn Jahren Führung im Krankenhaus und ein deutlicher Button zum kostenlosen Erstgespräch

Was fehlt der neuen Startseite noch?

Video, Lead-Magnet, Kundenstimmen, Blog, lokale Seiten und Google-Profil, sie sind bisher nur Empfehlungen


Worum geht es bei der Website des Coaches?

Der Anbieter ist das Unternehmen eines einzelnen Coachs aus Jena. Er hilft Unternehmern und Führungskräften im Gesundheitswesen, Führungskräfte systematisch zu entwickeln, zu trainieren und bei einzelnen Problemen zu begleiten. Auf der alten Seite stehen sechs Leistungen: Führungskräftetraining, Organisationsentwicklung, Coaching, Teamentwicklung, Workshops und Supervision. Die Zielgruppe ist klar: Entscheider und Führungskräfte im Gesundheitswesen.

Ich habe solche Unternehmen schon über hundertmal gesehen. Bei ihnen läuft es meistens so: Die Kontakte entstehen über das Netzwerk und über Weiterempfehlungen. Nach meiner Erfahrung kommen auf diesem Weg rund 90 Prozent aller Aufträge. Die Website wird vernachlässigt. Und es fehlt das Marketing-Wissen, um Besucher zu überzeugen, die den Coach noch nicht kennen. Man braucht es auch nicht, solange alle Interessenten warm sind. Warm heißt: Sie kennen den Coach schon und sind vorinformiert. Kalt heißt: Sie wissen noch nicht, wer er ist und was er macht. Wie das bei diesem Anbieter genau aussieht, weiß ich nicht. Das ist meine Erfahrung mit dieser Art von Unternehmen und keine Aussage über die Zahlen des Inhabers.

Das Problem an diesem Weg: Er lässt sich schlecht skalieren. Wer wachsen will, braucht auch kalte Kontakte, Marketing und eine bessere Website. Meistens wird die Website trotzdem übergangen. Man sieht es nur nicht direkt, weil sich Interessenten nicht über die Website melden. Sie rufen an.

Auch eine Empfehlung führt nicht an der Website vorbei. Nach meiner Einschätzung haben sich 70 bis 80 Prozent der Kunden vorab auf der Website informiert. Das gilt auch für Kunden, die über eine Weiterempfehlung oder über dein Netzwerk auf dich aufmerksam wurden. Das ist meine Erfahrung und keine Studie. Ich habe dafür keine Quelle, die ich dir verlinken könnte.

„Heutzutage ist es einfach so, dass 70 bis 80 Prozent der Kunden, also der Leute, die zu deinen Kunden werden, sich sofort auf deiner Webseite informiert haben, egal ob sie jetzt durch eine Weiterempfehlung auf dich aufmerksam wurden, durch dein Netzwerk auf dich aufmerksam wurden.“

– Elias Schweizer, Gründer von Blaq Nexus

Wer dich empfohlen bekommt, googelt deinen Namen. Nach meiner Erfahrung war er dann zumindest einmal auf deiner Website, bevor er kauft. Ist die Seite schwach, kostet dich das Anfragen, die du nie bemerkst. Deshalb würde ich die Website auch dann optimieren, wenn du gar nicht wachsen willst.


Animation: Der Weg einer Empfehlung in drei Schritten, Empfehlung im Netzwerk, Besuch der Website vor der Entscheidung, Anfrage für ein Erstgespräch.

So läuft eine Empfehlung ab, laut meiner Erfahrung.


Daraus ergeben sich zwei Aufgaben. Erstens müssen aus Besuchern Anfragen werden, auch aus denen, die schon empfohlen wurden. Zweitens müssen mehr Besucher auf die Seite kommen, die den Coach noch nicht kennen. Beides hängt zusammen. Mehr Besucher helfen wenig, wenn die Startseite keine Anfrage anbietet. Eine gute Startseite hilft wenig, wenn sie niemand findet. Deshalb gliedere ich den Artikel in diese zwei Teile.

Für die Bewertung hatte ich keine Zahlen. Weder die Besucherzahlen noch die Zahl der Anfragen sind mir bekannt. Ich habe vor allem die Startseite im Browser angeschaut und dazu die Meta-Beschreibungen der Hauptseiten im Quelltext geprüft. Ob die alte Seite viele oder wenige Anfragen bringt, kann ich deshalb nicht sagen. Ich vergleiche das, was ich sehe, mit meiner Checkliste. Das sind sachliche Beobachtungen und kein Urteil über den Coach oder seine Arbeit.

Was macht die alte Website schon gut und wo verliert sie Anfragen?

Zuerst zu dem, was die alte Seite gut macht. Die Zielgruppe steht gleich unter dem Logo: „Coaching und Training für Führungskräfte im Gesundheitswesen“. Der Kontrast stimmt, denn goldene Schrift auf Navy ist gut lesbar. Die Seite zeigt Referenzen in Form von Logos, darunter Hochschulen und Bildungsträger aus dem Gesundheitswesen. Sie bietet ein kostenloses Erstgespräch und einen kostenlosen Werte-Check an. Am Rand hängt ein ProvenExpert-Siegel mit Kundenbewertungen. Die Leistungen sind auf eigenen Unterseiten beschrieben. Und jede Seite, die ich geprüft habe, hat eine eigene Meta-Beschreibung. Das ist mehr, als viele Seiten dieser Art haben.

Verloren gehen Anfragen an anderen Stellen. Ich sehe sieben Probleme.

Das erste ist der Einstieg. Der erste Bildschirm besteht aus dem großen Logo, einem Menü mit vier Punkten, der Zeile unter dem Logo und vier kleinen Symbolen für LinkedIn, Xing, E-Mail und Telefon. Ein Foto oder ein Video fehlt. Das Foto des Inhabers erscheint erst im zweiten Block, als kleiner Kreis neben einem Zitat. Das zweite Problem ist die erste Überschrift. „Coaching und Training für Führungskräfte im Gesundheitswesen“ benennt, was angeboten wird. Sie sagt nicht, was die Zielgruppe davon hat und warum gerade dieser Coach der richtige ist. Das Zitat im zweiten Block, „Für ein Gesundheitswesen der Zukunft“, bleibt allgemein.

