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Elias Schweizer

Elias Schweizer

Marketing Management (M.Sc.)

Marketing Management (M.Sc.)

Letzte Aktualisierung:

Hinweis: Alle Inhalte basieren lediglich auf meiner eigenen Meinung und stellen keine individuelle Beratung (wirtschaftlich, rechtlich, steuerlich, technisch o.ä.) dar. Umsetzung auf eigenes Risiko. Keine Haftung für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität (soweit gesetzlich zulässig).

KI für Blog-Artikel nutzen: Unser Ablauf in 7 Schritten

KI für Blog-Artikel nutzen: Der ehrliche Guide eines SEO-Experten (2026)

Was Google wirklich zu KI-Texten sagt und wie wir Blog-Artikel mit KI erstellen: von den eigenen Notizen über die Blog-Maske bis zu Faktencheck, internen Links und Kennzeichnung.

Notizen werden zu einem fertigen, geprüften Blog-Artikel

Ki-generiertes Bild

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Elias Schweizer

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Elias

Hi, wie kann ich dir helfen? :)

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Fast jede Woche fragt mich jemand, ob man Blog-Artikel mit KI schreiben darf. Meistens steckt dahinter die Sorge, dass Google KI-Texte abstraft.

Das tut Google nicht. Bewertet wird der Inhalt, das Werkzeug ist zweitrangig. Trotzdem scheitern viele KI-Artikel. Der Grund ist fast immer derselbe: Niemand hat etwas Eigenes hineingegeben.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie wir bei Blaq Nexus Blog-Artikel mit KI erstellen. Schritt für Schritt, mit allen Regeln, die wir uns über viele Artikel erarbeitet haben. Und mit den Fehlern, die wir dabei selbst gemacht haben.

Über mich

Mein Name ist Elias Schweizer, ich bin Gründer von Blaq Nexus. Ich habe einen M.Sc. in Marketing Management und über 32.000 Websites im deutschsprachigen Raum analysiert. Heute betreuen wir Websites mit zusammen knapp 1 Mio. Besuchern pro Jahr. Die Website von Dr. Stemper (Psychologie Berlin) hatte zuletzt 68.000 Besucher in 30 Tagen, hochgerechnet über 800.000 im Jahr (Stand September 2026).

Unser eigener Blog hat inzwischen über 90 veröffentlichte Artikel (Stand Oktober 2026). Ein großer Teil davon ist mit KI entstanden. Was dabei funktioniert und was nicht, steht in diesem Artikel.

Kurz-Antwort: Kann ich KI für Blog-Artikel nutzen?

Google erlaubt KI-Inhalte, solange sie Menschen helfen und nicht vor allem das Ranking manipulieren sollen. Gute KI-Artikel entstehen aus deinem eigenen Wissen: Du lieferst Notizen, Erfahrungen und Meinung, die KI formt daraus einen Entwurf nach festen Regeln. Jede Zahl und jede Quelle prüfst du selbst.


Frage

Antwort

Straft Google KI-Texte ab?

Wegen der KI allein nicht, massenhaft Seiten ohne Mehrwert gelten aber als Spam

Was muss von mir kommen?

Thema, Wissen, Erfahrungen, Meinung, Zahlen aus deinem Betrieb, Freigabe

Was kann die KI übernehmen?

Gliederung, Ausformulieren, Tabellen, FAQ, Meta-Texte, Vorschläge für Links

Größtes Risiko

Erfundene Zahlen, Quellen und Beispiele, die niemand prüft

Muss ich KI-Texte kennzeichnen?

Bei menschlicher Prüfung und redaktioneller Verantwortung in der Regel nicht

Wie lange dauert ein Artikel?

Bei uns etwa 40 Minuten Notizen plus Prüfung, statt viele Stunden Schreiben


Was Google wirklich zu KI-Texten sagt

Google hat seine Haltung schon im Februar 2023 klar beschrieben. Die angemessene Nutzung von KI oder Automatisierung verstößt nicht gegen die Richtlinien. Verboten ist es, Inhalte vor allem deshalb zu erstellen, um das Ranking zu manipulieren (Google Search Central Blog, 2023).

Inzwischen steht das noch deutlicher in den Spam-Richtlinien. Unter „Missbrauch von skaliertem Content“ nennt Google ausdrücklich das Beispiel, mit generativer KI viele Seiten zu erzeugen, ohne Nutzern einen Mehrwert zu bieten (Google Spam-Richtlinien).

