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Elias Schweizer

Elias Schweizer

Marketing Management (M.Sc.)

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Letzte Aktualisierung:

Hinweis: Alle Inhalte basieren lediglich auf meiner eigenen Meinung und stellen keine individuelle Beratung (wirtschaftlich, rechtlich, steuerlich, technisch o.ä.) dar. Umsetzung auf eigenes Risiko. Keine Haftung für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität (soweit gesetzlich zulässig).

KI im Webdesign: 5 Grenzen von KI-Website-Buildern

Warum KI (noch) keine guten Websites erstellt – und wie du sie trotzdem sinnvoll nutzt

KI baut heute in Minuten eine Website, die gut aussieht. Eine Website, die rechtssicher ist, gefunden wird und Anfragen bringt, schafft sie allein aber noch nicht. In diesem Artikel zeige ich dir die fünf Gründe dafür: Datenschutz, fehlende Individualität, umständliche Änderungen, schwer kontrollierbares SEO und austauschbare Texte. Und du erfährst, wo KI dir beim Website-Bau wirklich hilft.

Ein Prompt-Fenster erzeugt eine Website, auf der drei Warnsymbole offene Probleme markieren

Ki-generiertes Bild

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KI kann heute in wenigen Minuten eine Website bauen, die gut aussieht. Eine Website, die rechtssicher ist, zu deinem Unternehmen passt, gefunden wird und Anfragen bringt, schafft sie allein aber noch nicht. In diesem Artikel zeige ich dir die fünf Gründe dafür. Und wie du KI trotzdem sinnvoll für deine Website nutzt.

Über mich

Ich bin Elias Schweizer, Gründer von Blaq Nexus, und habe einen M.Sc. in Marketing Management. Ich habe über 32.000 Websites im deutschsprachigen Raum analysiert. Heute betreue ich Websites mit zusammen knapp einer Million Besuchern im Jahr. Zum Beispiel die Website von Dr. Stemper (Psychologie Berlin). Sie hatte im September 2026 rund 68.000 Besucher in 30 Tagen. Hochgerechnet sind das über 800.000 Besucher im Jahr.

Ich arbeite mit Framer und nutze KI jeden Tag. Für Texte, Recherche, Grafiken und Code. Ich habe in den letzten Jahren viele Experimente mit KI-Website-Buildern gemacht. Deshalb weiß ich ziemlich genau, wo sie helfen und wo sie scheitern.

Was du aus diesem Artikel mitnimmst

Du erfährst, warum KI allein noch keine professionellen Websites erstellt. Die fünf Schwachstellen sind Datenschutz, fehlende Individualität, umständliche Änderungen, schwer kontrollierbares SEO und austauschbare Texte.

Und du bekommst konkrete Einsatzbereiche, in denen KI deine Website schneller und besser macht. Von Bildern über Icons bis zur Recherche.

Kurz-Antwort: Kann KI eine gute Website erstellen?

Nicht allein. KI-Website-Builder liefern schnell ein ansprechendes Design. Aber sie setzen Datenschutz-Vorgaben oft nicht sauber um, kennen die Besonderheiten deiner Branche nicht und schreiben eher allgemeine Texte. Gut funktioniert KI als Werkzeug in der Hand von jemandem, der weiß, worauf es ankommt.


Problem

Warum es KI schwerfällt

Was du stattdessen tun kannst

Datenschutz

Generatoren binden Schriften, Karten und Videos oft ohne Einwilligung ein

Vor dem Start selbst prüfen oder prüfen lassen

Individueller Aufbau

KI kennt die Unterschiede zwischen Branchen kaum

Eigenes Wissen einbringen, KI damit füttern

Änderungen

Anpassungen per Prompt sind umständlich und ungenau

Visuellen Editor nutzen, KI für Teilaufgaben

SEO

Titel, Beschreibungen und strukturierte Daten sind schwer zu kontrollieren

Technisches SEO selbst prüfen

Texte

Ohne Vorgaben entstehen allgemeine Texte

Mit eigenen Regeln arbeiten und jeden Text überarbeiten


Die Tabelle fasst die fünf Gründe zusammen. Weiter unten gehe ich jeden einzeln durch.