Drittens stehen die Herausforderungen der Zielgruppe weit unten. Der Abschnitt „Die Vision von JenCoaching“ erklärt, dass das Gesundheitswesen durch Globalisierung, Digitalisierung und Personalmangel unter Druck steht und dass der Erfolg mit den Führungskräften steht und fällt. Das ist der stärkste Gedanke der Seite. Er beginnt aber erst nach rund zwei Dritteln der Seite. Viertens sind die Überschriften aus Sicht des Anbieters geschrieben: „Das Angebot von JenCoaching“, „JenCoachings Expertise“, „JenCoaching-Werte“. Sie beschreiben das Unternehmen und nicht den Nutzen für die Besucher.

Fünftens sind die Handlungsaufforderungen leise. Der Weg zum Erstgespräch heißt „>> kostenloses Erstgespräch vereinbaren <<“ und sieht aus wie ein kleiner Textlink. Dasselbe Muster gilt für „>> Details zum Angebot <<“ und „>> Kontakt <<“. Sechstens fehlen Beweise auf der Startseite. Kundenstimmen als Text fehlen. Auch ein Video und ein Lead-Magnet sind nicht vorhanden. Und siebtens zeigt der erste Bildschirm am Handy keine Zeile, die sagt, was angeboten wird. Dazu komme ich gleich.

Inhalt allein bringt keine Anfragen. Er muss geordnet sein, für eine Zielgruppe geschrieben und mit einem leichten Weg zum nächsten Schritt verbunden. Genau dafür habe ich eine Checkliste.

Wie bekommt eine Coaching-Website mehr Anfragen?

Meine Checkliste für mehr Anfragen hat acht Punkte. Sie basiert auf meiner Analyse von über 2.000 der besten Websites der Welt und über 32.000 Websites. Zu jedem Punkt schreibe ich, wie es vorher aussah und wie es in der Demo aussieht. Setzt die Demo einen Punkt nicht um, nenne ich ihn eine Empfehlung.


Checkliste mit acht Punkten für mehr Anfragen: Design und Hierarchie, Zielgruppe, Texte für die Zielgruppe, Angebot mit leichtem Einstieg, Lead-Magnet, Video-Sales-Letter, einzigartiger Mechanismus und Leistungsmerkmale mit Mehrwert.

Die acht Punkte, nach denen ich die Seite bewertet habe.


Fokus, Design und visuelle Hierarchie

Gutes Design bringt mehr Anfragen, weil Besucher von der Optik auf die Leistung schließen. Sieht eine Seite professionell aus, gehen sie eher davon aus, dass auch die Coaching-Leistung professionell ist. Dazu gehören gute Bilder, gute Videos, gute Schriften und eine klare visuelle Hierarchie. Subtile Animationen helfen oft zusätzlich. Ein guter Kontrast gehört dazu. Bei der alten Seite sind diese Punkte weniger erfüllt, bis auf den Kontrast. Vor allem fehlt ein Bild oder Video in der ersten Sektion. Das ist die wichtigste Sektion der Seite.

„Also die erste Sektion, auch genannt die Hero-Sektion, muss sitzen. Sie sieht nämlich jeder und entscheidet darüber, ob man weiter scrollt oder nicht.“

– Elias Schweizer

Meine Begründung: Nach meiner Kenntnis von Statistiken scrollt nur etwa die Hälfte der Besucher über die erste Sektion hinaus. Das ist eine Zahl aus meiner Erfahrung, die ich hier nicht mit einer Quelle belegen kann. Sicher ist: Die erste Sektion sieht jeder, alles danach nur ein Teil der Besucher. Deshalb gehört dort ein Bild oder ein Video hin. Am besten eines, das zeigt, was du machst. Es kann dich lächelnd zeigen oder bei der Arbeit mit einem Kunden. Im Coaching bist du mehr oder weniger das Produkt, deshalb darfst du dich selbst zeigen. Alternativ kannst du dort einen Video-Sales-Letter einbinden, also ein Video, in dem du erklärst, was du machst.

So sah es vorher aus: Die Startseite beginnt mit dem großen JC-Logo auf Navy, darunter folgen die Navigation, eine kursive Zeile in Gold und vier kleine Symbole. Danach kommt ein gebogener goldener Block. Der Kontrast ist gut, aber der Blick landet auf dem Logo. Er findet weder ein Gesicht noch eine Aussage zum Nutzen. Das ist das große Element ohne Inhalt.

So sieht es nachher aus: Die Demo startet mit einem Porträtfoto des Inhabers rechts und der Überschrift links. Darüber steht in kleiner Schrift, worum es geht: „Business Coaching & Führungskräfte-Entwicklung im Gesundheitswesen“. Das Foto ist das große Element, die Überschrift das mittlere, der goldene Button „Kostenloses Erstgespräch vereinbaren“ das kleine. Der Blick weiß, wo er anfangen soll.


Vergleich der Startseite oben: im oberen Bild die alte Website mit großem Logo auf Navy, Navigation, kursiver Zeile in Gold und vier Symbolen, im unteren Bild die Demo-Startseite mit Porträtfoto, Überschrift mit Nutzen und Button zum kostenlosen Erstgespräch.

Startseite oben, vorher oben und nachher darunter.


Meine Empfehlung geht über die Demo hinaus. Ich würde für diese Art von Coaching ein Foto zeigen, das den Inhaber bei der Arbeit mit einer Führungskraft oder einer Gruppe zeigt, etwa bei einem Workshop. Die Demo arbeitet mit dem Porträt, das es schon gab. Wie du Design nach festen Prinzipien beurteilst, steht in Ist Webdesign wirklich Geschmackssache? 3 objektive Prinzipien. Wie du Sektionen aufbaust, zeigt Website-Aufbau für Unternehmen, Sektion für Sektion erklärt.