Das heißt: Nicht die KI ist das Problem. Das Problem ist ein Artikel, den niemand braucht.

Die drei Fragen: Wer, wie und warum

Google empfiehlt, jeden Inhalt mit drei Fragen zu prüfen (Google: Hilfreiche Inhalte erstellen). Wer hat ihn erstellt? Wie ist er entstanden? Und warum gibt es ihn?


Googles drei Fragen an jeden Inhalt: Wer hat ihn erstellt, wie ist er entstanden und für wen ist er gemacht

Google fragt nach dem Autor, dem Entstehungsweg und dem Zweck. Welches Werkzeug du nutzt, ist zweitrangig.


Besonders wichtig ist das „Wer“. Google nennt erfundene Autorenprofile, KI-Porträtfotos oder falsche Referenzen ausdrücklich eine Form der Täuschung. Dein Artikel braucht also einen echten Autor, der für den Inhalt einsteht. Wie du Autor und Qualifikation im Artikel zeigst, steht in Der ideale Aufbau eines Blog-Artikels.

Warum reine KI-Artikel trotzdem oft scheitern

Wenn du einer KI nur ein Thema gibst, bekommst du einen Durchschnittstext. Er fasst zusammen, was ohnehin schon hundertfach im Netz steht. Er klingt glatt, aber er sagt nichts Neues.

Das hat einen einfachen Grund. Die KI kennt deine Kunden nicht. Sie kennt deine Fälle nicht. Und sie weiß nicht, was du in deinem Beruf anders machst als andere.

KI erfindet Zahlen, Quellen und Beispiele

Das zweite Problem ist gefährlicher. KI-Modelle füllen Lücken gern mit Dingen, die plausibel klingen. Eine Studie mit runder Prozentzahl. Ein Kunde mit einer schönen Erfolgsgeschichte. Ein Zitat, das so nie gefallen ist.

Wir haben das selbst erlebt. Beim Überarbeiten unserer älteren Artikel haben wir eine Studie gefunden, die mit 75 Prozent zitiert war, obwohl in der Quelle 46,1 Prozent standen. In anderen Artikeln standen ausgedachte Kundenstimmen. Auch diese Seite enthielt früher zwei Praxisbeispiele, die sich nicht belegen ließen. Wir haben sie entfernt.

Seitdem gilt bei uns eine feste Regel: Keine Zahl, keine Quelle und kein Beispiel geht online, das wir nicht selbst geprüft haben.

Ohne Expertise wird es austauschbar

Bundesweites SEO über Blog-Artikel funktioniert nur, wenn du wirklich Experte bist. Die KI kann deine Expertise in Form bringen. Sie kann sie nicht ersetzen.

Ein einfacher Test: Könntest du aus dem Stand ein Buch mit 300 Seiten über dein Fachgebiet schreiben? Wenn ja, hast du genug Stoff für viele gute Artikel. Wie der Test genau funktioniert, erkläre ich in Bist du Experte genug für Content-Marketing?. Ob sich bundesweites SEO für dich überhaupt lohnt, zeigt der Test für bundesweites SEO.

Unser Ablauf: So entstehen Blog-Artikel mit KI

Unser Ablauf hat sieben Schritte. Nur in einem davon schreibt die KI wirklich. In allen anderen geht es um dein Wissen, um Regeln und um Prüfung.


Ablauf in 7 Schritten für Blog-Artikel mit KI: Notizen, Blog-Maske, Rückfragen, Entwurf, Links, Prüfung, Veröffentlichung

Sieben Schritte von den Notizen bis zur Indexierung. Der Inhalt kommt von dir, die KI übernimmt die Form.


Jetzt kommt jeder Schritt einzeln. Mit dem, was wir dabei gelernt haben.

Schritt 1: Schreib zuerst deine Notizen

Ich fange nie mit einem leeren Prompt an. Ich nehme mir ein Thema und schreibe in Stichpunkten alles auf, was mir dazu einfällt. Das dauert bei mir etwa 40 Minuten.

In diese Notizen gehört alles, was nur du weißt. Wie du an das Thema herangehst. Welche Fehler deine Kunden machen. Welche Meinung du hast, auch wenn sie unbequem ist. Und konkrete Fälle aus deiner Arbeit.

Wie du deine Zielgruppe und ihre Fragen kennenlernst, auch ohne Daten, steht in Wie du deine Zielgruppe findest.

Noch einfacher geht es mit Videos. Viele unserer Artikel entstehen aus Video-Skripten oder Transkripten. Wer ohnehin Videos aufnimmt, hat damit schon den Rohstoff für den Artikel. Bei YouTube kannst du dir das Transkript eines Videos kostenlos anzeigen lassen.