KI-Websites sind (noch) nicht die Zukunft des professionellen Webdesigns

Das ist übrigens nicht meine Meinung, weil ich als Webdesigner betroffen wäre. Ich nutze KI selbst. Es sprechen einfach handfeste Gründe dagegen, eine Website komplett einem Generator zu überlassen.

Wie weit die Werkzeuge schon sind, siehst du zum Beispiel bei v0 von Vercel. Du beschreibst eine Seite und bekommst in kurzer Zeit eine Vorschau. Das Design sieht oft gut aus. Teilweise besser als das Design vieler teurer Websites auf dem deutschen Markt. Aber KI bringt andere Probleme mit, die ich dir jetzt zeige.

Wie ich die weitere Entwicklung einschätze, habe ich in Werden Websites in Zukunft von einer KI erstellt? ausführlich beschrieben.

Grund 1: Datenschutz ist schwer umzusetzen

In Deutschland gelten strenge Datenschutzregeln. Deine Website muss unter anderem diese Punkte erfüllen:

  • Schriftarten wie Google Fonts lokal laden

  • Google Maps, YouTube und andere eingebettete Dienste erst nach Einwilligung laden

  • Für Cookies und Tracking, die nicht unbedingt nötig sind, eine Einwilligung einholen

Wie ernst das ist, zeigt ein bekanntes Urteil. Das Landgericht München I hat 2022 entschieden, dass ein Websitebetreiber die IP-Adresse eines Besuchers nicht ohne Einwilligung über Google Fonts an Google weitergeben darf. Es sprach dem Kläger 100 Euro Schadensersatz zu (LG München I, 3 O 17493/20).

Der KI einfach zu sagen: „Bau einen Einwilligungs-Hinweis über die Google-Maps-Karte“, funktioniert meiner Erfahrung nach nicht gut. Die KI setzt die Anforderungen oft unvollständig oder gar nicht um. Deine Website ist dann angreifbar.

Für Cookies und ähnliche Techniken gilt in Deutschland § 25 TDDDG. Danach brauchst du eine Einwilligung, wenn etwas auf dem Gerät des Besuchers gespeichert oder ausgelesen wird, das für deinen Dienst nicht unbedingt erforderlich ist.

Welche Datenschutzfehler auf Websites am häufigsten vorkommen, steht in 5 häufige Fehler, die deine Website teuer zu stehen kommen. Eine vollständige Prüfliste vor dem Livegang findest du in der Website-Launch-Checkliste. Für Praxen kommen weitere Regeln dazu, etwa zur Werbung für Heilberufe. Die beschreibe ich in Die ideale Website für Psychotherapeuten und Ärzte.

Grund 2: Individuelle Website-Aufbauten werden nicht berücksichtigt

Das Design, das eine KI erstellt, berücksichtigt keine individuellen Sachverhalte.

Ein Beispiel: Ein Neurofeedback-Unternehmen braucht einen völlig anderen Website-Aufbau als ein Friseur.

Warum? Weil viele Menschen Neurofeedback nicht kennen. Du musst Besuchern erst erklären, was es ist, wie eine Sitzung abläuft und ob es wehtut. Sonst werden sie keine Kunden. Bei einem Friseur brauchst du das nicht. Jeder weiß, was ein Friseur macht.

Wie unterschiedlich das aussieht, siehst du im Vergleich: Mehr Anfragen als Neurofeedback-Anbieter in Berlin und Websites für Friseure.

Die KI erkennt solche Unterschiede kaum von selbst. Sie liefert eher Standardlösungen, die für alle gleich sind. Eine gute Website enthält aber viele Elemente, die nur bei genau diesem Unternehmen Sinn machen. Welche Sektionen fast immer gleich sind und wo du abweichen solltest, zeige ich in Eine Website, die überzeugt statt nur gut auszusehen.

Die Ausnahme: Du fütterst die KI mit deinem eigenen Wissen. Zum Beispiel mit vielen Seiten eigener Erkenntnisse zum Website-Aufbau. Das machen wir. Wir haben Claude über 116 Seiten unseres Wissens mitgegeben.

Aber selbst dann müssen die Ergebnisse noch von Hand angepasst werden. Sie sind besser, aber nicht perfekt.