Handyansicht: Warum die mobile Startseite zählt

Die mobile Version ist keine Nebensache. Google schreibt in der Dokumentation zur Mobile-First-Indexierung: „Google uses the mobile version of a site's content, crawled with the smartphone agent, for indexing and ranking.“ An anderer Stelle heißt es: „Only the content shown on the mobile site is used for indexing.“ (Google Search Central). Was am Handy fehlt, kann Google also nicht für die Suche verwenden.

Am Handy zeigt die alte Seite zuerst das große Logo, die vier Symbole und den gebogenen goldenen Block. Die Zeile „Coaching und Training für Führungskräfte im Gesundheitswesen“, die am Rechner unter dem Logo steht, fehlt am Handy. Wer mit dem Smartphone landet, sieht also auf dem ersten Bildschirm nicht, was angeboten wird. Erst am unteren Rand beginnt das Zitat „Für ein Gesundheitswesen der Zukunft“.

In der Demo steht oben der Name des Unternehmens mit einem Menü-Symbol. Darunter folgen das Porträt, die Zeile zum Thema und die Überschrift. Der erste Bildschirm zeigt damit ein Gesicht und sagt, wer angesprochen wird und was angeboten wird, ohne dass jemand scrollen oder zoomen muss. Der Button zum Erstgespräch liegt erst weiter unten.


Vergleich der Handyansicht: links die alte Seite mit großem Logo und Symbolen ohne Aussage zum Angebot, rechts die Demo mit Porträt und Überschrift im ersten Bildschirm.

Handyansicht im Vergleich.


Mein Tipp: Öffne deine Startseite am Handy und scrolle nicht. Wenn du nach drei Sekunden nicht weißt, was angeboten wird und wie du anfragst, ist das die erste Baustelle. Mehr Fehler dieser Art sammelt Die 5 häufigsten Website-Fehler, die Anfragen kosten.

Die richtige Zielgruppe wählen

Eine Website, die alle ansprechen will, überzeugt selten jemanden. Hier ist die Zielgruppe konkret: Führungskräfte und Entscheider im Gesundheitswesen. Es gibt einen klaren Zielgruppenfokus. Das ist gut. Bei der Wahl der Zielgruppe achte ich darauf, dass sie zu den Kernkompetenzen passt. Die Kernkompetenzen des Inhabers passen nach meinem ersten Eindruck gut dazu: Er hat selbst in Führungsrollen im Krankenhaus gearbeitet. Die Seite nennt Themen wie transformationale Führung und Zielmanagement. Liegt seine Stärke darin, Führungskräfte im Gesundheitsbereich zu entwickeln, würde ich dabei bleiben und das für verschiedene Unternehmen der Branche anbieten. Die Gesundheitsbranche ist allerdings vielfältig. Ich würde sechs oder sieben Arten von Unternehmen herausarbeiten, die am besten zum Inhaber passen. Diese würde ich auf der Seite namentlich nennen. Den Fokus kann man also noch etwas schärfen. Ich bewerte hier nur, was ich sehen kann. Ob die Zielgruppe wirtschaftlich die richtige ist, weiß der Inhaber besser als ich.

Die alte Seite sagt es an einer Stelle deutlich, direkt unter dem Logo. In den Texten wechselt sie: Mal geht es um „Unternehmer des Gesundheitswesens“ in der dritten Person, mal heißt es direkt „Bist du als Führungskraft bereit für die Zukunft?“. Die Demo spricht die Entscheider durchgehend direkt an. „Deine Führungskräfte“ steht im Text unter dem Hero, in der Überschrift der Leistungen und in der Kontaktüberschrift. Wer ein Haus oder eine Abteilung leitet, liest dort seine eigene Rolle.

Wenn du nicht sicher bist, wer deine Zielgruppe ist, hilft dir der Artikel Wie du deine Zielgruppe findest, wenn du noch keine Daten hast. Für diesen Anbieter würde ich die Zielgruppe so festhalten: Leitende Personen in Kliniken und Gesundheitsorganisationen, die ihre Führungskräfte entwickeln wollen. Wie ein Coach seine Seite für eine solche Zielgruppe aufbaut, zeigt auch Die ideale Website für Coaches und Berater.

Texte, die deine Zielgruppe ansprechen

Ein guter Text sagt, was die Zielgruppe antreibt und was ihr wehtut. Dann schreibt er, dass du genau dabei hilfst. Die erste Überschrift der Seite muss sitzen. Sie zeigt, wodurch du besonders bist und welchen Mehrwert du deiner Zielgruppe bringst, statt generisch zu klingen. Das macht die alte Seite im Moment noch nicht. Jede Überschrift danach sollte durchdacht sein und wieder einen Mehrwert oder ein Glaubwürdigkeitselement enthalten.

Die Website hat im Kern nur eine Aufgabe. Sie soll deiner Zielgruppe vermitteln, dass du wirklich nützlich sein kannst und dass du der beste Ansprechpartner dafür bist. Das zeigst du durch Kundenstimmen, durch Google-Bewertungen, durch das, was du als Führungskräfte-Coach tust und durch Herangehensweisen, die du selbst entwickelt hast.

Außerdem würde ich stärker auf die Probleme der Entscheider eingehen, also derer, die dich buchen und bezahlen. Ich würde nachsehen, was im Jahr 2026 die Herausforderungen im Gesundheitswesen sind. Diese würde ich beschreiben und zeigen, wie du sie mit deinen Erfahrungen und Methoden meisterst. Die alte Seite nennt Personalmangel, Digitalisierung und Wandel, aber erst im unteren Drittel.

Vorher erklärte der Abschnitt „Die Vision von JenCoaching“ in einem langen Absatz, dass das Gesundheitswesen mit modernen Herausforderungen oft überfordert wirkt und dass Personalmangel die Arbeitswelt komplexer macht. Er steht in kleiner Schrift neben einem Fernglas-Symbol. Der wichtigste Gedanke steckt im Fließtext.