Schritt 2: Gib der KI eine Blog-Maske

Die Notizen allein reichen nicht. Die KI braucht auch eine Vorlage, wie ein fertiger Artikel bei dir aussieht. Wir nennen das Blog-Maske.

In unserer Maske stehen alle Felder, die ein Artikel im CMS braucht: Titel, Kurzbeschreibung, Meta-Texte, Inhalt, FAQ. Dazu der Aufbau, den jeder Artikel hat. Ein Abschnitt „Über mich“ mit echten Qualifikationen. Eine Kurz-Antwort mit Tabelle direkt nach der Einleitung. Überschriften, die zusammen schon den Inhalt erzählen. Ein Fazit und eine FAQ am Ende. Warum die FAQ in den Artikel gehört und wann eine eigene FAQ-Seite sinnvoll ist, erkläre ich in FAQ auf der Startseite oder im Blogartikel?.

Und es stehen Stilregeln darin. Kurze Sätze. Du-Form. Eine Liste von Wörtern, die nach KI klingen und verboten sind. Mehr dazu weiter unten.

Schritt 3: Lass die KI zurückfragen

Diesen Schritt überspringen die meisten. Bevor die KI schreibt, frage ich sie, welche Informationen ihr noch fehlen, um die Maske vollständig auszufüllen.

Die KI meldet sich dann mit Fragen. Für wen ist der Artikel? Gibt es Zahlen zu deinem Fall? Welche Leistung soll am Ende erwähnt werden? Erst wenn ich die Fragen beantwortet habe, entsteht der Entwurf. Das spart später viel Korrekturarbeit. Wie wichtig das Ende eines Artikels für Anfragen ist, zeigt der Leitfaden zu qualifizierten Leads.

Schritt 4: Den Entwurf schreiben lassen

Jetzt schreibt die KI. Weil sie deine Notizen, deine Maske und deine Antworten hat, wird der Text nicht mehr generisch. Er ist dein Wissen in einer sauberen Form.

Wir arbeiten dafür mit Claude. Für jede Aufgabe gibt es einen eigenen Chat, damit sich die Themen nicht vermischen. Wird ein Chat sehr lang, fasse ich ihn zusammen oder starte neu.


Arbeitsteilung bei KI-Artikeln: Erfahrungen, Zahlen und Freigabe von dir, Gliederung und Ausformulieren von der KI

Die linke Spalte macht den Artikel wertvoll. Die rechte Spalte spart dir die meiste Zeit.


Wie du dabei die richtigen Worte für deine Zielgruppe findest, zeige ich in So findest du die richtigen Worte für deine Zielgruppe. Die Grundregeln für verständliche Texte stehen in Copywriting für deine Website.

Schritt 5: Interne Links nur auf veröffentlichte Artikel

Interne Links sind einer der größten Hebel im Blog. Ein Artikel, der auf viele passende ältere Artikel verweist, hilft Lesern und Google, deine Themen zu verstehen. Die KI kann das gut übernehmen, wenn sie weiß, welche Artikel es gibt.

Dafür sammle ich alle fertigen Artikel in einem Dokument. Ganz oben steht ein Beispiel, wie die Adresse eines Artikels auf unserer Website aufgebaut ist. Mit diesem Dokument findet die KI selbst passende Stellen für Links.

Ein Punkt ist dabei sehr wichtig. Die KI darf nur auf Artikel verlinken, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung schon online sind. Sonst verlinkt sie auf Artikel, die erst nächste Woche erscheinen. Und bis dahin landet jeder Klick auf einer Fehlerseite.


Zeitstrahl: Links auf veröffentlichte Artikel sind erlaubt, Links auf geplante Artikel führen auf eine 404-Seite

Interne Links zeigen nur nach hinten. Ein Link auf einen geplanten Artikel führt bis zum Livegang ins Leere.


Wenn du einen Artikel später veröffentlichst, kannst du ältere Artikel danach um einen Link auf ihn ergänzen. So wächst das Netz aus Links mit jedem Artikel.

Schritt 6: Jede Zahl und jede Quelle selbst prüfen

Das ist der Schritt, den du nie abgeben solltest. Ich rufe jede Quelle selbst auf und schaue nach, ob dort wirklich steht, was im Artikel behauptet wird. Gibt es keine passende Quelle, formuliere ich den Satz um. Oder ich kennzeichne ihn klar als meine Erfahrung.