Hier eine kurze Side-Note: Wir haben einer KI auch unsere Blog-Artikel mitgegeben, zusammen rund 755 Seiten. Das kann ich sehr empfehlen. Die KI findet bei neuen Artikeln leicht Verbindungen zu alten. Sie erkennt Lücken, also Themen, die noch fehlen. Und sie findet Widersprüche zwischen Artikeln. Wie wir KI beim Schreiben einsetzen, steht in KI für Blog-Artikel nutzen.

Grund 3: Änderungen sind umständlich und zeitaufwendig

Das unterschätzen viele. Bei den meisten KI-Website-Buildern änderst du die Seite über weitere Prompts. Zum Beispiel: „Diese Karte gefällt mir noch nicht. Gib ihr eine andere Farbe.“

Das klingt einfach. Meiner Erfahrung nach dauert es aber oft länger, als es kurz selbst zu machen.

Die Probleme:

  1. Du bist oft eingeschränkt. Bei vielen KI-Werkzeugen kannst du eine Farbe nicht einfach per Klick ändern. Du musst die KI beauftragen.

  2. Die KI setzt deinen Wunsch nicht immer genau um. Du beschreibst etwas und sie macht etwas anderes.

  3. In einem visuellen Editor wie Framer oder Webflow ziehst du ein Element mit der Maus und bist in Sekunden fertig. Über Prompts dauert dasselbe oft Minuten.

Gerade beim Feinschliff summiert sich das. Bei einer unserer Websites waren es 128 Versionen in 60 Tagen. Wie das aussah, zeige ich in Perfektionierung einer Website. Mit Prompts allein wäre das mühsam gewesen.

Inzwischen verschwimmt die Grenze etwas. Framer bietet eigene KI-Agenten direkt im Editor an, die Seiten, Texte und Code-Komponenten bearbeiten und eine Seite vor der Veröffentlichung auf Kontrast, Tippfehler und Alt-Texte prüfen. Der Vorteil: Du kannst jederzeit selbst eingreifen. Genau diese Mischung halte ich für den sinnvollen Weg.

Grund 4: SEO ist kaum kontrollierbar

Eine professionelle Website muss für Suchmaschinen vorbereitet sein. Dazu gehören diese Punkte:

  • Eine eigene Beschreibung für jede Seite

  • Seitentitel unter 60 Zeichen

  • Strukturierte Daten (Schema-Markup)

  • Eine saubere URL-Struktur

  • Interne Verlinkung

Bei vielen KI-Website-Buildern ist nicht klar, wie das im Hintergrund geregelt ist. Oft kannst du Titel und Beschreibung einzelner Unterseiten gar nicht selbst festlegen.

Und was ist mit strukturierten Daten? Wie prüfst du, ob die KI sie richtig umgesetzt hat? Oft sind sie im Builder gar nicht einsehbar.

Google selbst rät bei KI-Inhalten zur Vorsicht. In seinem Leitfaden zu generativer KI empfiehlt Google, KI-Inhalte vor der Veröffentlichung von Hand auf Richtigkeit zu prüfen. Das gilt ausdrücklich auch für Seitentitel, Meta-Beschreibungen, strukturierte Daten und Alt-Texte. Und viele Seiten ohne Mehrwert, die mit KI erzeugt wurden, können gegen Googles Spamrichtlinien verstoßen.

Wie du mehr Besucher über Google bekommst, steht in Mehr Website-Besucher: Strategien für nachhaltiges Traffic-Wachstum. Und wie du auch in KI-Suchen wie ChatGPT auftauchst, erkläre ich in GEO verständlich erklärt.

Grund 5: Gute Marketing-Texte sind nicht die Stärke von Sprachmodellen

Das ist vielleicht der überraschendste Punkt. Eigentlich sollten Sprachmodelle wie ChatGPT oder Claude am besten Texte schreiben können.

Aber selbst mit 116 Seiten Wissen im Hintergrund muss ich Website-Texte von Hand nachbessern. Ohne Vorgaben liefert die KI allgemeine, austauschbare Texte ohne verkaufspsychologische Grundlage.