In der Demo beginnt die zweite Sektion mit diesem Gedanken als Überschrift: „Der Erfolg jeder Gesundheitsorganisation steht und fällt mit ihren Führungskräften. Trotzdem wird Coaching hier seltener genutzt als in anderen Branchen.“ Darunter stehen drei Karten: „Der Druck wächst“, „Fachwissen allein reicht nicht“ und „Mein Ansatz“. Die Aussage, Coaching werde im Gesundheitswesen seltener genutzt als in anderen Branchen, stammt von der alten Seite. Ich habe sie nicht geprüft. Der Inhaber sollte eine Quelle dafür nennen können.


Vergleich der Texte: oben der alte Abschnitt Die Vision von JenCoaching mit langem Absatz in kleiner Schrift, darunter die Demo-Sektion mit Überschrift zum Kernproblem und drei Karten.

Probleme der Zielgruppe im Vergleich.


Dazu kommen die Beweise. Die Demo hat keine Kundenstimmen, weil die alte Seite keine als Text enthält. Auf der Feedback-Seite führen Links zu ProvenExpert, Trustpilot und Google. Ich würde Zitate von Kunden aus dem Gesundheitswesen auf die Startseite holen. Wie das mit Bewertungen von Google geht, zeigt Mehr Bewertungen, statt auf Zufall zu hoffen. Wie du Kundentexte als Quelle für Überschriften nutzt, erkläre ich in So findest du die richtigen Worte für deine Zielgruppe. Warum Texte auf Websites so wichtig sind, steht in Copywriting für deine Website.

So gehst du vor: Schreibe auf, was deine Zielgruppe vor einem Erstgespräch fragt. Antworte in den Überschriften und im ersten Satz jeder Sektion. Prüfe jede Überschrift auf zwei Dinge: Nennt sie den Nutzen für deine Zielgruppe? Enthält sie einen Beleg? Ein praktisches Beispiel für Überschriften findest du in Wie viel eine Website-Optimierung in nur 19 Minuten bewirken kann.

Angebot mit leichtem Einstieg: Das Erstgespräch mit Ergebnis

Ein gutes Angebot gehört auf die Startseite. Dazu gehört ein Einstieg, der leichter ist als ein Auftrag. Der Anbieter hat ihn schon: ein kostenloses Erstgespräch und einen kostenlosen Werte-Check. Das ist gut. Es fehlt nur noch, dass der Einstieg ein Ergebnis verspricht, das für die Zielgruppe verlockend klingt.

Ich würde das Erstgespräch so formulieren: Im Erstgespräch entwickeln wir gemeinsam eine Strategie, wie wir deine Führungskräfte nachhaltig entlasten können. Wer ein Haus mit Personalmangel leitet, liest darin ein konkretes Ergebnis statt eines bloßen „Gesprächs“. Es reicht nicht, ein Erstgespräch mit mir zu vereinbaren. Der Mehrwert des Erstgesprächs gehört konkret benannt.

Der Einstieg hieß vorher „>> kostenloses Erstgespräch vereinbaren <<“. Er steht als kleiner Link neben dem Porträt. Der Werte-Check taucht in einem Absatz weiter unten auf, im Abschnitt „JenCoaching-Werte“.

Die Demo setzt in die erste Sektion einen goldenen Button „Kostenloses Erstgespräch vereinbaren“. Darunter steht: „Kostenlos · unverbindlich · vertraulich: Was du mir erzählst, bleibt unter uns“. Am Ende der Seite steht die Überschrift „Im kostenlosen Erstgespräch entwickeln wir gemeinsam eine Strategie, wie du deine Führungskräfte nachhaltig entlastest.“ Das Formular fragt Name, E-Mail, Telefon, Organisation, Thema und das Anliegen ab. Ein Feld heißt „Hat dich jemand empfohlen?“ Es spricht genau die Kunden an, die über das Netzwerk kommen.


Vergleich des Einstiegs ins Angebot: oben der alte Block mit Porträt und kleinem Link zum Erstgespräch, darunter der Kontaktabschnitt der Demo mit Überschrift zum Ergebnis des Erstgesprächs und dem Formular.

Einstieg ins Angebot im Vergleich.


Das Feld „Hat dich jemand empfohlen?“ greift auf, dass bei dieser Art Unternehmen die meisten Kunden über Empfehlungen kommen. Wer empfohlen wurde, kann das gleich angeben und fühlt sich weniger wie ein Fremder. Warum viele Interessenten nicht sofort anfragen und wie ein leichter Einstieg das ändert, erkläre ich in Marketing-Funnel verstehen: Warum die meisten potenziellen Kunden nicht sofort kaufen. Weitere Hebel für mehr Anfragen sammelt Mehr Anfragen: So optimierst du deine Website für mehr Leads.

Lead-Magnet: Inhalt für Kontakte, die dich schon kennen

Ein Lead-Magnet ist ein kostenloser Inhalt, den Besucher gegen ihre Kontaktdaten bekommen. Mindestens einen brauche ich, sobald ich SEO mache oder Content erstelle. Bei diesem Anbieter ist er besonders für Kontakte aus dem Netzwerk wichtig.

„Content wollen wir erstellen, dann für Lead-Nurture und nicht nur um Kunden zu gewinnen.“

– Elias Schweizer, Blaq Nexus

Leute, die über dein Netzwerk von dir hören, sollen sich weiter über das informieren können, was du machst. Das wollen sie vielleicht nicht über Texte auf der Website tun, sondern auf eine attraktive Art, etwa mit Bildern oder Videos von dir. Lead-Nurture nennt man das. Wenn du später Blogartikel schreibst, steht am Ende jedes Artikels der Lead-Magnet. Mein Beispiel für diese Zielgruppe ist spontan ausgedacht: „Schnelle Entlastung für deine Führungskräfte im Gesundheitswesen: die 5 wichtigsten Stellschrauben.“ Der Besucher gibt Name und E-Mail ein und klickt auf „Abschicken“. Danach landet er auf einer Danke-Seite, klickt dort auf das PDF und lädt es herunter. Das PDF gibt es nur gegen die Kontaktdaten. Mit ihnen kannst du den Interessenten später anrufen und fragen, ob er das PDF schon gelesen hat und ob du ihm beim aktuellen Thema persönlich weiterhelfen sollst.