Lass dir von der KI keine Statistiken liefern, die du nicht prüfst. Besser ist es umgekehrt: Du suchst die Quelle und gibst der KI nur die Zahl, die dort tatsächlich steht.

Schritt 7: Veröffentlichen und indexieren

Wir veröffentlichen etwa einen Artikel pro Tag. Nach dem Livegang reichen wir die Adresse in der Google Search Console ein, damit Google sie schneller findet. Auch das kann eine KI mit Zugriff auf den Browser erledigen. Ich prüfe danach, ob die Seite wirklich erreichbar ist.

Wie lange es dauert, bis Artikel Besucher bringen, steht im realistischen Zeitplan für Website und SEO. Erwarte keine Ergebnisse nach zwei Wochen.

Die Struktur: Satelliten statt einzelner Keyword-Artikel

Ein einzelner Artikel bringt selten viel. Wirkung entsteht, wenn viele Artikel zusammen ein Fachgebiet abdecken. Ich gehe beim bundesweiten SEO deshalb expertise-orientiert vor, nicht keyword-orientiert.

Das heißt: Du wählst ein Überthema. Darum herum entstehen Themengruppen, die ich Satelliten nenne. Jeder Satellit enthält viele Artikel zu einem Teilgebiet, die untereinander verlinkt sind. So zeigst du Google, dass du dich in diesem Gebiet wirklich auskennst.


Sechs Themen-Satelliten unseres Blogs als Karten, von Webdesign bis SEO

So ist unser eigener Blog in Satelliten aufgeteilt. Jeder Satellit bündelt viele Artikel zu einem Teilgebiet.


Die Satelliten lasse ich nicht vom ersten Tag an planen. Ich sammle erst Artikel. Ungefähr ab 100 Artikeln lasse ich die KI daraus Satelliten bilden und die Artikel neu verlinken. Dann sieht man viel besser, welche Themen zusammengehören. Wie ein solches Blog-System bei einem reichweitenstarken Coach aussieht, steht in Täglich Anfragen als Coach.

Warum Blog-Artikel für dein Business überhaupt so wertvoll sind, steht in Warum du Blog-Artikel schreiben solltest. Wie Sichtbarkeit über Blog-Artikel entsteht, erkläre ich in Wie mache ich meine Website sichtbar?. Und wenn du auch in ChatGPT und anderen KI-Antworten genannt werden willst, hilft dir der Leitfaden zu GEO.

Ältere Artikel regelmäßig überarbeiten

Ein Blog ist nie fertig. Mit jedem neuen Artikel entstehen neue Möglichkeiten für Links. Zahlen veralten. Und manchmal passt ein alter Artikel nicht mehr zu dem, was du heute denkst.

Deshalb lasse ich die KI regelmäßig alle bestehenden Artikel durchgehen. Der Auftrag lautet sinngemäß so:

  • Prüfe, ob der Artikel logisch und verständlich ist.

  • Ergänze interne Links zu allen passenden Artikeln, die schon online sind.

  • Finde gute externe Quellen für Aussagen, die noch keinen Beleg haben.

  • Prüfe, ob alle Links funktionieren und keiner auf eine Fehlerseite führt.

  • Zeig mir Widersprüche zu anderen Artikeln, bevor du etwas änderst.

  • Prüfe Alt-Texte, Grafiken und ob ein passendes Video fehlt.

Auch die Überschriften gehören dazu. Wer nur die Überschriften liest, sollte trotzdem verstehen, worum es geht und was er davon hat. Was du sonst regelmäßig aktualisieren solltest, steht in Website-Pflege: Was du regelmäßig aktualisieren solltest.

Typische KI-Phrasen erkennen und streichen

KI-Texte haben sprachliche Marotten. Wer viele davon gelesen hat, erkennt sie sofort. Und Leser verlieren dann schnell das Vertrauen.

Eine Auswahl aus unserer Tabuliste siehst du hier.


Beispiele für KI-typische Formulierungen, die durchgestrichen sind, etwa Floskeln über die digitale Welt

Diese Muster streichen wir in jedem Artikel. Die vollständige Liste steht in unserer Blog-Maske.


Die Liste steht bei uns direkt in der Blog-Maske. Zusätzlich prüft ein kleines Skript jeden Text auf solche Muster, bevor er online geht. Den Rest erledigt ein letzter Lesedurchgang. Klingt ein Satz nicht so, wie du ihn einem Kunden sagen würdest, schreib ihn um.