Ein Beispiel:

Typischer KI-Text: „Wir bieten hochwertige Webdesign-Dienstleistungen für kleine und mittelständische Unternehmen an.“

Besserer Text: „Website für Psychotherapeuten: Mehr Anfragen von Selbstzahlern, ohne für Werbung zu bezahlen.“

Der zweite Text sagt, für wen die Leistung ist und was sie bringt. Die KI weiß ohne Anleitung oft nicht, wie gute Website-Texte aussehen. Du musst sie mit klaren Regeln füttern. Zum Beispiel, nach welchem System eine Überschrift aufgebaut wird.

Ich glaube, das liegt an den Trainingsdaten. Die meisten Websites sind eher schlecht optimiert. Die KI hat also vermutlich viel von schlechten Websites gelernt. Das ist meine Vermutung, keine belegte Tatsache.

Wie gute Website-Texte aufgebaut sind und welche Prompts dabei helfen, zeige ich in Copywriting für deine Website. Aber auch diese Prompts haben eine Schwäche: Sie funktionieren in den meisten Situationen, nicht in allen.

Die besten Worte für deine Texte findest du ohnehin bei deinen Kunden. Wie du sie aus Bewertungen herausfilterst, steht in So findest du die richtigen Worte für deine Zielgruppe.


Fünf Gründe, warum KI allein noch keine guten Websites erstellt: Datenschutz, Individualität, Änderungen, SEO, Texte

Fünf Schwachstellen, an denen KI-Websites heute meistens scheitern.


Das heißt nicht, dass du KI meiden solltest. Im Gegenteil.

So kannst du KI heute sinnvoll nutzen

Nur weil KI keine kompletten Websites allein erstellt, heißt das nicht, dass du sie nicht nutzen solltest. Hier sind die Einsatzbereiche, die bei uns wirklich funktionieren.

1. Texte korrigieren und strukturieren

KI ist sehr gut darin, Texte zu korrigieren, umzustellen oder erste Entwürfe zu liefern. Die Überarbeitung bleibt bei dir. Die KI liefert die Basis, du machst daraus etwas Gutes.

2. Bilder erzeugen

Für individuelle Bilder ist KI großartig. Zum Beispiel mit Midjourney. Du kannst Hintergründe, Illustrationen oder ganze Szenen erzeugen. Wichtig: Die Bilder müssen zum Inhalt passen. Und ich würde sie nie als echte Kunden, echte Räume oder echte Ergebnisse ausgeben. Im Zweifel kennzeichne ich KI-Bilder.

3. Icons umwandeln

Icons sind ein wichtiger Teil moderner Websites. Mit Werkzeugen wie Recraft kannst du einfache PNG-Dateien in skalierbare SVG-Dateien umwandeln oder Icons neu erstellen. So bekommst du einheitliche Icons für die ganze Website.

4. Eigene Komponenten bauen

In Framer kannst du mit KI eigene Code-Komponenten erstellen lassen, etwa einen Rechner oder ein besonderes Akkordeon. Wichtig: Du musst die Grundlagen von Framer verstehen, sonst hilft dir auch die KI nicht.

5. Konkurrenz und Themen recherchieren

Das ist vielleicht der stärkste Einsatzbereich. Lass dir von ChatGPT oder Claude Konkurrenten nennen und deren Websites analysieren. Welche Leistungen bieten sie an? Wie sind ihre Seiten aufgebaut? Was fehlt überall? Prüfe die Ergebnisse aber immer nach, bevor du dich darauf verlässt. Wie du ohne eigene Daten deine Zielgruppe findest, steht in Wie du deine Zielgruppe findest, wenn du (noch) keine Daten hast.

Ausführlicher habe ich diese fünf Bereiche in 5 sinnvolle Einsatzbereiche für KI beim Website-Bau beschrieben.

Was diese Einsatzbereiche gemeinsam haben

Alle fünf haben eines gemeinsam: Sie machen die Arbeit an deiner Website einfacher oder das Ergebnis besser. Aber sie ersetzen nicht den Menschen, der entscheidet.

Hochwertige Bilder sind zum Beispiel eines von drei Kriterien, die über einen professionellen Eindruck entscheiden. Die anderen beiden sind gut gewählte Schriften und eine klare visuelle Hierarchie. Mehr dazu in Die Facetten des Webdesigns und Ist Webdesign wirklich Geschmackssache?.