Animation: Ablauf eines Lead-Magneten als ausgedachtes Beispiel: Formular mit Name und E-Mail, danach Danke-Seite, danach PDF Die 5 wichtigsten Stellschrauben zum Download.

Ausgedachtes Beispiel: vom Formular zum PDF.


Die alte Seite hat zwei Angebote, die in diese Richtung gehen: einen Download des Unternehmensprofils und den Werte-Check. Einen Lead-Magneten für Interessenten, die noch nicht anfragen wollen, hat sie nicht. Die Demo hat auch keinen. Deshalb bleibt der Guide eine Empfehlung. Für das Formular gilt: Prüfe vor dem Einsatz mit deinem Datenschutzbeauftragten oder einem Anwalt, wie du Namen und E-Mail-Adressen erheben darfst.

Video-Sales-Letter: Das Video erklärt, was du machst

Als weiteren Conversion-Mechanismus würde ich ein Video einbauen, einen Video-Sales-Letter, kurz VSL. Der Inhaber spricht in die Kamera und erklärt, wer er ist, was er macht, für wen er es macht und wodurch er einzigartig ist. Einen VSL auf der Startseite einzubauen ist meiner Meinung nach eines der besten Dinge für die Conversion-Rate-Optimierung.

„Ich würde ein Video einbauen, den VSL, also ein Video-Sales-Letter, ein Video, in dem du in die Kamera sprichst und erklärst, was du machst, wer du bist, für wen du es machst, inwiefern du einzigartig bist.“

– Elias Schweizer im Video zur Bewertung

Die alte Seite hat kein Video. Die Demo hat auch keines. Der VSL ist eine Empfehlung. Ich würde ihn auf der Startseite einbinden, zum Beispiel in der ersten Sektion. Wichtig ist, dass das Video einen Zweck hat und das Angebot erklärt. Ein Video ohne Bezug zum Angebot hilft kaum.

Einzigartiger Mechanismus: Was macht diesen Coach anders?

Ein einzigartiger Mechanismus beantwortet die Frage, warum Führungskräfte gerade bei diesem Coach buchen sollen. Ich würde zeigen, wodurch sich der Coach von anderen unterscheidet. Das kann eine bestimmte Herangehensweise sein, viel Erfahrung, eine besondere Qualifizierung oder ein zukunftsträchtiger Ansatz, der zum Beispiel KI berücksichtigt.

Die alte Seite hat Stoff dafür. Sie nennt Schwerpunkte wie transformationale und geteilte Führung, Zielmanagement mit Objectives and Key Results, die Entwicklung der Unternehmenskultur und Selbstmanagement. Sie nennt Werte wie Vertrauen, Empathie, Diskretion und Loyalität. Diese Punkte stehen aber in Absätzen mit Gold auf Navy untereinander. Ein eigener Abschnitt, der sagt „Das unterscheidet mich von anderen Coaches“, fehlt.

Die Demo zieht den Beleg nach vorn. Die Überschrift im Hero nennt „zehn Jahre Führung im Krankenhaus“. Dazu kommen die Zeilen „10 Jahre“, „bis zu 250 Mitarbeitende“, „über 20 Arbeitsbereiche“ und „2023 Forschungspreis DBVC“, danach vier Karten zu Projekten aus der Klinikzeit des Inhabers. Das ist ein Mechanismus, der auf Erfahrung beruht: Er kennt den Alltag der Führungskräfte von innen. Außerdem hat die Demo den Abschnitt „Mein Versprechen“. Dort stehen drei Punkte: vertraulich, individuell zugeschnitten und ausschließlich evidente Methoden. Die Zahl „zehn Jahre“ stammt aus dem Profil des Inhabers. Die Über-mich-Seite nennt elf. Welche Zahl stimmt, sollte er klären, bevor die Seite live geht. Einen Ansatz mit KI hat die Demo nicht. Das ist eine Empfehlung.


Vergleich der Beweise: oben die alte Referenzen-Sektion mit Logos von Hochschulen und Bildungsträgern auf Gold, darunter die Demo-Sektion Referenzprojekte mit Kennzahlen und Projektkarten.

Beweise und Mechanismus im Vergleich.


Die Referenzen-Logos sind auf der alten Seite ein Pluspunkt. Es steht aber nicht dabei, in welcher Form der Inhaber mit ihnen gearbeitet hat. Die Demo ergänzt Projekte mit Ort und Jahr und die Kennzahlen darüber. Wie Coaches ohne bezahlte Werbung ausgebucht werden, zeigt Komplett ausgebucht als Coach oder Berater. Dasselbe für Unternehmen in der Gesundheitsbranche beschreibt Komplett ausgebucht als Unternehmen in der Gesundheitsbranche.

Leistungsmerkmale mit Mehrwert

In der Leistungsmerkmale-Sektion würde ich die eigene Leistung nehmen und überlegen, aus welchen Bestandteilen sie besteht. Das sind meistens vier bis fünf. Für jeden Bestandteil würde ich eine Mini-Sektion mit eigener Überschrift entwickeln. Eine solche Sektion ist deshalb meistens relativ lang, denn jede Mini-Sektion ist gar nicht so klein. Am Desktop füllt sie teils den ganzen Bildschirm. Meistens hat sie ein eigenes Visual, zum Beispiel ein Bild, das diese Facette zeigt. Aus der Überschrift sollte hervorgehen, welchen Mehrwert dieser Bestandteil deiner Zielgruppe bringt.