Ein guter Maßstab sind kurze Sätze. Ein Gedanke pro Satz. Das liest sich leichter und klingt automatisch menschlicher. Wie das in einem ganzen Artikel aussieht, siehst du in So wirst du zum Blog-Artikel-Profi.

Muss ich KI-Texte kennzeichnen?

Für Blog-Artikel von Unternehmen gibt es in der Regel keine allgemeine Kennzeichnungspflicht. Die EU-KI-Verordnung verlangt in Art. 50 Abs. 4 eine Offenlegung für KI-Texte, die veröffentlicht werden, um die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu informieren. Die Pflicht entfällt aber, wenn ein Mensch den Text geprüft hat und eine Person die redaktionelle Verantwortung trägt (Art. 50 KI-Verordnung). Laut Verordnung gilt Art. 50 ab dem 2. August 2026.

Unabhängig davon empfiehlt Google, offen zu beschreiben, wie ein Inhalt entstanden ist, wenn das für Leser hilfreich ist. Ich halte es für ehrlicher, die KI-Hilfe nicht zu verstecken. In diesem Artikel tue ich das ja auch.

Bei KI-generierten Bildern sieht es anders aus. Wir kennzeichnen sie mit einem kleinen Hinweis, wenn sie echt wirken könnten. Ein Hinweis noch: Das ist keine Rechtsberatung. Bei Fragen zu deinem konkreten Fall hilft dir ein Anwalt.

Die häufigsten Fehler beim Schreiben mit KI

Die meisten Fehler sehe ich immer wieder. Fast alle haben dieselbe Ursache: Die KI soll etwas liefern, das nur du liefern kannst.

Ein Prompt ohne eigenes Wissen

Ein Thema wie „Schreib einen Artikel über SEO für Handwerker“ führt zu einem Durchschnittstext. Gib der KI stattdessen deine Notizen. Lieber weniger Artikel mit echtem Inhalt als viele leere.

Zahlen und Beispiele ungeprüft übernehmen

Eine erfundene Statistik fällt oft lange nicht auf. Bis ein Kunde oder ein Mitbewerber nachschaut. Dann leidet dein Ruf mehr als durch einen Artikel ohne Zahl.

Massenhaft Artikel ohne Mehrwert

Hundert Artikel, die alle dasselbe sagen, helfen niemandem. Genau das meint Google mit Missbrauch von skaliertem Content. Jeder Artikel sollte eine eigene Frage beantworten. Wie du Themen findest, die deine Zielgruppe wirklich interessieren, zeigt der Artikel über Bewusstseinslevel im Marketing-Funnel.

Links auf Artikel, die es noch nicht gibt

Das passiert schneller, als man denkt, wenn die KI einen Redaktionsplan sieht. Gib ihr nur die Liste der Artikel, die schon online sind. Und prüfe vor dem Livegang jeden Link.

Die eigene Stimme verlieren

Wenn jeder Artikel gleich klingt, merkt der Leser nicht mehr, dass ein Mensch dahintersteht. Gib der KI Beispiele deiner eigenen Texte oder Video-Skripte. Und lies jeden Artikel einmal laut.

Wo KI sonst noch hilft und wo nicht

KI ist im Marketing an vielen Stellen nützlich. Für Website-Texte nutzen wir sie zum Beispiel eher zur Korrektur als zum kompletten Schreiben. Warum, steht in 5 sinnvolle Einsatzbereiche für KI beim Website-Bau und in Warum KI (noch) keine guten Websites erstellt.

Wie sich das in den nächsten Jahren entwickeln könnte, beschreibe ich in Werden Websites in Zukunft von KI erstellt?. Und wie du mit Automatisierung auch Bewertungen und Empfehlungen sammelst, zeigt Bewertungen und Weiterempfehlungen automatisieren.

Wie wir das bei Blaq Nexus machen

Content ist eine der günstigsten Methoden, um ohne Werbebudget Kunden zu gewinnen. Wie das als Gründer konkret aussieht, zeigt der 56-Stunden-Plan für Gründer. Und warum Gründer gerade jetzt gegen etablierte Konkurrenten bestehen können, steht in Als Gründer etablierte Konkurrenten schlagen.

Für unsere Kunden erstellen wir jeden Monat 10 neue Inhalte. Das sind Blog-Artikel oder bei lokaler Ausrichtung Leistungs- und Ortsseiten, je etwa 2.500 bis 3.000 Wörter, mit Grafiken im Design der Website und interner Verlinkung. Sie entstehen mit Unterstützung von KI nach dem Ablauf aus diesem Artikel, werden automatisch veröffentlicht und regelmäßig geprüft.

Bei Blaq Nexus kostet die Website einmalig 360 Euro. Die werden erst nach der 30-tägigen Testphase fällig. Dazu kommen 100 Euro im Monat plus eine Erfolgsbeteiligung, die erst nach sechs bis neun Monaten greift. Darin stecken Hosting, 10 neue Inhalte pro Monat und Änderungen, die wir in der Regel innerhalb von 12 bis 24 Stunden umsetzen.

Mehr zum Ablauf steht in Web-Entwicklung bei Blaq Nexus, eine Übersicht über Preise am Markt in Kosten für Website erstellen lassen. Über das Formular auf der Startseite bekommst du eine kostenlose Einschätzung deines SEO-Potenzials. Wenn Potenzial da ist, folgt ein kostenloser, unverbindlicher Erstentwurf.

Fazit

KI ist für Blog-Artikel ein sehr gutes Werkzeug. Sie spart dir die meiste Schreibarbeit. Aber sie ersetzt nicht dein Wissen, deine Fälle und deine Meinung.

Deshalb fängt jeder gute KI-Artikel mit deinen Notizen an. Dazu kommen eine Blog-Maske mit festen Regeln, Rückfragen der KI, interne Links nur auf veröffentlichte Artikel und eine Prüfung jeder Zahl. Wenn du so arbeitest, hat Google kein Problem mit deinen Texten. Und deine Leser auch nicht.

Mein Rat für den Anfang: Nimm dir ein Thema, zu dem du viel zu sagen hast. Schreib 40 Minuten lang Stichpunkte. Und lass daraus deinen ersten Artikel entstehen. Du wirst merken, wie viel schneller das geht.

Häufige Fragen zu KI und Blog-Artikeln

Erkennt Google, ob ein Text von einer KI stammt?

Für das Ranking kommt es darauf nicht an, denn Google bewertet, ob ein Inhalt hilfreich ist und Erfahrung, Fachwissen und Vertrauenswürdigkeit zeigt. Ein guter KI-gestützter Artikel wird deshalb nicht schlechter bewertet als ein handgeschriebener.

Welche KI eignet sich für Blog-Artikel?

Wir arbeiten mit Claude, weil wir damit gute Erfahrungen bei langen, strukturierten Texten gemacht haben. Wichtiger als das Modell sind aber deine Notizen, eine klare Maske und die Prüfung am Ende.

Wie lang sollte ein Blog-Artikel sein?

Ein Artikel sollte so lang sein, wie das Thema braucht. Unsere Artikel haben meist zwischen 2.500 und 3.000 Wörter. Ein kurzer Artikel, der eine Frage vollständig beantwortet, ist besser als ein langer mit Füllsätzen.

Muss ich die KI-Texte noch überarbeiten?

Prüfen solltest du sie auf jeden Fall, vor allem Zahlen, Quellen, Namen und Beispiele. Je besser deine Notizen und deine Maske sind, desto weniger musst du sprachlich nacharbeiten.

Kann ich alte Artikel mit KI verbessern?

Das lohnt sich sehr, wenn du der KI klare Aufgaben gibst. Lass sie Links ergänzen, Quellen suchen, veraltete Aussagen markieren und Widersprüche zeigen. Inhaltliche Änderungen gibst du selbst frei.

Wie viele Artikel sollte ich pro Woche veröffentlichen?

Regelmäßigkeit ist dabei wichtiger als die Menge. Wir veröffentlichen für uns etwa einen Artikel pro Tag, für Kunden 10 neue Inhalte im Monat. Für den Anfang reicht ein guter Artikel pro Woche.

Ist KI für Blog-Artikel auch für Praxen geeignet?

Das geht, wenn du besonders sorgfältig prüfst. Bei Gesundheitsthemen gelten strengere Regeln, etwa keine Heilversprechen. Jede fachliche Aussage sollte von dir oder einer Fachquelle stammen.

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Hinweis zur Überarbeitung (Oktober 2026): Eine frühere Fassung dieses Artikels enthielt ein Praxisbeispiel eines Consulting-Kunden mit Wortzahlen und KI-Anteilen sowie ein Zahlenbeispiel eines Handwerksbetriebs. Beides ließ sich nicht belegen, deshalb haben wir es entfernt. Auch die damaligen Prozentregeln für den KI-Anteil haben wir durch unseren tatsächlichen Ablauf ersetzt.

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