Mein Beispiel: Workshops bei dir vor Ort für alle deine Führungskräfte, aufgebaut nach den besten Methoden für optimalen Wissenstransfer, damit die Führungskräfte so schnell wie möglich weiterkommen. Als Überschrift ist das zu lang. Die Wortzahl müsste ich noch reduzieren. Das Prinzip sollte trotzdem klar sein: Mehrwert zeigen, die Besonderheit zeigen und erklären, wie der Bestandteil funktioniert und warum er wichtig ist. So versteht deine Zielgruppe, dass du Expertise hast und deine Leistung umfangreich und für sie geeignet ist. Eine Ausstattungsliste sagt, was da ist. Ein Mehrwert sagt, was es für den Kunden bedeutet.

Die alte Startseite zeigt die Leistungen in zwei langen Absätzen unter „Das Angebot von JenCoaching“. Sie nennt Einzel- und Gruppencoachings, Workshopmoderation und modulare Führungskräftetrainings. Alle Angaben stimmen. Sie sind aber nicht in Bausteine zerlegt und nicht nach Nutzen sortiert. Die einzelnen Leistungen stehen erst auf Unterseiten.

Dagegen zeigt die Demo sechs Bausteine als Karten, jeweils mit einer Überschrift, die den Nutzen nennt. Zum Beispiel: „Modulare Trainings, damit dein Haus Führung systematisch statt zufällig entwickelt“. Oder: „Teamentwicklung, damit Konflikte zur Chance werden statt zur Belastung für Team und Patienten“. Ich habe mich an die sechs Leistungen der alten Seite gehalten, obwohl ich vier bis fünf empfehle. Ob der Inhaber alle sechs gleich stark anbieten will, entscheidet er selbst.


Vergleich der Leistungen: oben der alte Abschnitt Das Angebot von JenCoaching mit zwei Absätzen in Gold, darunter die Demo-Sektion Sechs Bausteine mit sechs Karten und Nutzen in jeder Überschrift.

Leistungen im Vergleich.


Eine Übersicht, was in die Startseite eines Coaches gehört, bietet Was macht eine gute Website aus? Coaches und Berater.

Wie bekommt die Website mehr Besucher?

Anfragen entstehen erst, wenn genug Besucher auf die Seite kommen. Für den zweiten Teil habe ich drei Hebel. Keiner davon ist in der Demo enthalten, denn sie besteht nur aus der Startseite. Alles hier ist also eine Empfehlung.

Bundesweites SEO: Blogartikel zu Führung im Gesundheitswesen

Ich würde bundesweites SEO machen, weil lokal die Nachfrage stark eingeschränkt ist, vor allem in der eigenen Stadt. Bundesweites SEO heißt für mich: Blogartikel und eine Strategie für Backlinks. Backlinks sind Links von anderen Seiten auf deine Website.

Ein Blick in die Keyword-Daten zeigt, was ich meine. Laut DataForSEO, das Google-Daten für Deutschland ausgibt, wird „Führungskräfte Coaching“ im Schnitt etwa 2.900-mal im Monat gesucht, „Führungskräftetraining“ etwa 480-mal und „Coaching Gesundheitswesen“ etwa 110-mal (Abruf am 27.10.2026). Zu „Führungskräfte Coaching Jena“ liefert das Tool keine Zahl. Das heißt nur, dass das Tool dazu nichts ausweist. Ein Hinweis auf sehr kleine Nachfrage ist es trotzdem. Bei diesen Zahlen weiß ich nicht, wie viele Suchende wirklich Entscheider im Gesundheitswesen sind. Sie zeigen nur das Themenumfeld. Welche Fragen deine Zielgruppe stellt, solltest du vor dem Schreiben mit einem Keyword-Tool und mit Kundengesprächen testen.

Blogartikel würden hier zum Beispiel erklären, wie Führungskräfte im Gesundheitswesen mit Personalmangel und Wandel umgehen. Das sind Fragen, die der Inhaber aus eigener Erfahrung beantworten kann. Am Ende jedes Artikels steht der Lead-Magnet. Wie das mit bundesweitem SEO für Unternehmen mit regionalem Fokus funktioniert, steht in Bundesweites SEO für lokale Unternehmen. Wie lange so etwas dauert, zeigt Der realistische Zeitplan für Website, lokales und bundesweites SEO. Und wie du ohne Werbebudget Besucher gewinnst, erkläre ich in Qualifizierte Website-Besucher gewinnen, ohne ein Vermögen für Werbung.

Lokales SEO: Leistungsunterseiten und Google-Unternehmensprofil

Lokales SEO würde ich auch machen, aber nur die Basics. Dazu gehört, ein Google-Unternehmensprofil einzurichten und zu optimieren. Dazu gehören ortsspezifische Unterseiten, wenn du auch umliegende Städte erreichen willst. Diese Unterseiten brauchen einzigartigen Inhalt, damit Google sie nicht als Duplikate wahrnimmt. Außerdem würde ich leistungsspezifische Unterseiten anlegen, die zu den Leistungen im Google-Unternehmensprofil passen. Mehr braucht es dafür nicht.

Bei den Unterseiten ist mir ein Punkt wichtig: Jede braucht originellen Inhalt. Nimm nicht denselben Text und tausche nur den Ort aus. Google zählt es zu den Spam-Praktiken, wenn Seiten nur gebaut werden, um für ähnliche Suchanfragen zu ranken. In den Richtlinien heißt es: „Doorway abuse is when sites or pages are created to rank for specific, similar search queries.“ Als Beispiel nennt Google unter anderem „Having multiple domain names or pages targeted at specific regions or cities that funnel users to one page“ (Google Search Central).

Ob der Anbieter ein Unternehmensprofil bekommen kann, prüfst du in den Richtlinien von Google. Das habe ich nicht geprüft. Wie ein Profil sauber aufgebaut wird, steht in Die 11-Punkte-Checkliste für dein Google-Profil. Das Grundprinzip beschreibt der Local-SEO-Leitfaden.

KI-Auffindbarkeit: Absätze, die ohne Kontext Sinn ergeben

Auch die Auffindbarkeit in KI-Antworten würde ich mitdenken, aber nicht in den Mittelpunkt stellen. Nach meiner Einschätzung gehen rund 80 Prozent der KI-Auffindbarkeit auf SEO zurück. Eine Quelle dafür habe ich nicht. Ich würde deshalb beim SEO-Content darauf achten, dass er KI-gerecht ist. Eine KI liest abschnittsweise. Deshalb sollte jeder Absatz in einem Blogartikel auch ohne den Kontext des Artikels Sinn ergeben. Zusätzlich würde ich für jede Seite eine eigene Meta-Description anlegen, weil die KI sie liest. Für Google ist sie weniger wichtig als für die KI. Dazu käme ein FAQ-Bereich auf jeder Blogseite. Mehr würde ich dafür nicht machen.

Dazu schreibt Google in seiner Dokumentation zu KI-Funktionen in der Suche: „There are no additional requirements to appear in AI Overviews or AI Mode, nor other special optimizations necessary.“ Und: „The best practices for SEO remain relevant for AI features in Google Search“ (Google Search Central). Das passt zu meinem Rat, sich auf gutes SEO zu konzentrieren und die Inhalte dabei KI-gerecht zu schreiben.

Bei der Meta-Description steht die alte Seite besser da als viele andere: Jede Seite, die ich geprüft habe, hat eine eigene. Google schreibt dazu: „Identical or similar descriptions on every page of a site aren't helpful when individual pages appear in search results.“ (Google Search Central). Was sich für die Seite noch lohnt: ein FAQ-Bereich auf jeder Blogseite. Wo ein FAQ-Bereich hingehört, erkläre ich in FAQ auf der Startseite, im Blogartikel oder als eigene Seite. Mehr zum Thema steht in GEO verständlich erklärt: So taucht dein Unternehmen in ChatGPT, Perplexity und Co. auf.

Wie sieht der Vorher-Nachher-Vergleich im Überblick aus?

Die Tabelle fasst meine Checkliste zusammen und zeigt für jeden Punkt den Status. In der letzten Spalte steht, ob die Demo den Punkt umsetzt oder ob er eine Empfehlung bleibt. Die Demo ist nur die Startseite, deshalb sind die Hebel für mehr Besucher darin nicht enthalten.


Punkt

Vorher (alte Website)

Nachher (Demo oder Empfehlung)

Status

Fokus, Design, Hierarchie

Großes Logo, Navigation, kleine Zeile in Gold, kein Foto oder Video im ersten Bildschirm

Porträtfoto, Überschrift mit Beleg, goldener Button

umgesetzt, Foto bei der Arbeit ist Empfehlung

Handyansicht

Logo und Symbole, die Zeile zum Angebot fehlt

Porträt und Überschrift im ersten Bildschirm

umgesetzt

Zielgruppe

Im Untertitel klar, in den Texten wechselnde Ansprache

Entscheider durchgehend direkt angesprochen

Ansprache umgesetzt, Schärfen mit sechs oder sieben Unternehmensarten ist Empfehlung

Texte für die Zielgruppe

Anbieter-Überschriften, Probleme der Zielgruppe weit unten

Überschriften mit Nutzen, Kernproblem als zweite Sektion

umgesetzt, Kundenstimmen fehlen

Angebot und Einstieg

Kleiner Link zum Erstgespräch, Werte-Check im Fließtext

Button, Überschrift mit Ergebnis des Erstgesprächs, Feld für Empfehlungen

umgesetzt

Lead-Magnet

Profil-Download, kein Magnet für Interessenten

Fünf Stellschrauben als ausgedachtes Beispiel

Empfehlung

Video-Sales-Letter

Kein Video

Kein Video

Empfehlung

Einzigartiger Mechanismus

Schwerpunkte und Werte im Fließtext

Beleg im Hero, Kennzahlen, Projekte, Versprechen

teils umgesetzt, KI-Ansatz ist Empfehlung

Leistungsmerkmale mit Mehrwert

Zwei Absätze, Leistungen auf Unterseiten

Sechs Bausteine mit Nutzen in der Überschrift

umgesetzt

Mehr Besucher

Eigene Meta-Beschreibung je Seite, kein Blog

Blog, lokale Seiten, Google-Profil, FAQ je Blogseite

Empfehlung


Was sich auf der Startseite lösen lässt, steckt schon in der Demo: Hero, Zielgruppe, Texte, Leistungsmerkmale und Erstgespräch. Was mehr Aufwand braucht, fehlt noch: Video, Lead-Magnet, Kundenstimmen und Blog. Ich empfehle, mit der Startseite anzufangen und die Inhalte danach aufzubauen.

Ob die neue Startseite wirklich mehr Anfragen bringt, kann ich nicht sagen. Die Demo ist nicht live, deshalb gibt es keine Zahlen.

Was nimmst du für deine eigene Coaching-Website mit?

Du kannst die Checkliste auf deine eigene Seite anwenden, ohne etwas zu bauen. Öffne dazu deine Startseite am Handy und am Rechner und gehe die Punkte durch. Wo du mit Nein antwortest, hast du eine Aufgabe.

  1. Design und Hierarchie: Gibt es im ersten Bildschirm ein Foto oder Video, eine Überschrift und einen Button? Sieht die Seite am Handy genauso gut aus?

  2. Zielgruppe: Kannst du in einem Satz sagen, für wen die Seite geschrieben ist?

  3. Texte: Sprechen die Überschriften die Probleme deiner Zielgruppe an und enthalten sie einen Beleg, oder beschreiben sie nur dein Unternehmen?

  4. Angebot: Verspricht dein Erstgespräch ein Ergebnis, oder heißt es nur „Termin vereinbaren“?

  5. Lead-Magnet: Gibt es einen kostenlosen Inhalt für Kontakte, die dich schon kennen, aber noch nicht anfragen wollen?

  6. Video: Erklärt ein kurzes Video, wer du bist und was du für deine Zielgruppe tust?

  7. Einzigartiger Mechanismus: Steht auf der Startseite, was dich von anderen Coaches unterscheidet?

  8. Leistungsmerkmale: Hat jeder Baustein deiner Leistung eine Überschrift, die den Nutzen nennt?

Wenn du wenig Zeit hast, beginne mit Punkt 1 und Punkt 4. Dann prüfe, ob jede deiner Unterseiten eine eigene Meta-Beschreibung hat. Das kostet wenig und lässt sich schnell ändern.

Für die Umsetzung gibt es eine einfache Abkürzung: Hol dir das Transkript des Bewertungsvideos bei YouTube. Das ist ein Klick unter dem Video. Gib das Transkript einer KI und frag sie, wie du die Punkte bei deiner Seite am besten umsetzt.

Für den zweiten Teil, mehr Besucher, brauchst du mehr Zeit. Plane regelmäßig Blogartikel, lege ein Google-Profil an, sofern du dafür in Frage kommst. Richte auf jeder Blogseite einen FAQ-Bereich ein. Eine Anleitung für den Aufbau des gesamten Sektionsplans bietet Website-Aufbau für Unternehmen. Vor dem Start hilft die Website-Launch-Checkliste.

Fazit

Die alte Seite des Anbieters hat gute Inhalte, eine klare Zielgruppe und starke Belege, aber der erste Eindruck verschenkt sie. In der Demo übernimmt die Startseite diese Aufgabe: Porträtfoto, Überschrift mit Beleg, Kernproblem, sechs Bausteine mit Nutzen, Projekte und ein Erstgespräch mit klarem Ergebnis. Die weiteren Hebel, Lead-Magnet, Video, Kundenstimmen, Blog, lokale Seiten und Google-Profil, sind Empfehlungen und nicht umgesetzt.

Ein Vergleich mit einem anderen Betrieb aus meiner Serie zeigt das gleiche Muster: Auch bei der Website eines Hofs mit Ferienwohnungen lag das Problem im Weg von der Startseite zur Anfrage. Bei diesem Anbieter liegt es im ersten Bildschirm und in der Sprache.

Noch einmal zur Einordnung: Alles in diesem Artikel ist meine eigene Meinung. Es gibt keine Garantie, dass dich diese Änderungen mehr Anfragen oder mehr Geld bringen. Prüfe jeden Punkt an deiner eigenen Seite und entscheide selbst.

Wenn du wissen willst, wie viel SEO-Potenzial in deinem Unternehmen steckt, bekommst du über das Formular auf der Startseite von Blaq Nexus eine kostenlose Einschätzung. Eine Website kostet bei uns einmalig 360 Euro, die erst nach der 30-tägigen Testphase fällig werden. Dazu kommen 100 Euro im Monat plus Erfolgsbeteiligung.

Häufige Fragen zur Coaching-Website

Braucht ein Coach eine Website, wenn die Kunden über Empfehlungen kommen?

Ja, nach meiner Einschätzung schon. Auch empfohlene Interessenten schauen sich die Website an, bevor sie anfragen. Ich schätze, dass es 70 bis 80 Prozent sind. Das ist meine Erfahrung und keine Studie. Eine schwache Seite kostet dann Anfragen, die du nicht bemerkst.

Was gehört auf die Startseite einer Coaching-Website?

Auf die Startseite gehören ein Foto oder Video, eine Überschrift mit Nutzen und Beleg, die Probleme der Zielgruppe, deine Leistungen mit Mehrwert, Beweise wie Kundenstimmen oder Projekte, häufige Fragen und ein Weg zum Erstgespräch. Die Demo für diesen Anbieter enthält die meisten dieser Bausteine. Kundenstimmen fehlen noch.

Wie viele Anfragen bringt eine neue Website?

Wie viele Anfragen eine neue Website bringt, lässt sich nicht vorhersagen. Für diesen Anbieter gibt es dazu keine Zahlen, weil die Demo nicht live ist. Ich garantiere nicht, dass du mehr Anfragen oder mehr Geld bekommst.

Soll in der ersten Sektion ein Foto oder ein Video stehen?

Ein Bild oder ein Video gehört meiner Meinung nach in die erste Sektion. Am besten zeigt ein Foto, was du machst, etwa bei der Arbeit mit einem Kunden. Auch ein Video-Sales-Letter kann es ersetzen. Die erste Sektion sieht jeder Besucher.

Brauche ich einen Lead-Magneten, wenn ich keine Fremden anspreche?

Ich halte ihn auch dann für sinnvoll. Er hilft Kontakten, die dich aus dem Netzwerk kennen und sich informieren wollen, wie du arbeitest. Er dient dem Lead-Nurture, also dem Pflegen vorhandener Kontakte. Neue Kunden gewinnt er zusätzlich.

Lohnt sich bundesweites SEO für Coaches mit regionalem Fokus?

Ich würde es machen, weil die Nachfrage lokal stark begrenzt ist. Das gilt besonders in der eigenen Stadt. Ich würde es mit lokalem SEO kombinieren, also mit Google-Unternehmensprofil und Leistungsunterseiten. Ob die Themen genug Nachfrage haben, prüfst du vor dem Schreiben mit einem Keyword-Tool.

Wie wichtig ist die Handyansicht?

Die Handyansicht ist sehr wichtig, denn Google nutzt die mobile Version für Indexierung und Ranking. Was am Handy nicht angezeigt wird, kann Google nicht verwenden. Prüfe deshalb, ob dein erster Bildschirm am Handy sagt, was du anbietest.

Muss ich etwas Besonderes tun, damit KI-Systeme mich finden?

Google schreibt, dass für KI-Funktionen in der Suche keine zusätzlichen Optimierungen nötig sind. Nach meiner Einschätzung gehen rund 80 Prozent der KI-Auffindbarkeit auf SEO zurück. Deshalb sollte jeder Absatz auch ohne Kontext verständlich sein. Dazu gehören eine eigene Meta-Description je Seite und ein FAQ-Bereich auf jeder Blogseite.

Zum Weiterlesen:

Website-Aufbau für Unternehmen, Sektion für Sektion erklärt

Die 5 häufigsten Website-Fehler, die Anfragen kosten

Die ideale Website für Coaches und Berater

Local-SEO-Leitfaden

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