Recherche und Textstruktur sparen Zeit. Den letzten Schliff musst du selbst machen. Und Komponenten mit KI zu bauen geht schneller, setzt aber Grundwissen voraus.


Arbeitsteilung: KI übernimmt Entwürfe, Bilder, Icons, Recherche, der Mensch Strategie, Texte, Recht und Feinschliff

KI als Assistent: schnell bei Entwürfen, aber die Entscheidungen bleiben beim Menschen.


Die wichtigste Regel ist also einfach: Nutze KI als Assistenten, nicht als Ersatz.

Häufige Fehler beim Einsatz von KI für die Website

Diese Fehler sehe ich bei KI-Websites immer wieder:

  • Die Website geht online, ohne dass jemand Datenschutz und Impressum geprüft hat.

  • Platzhaltertexte oder erfundene Kundenstimmen bleiben stehen.

  • Alle Seiten haben denselben Titel und keine eigene Beschreibung.

  • Die Texte klingen wie bei jedem Konkurrenten, weil niemand eigene Worte ergänzt hat.

  • KI-Bilder zeigen angebliche Kunden oder Praxisräume.

  • Links führen auf Seiten, die es nicht gibt.

Den letzten Punkt unterschätzen viele. KI erfindet gern Links und Seiten. Prüfe deshalb vor dem Start jeden Link. Weitere typische Schwächen selbst gebauter Websites findest du in 5 Gründe, warum deine selbst erstellte Website dein Business sabotiert.

Wie wir bei Blaq Nexus mit KI arbeiten

Als ich diesen Artikel im Juni geschrieben habe, war mein Fazit: KI ersetzt den Webdesigner nicht. Das sehe ich heute noch genauso. Verändert hat sich, wie viel wir mit KI erledigen.

Wir nutzen KI überall dort, wo sie Zeit spart. Bei Recherche, Entwürfen, Grafiken und Prüfungen. Die Entscheidungen treffen wir selbst: Aufbau, Texte, Rechtliches und Feinschliff. Dadurch können wir günstiger sein als viele klassische Agenturen.

Bei Blaq Nexus kostet die Website einmalig 360 Euro. Die werden erst nach der 30-tägigen Testphase fällig. Dazu kommen 100 Euro im Monat plus eine Erfolgsbeteiligung, die erst nach sechs bis neun Monaten greift. Darin stecken Hosting, 10 neue Inhalte pro Monat und Änderungen. Die Inhalte entstehen mit Unterstützung von KI und werden regelmäßig geprüft. Wie der Ablauf aussieht, steht in Web-Entwicklung bei Blaq Nexus. Was eine Website allgemein kostet, findest du in dem Artikel zu den Website-Kosten.

Fazit: KI ist kein Ersatz für gute Webdesigner

Mein Fazit ist klar: KI wird Webdesigner in Deutschland vorerst nicht ersetzen. Sie verändert aber, wie sie arbeiten.

Die Gründe zusammengefasst:

  1. KI-Websites sind schwer datenschutzkonform zu machen. Das kann teuer werden.

  2. KI berücksichtigt kaum individuelle Sachverhalte. Heraus kommen Standardlösungen.

  3. Änderungen über Prompts sind umständlich und ungenau.

  4. SEO ist schwer zu kontrollieren.

  5. Texte ohne klare Vorgaben sind allgemein und überzeugen wenig.

Trotzdem lohnt sich KI. Für Textkorrektur, Bilder, Icons, Komponenten und Recherche. Die Verantwortung für Datenschutz, Design, SEO und Texte liegt aber weiter bei dir oder bei dem, der deine Website baut.

Deine nächsten Schritte:

  1. Nutze KI für Recherche: Analysiere deine Konkurrenz und sammle Ideen.

  2. Nutze KI für erste Textentwürfe, aber überarbeite sie gründlich.

  3. Nutze KI für Bilder und Icons, zum Beispiel mit Midjourney und Recraft.

  4. Prüfe vor dem Livegang Datenschutz, Seitentitel und jeden Link.

Ob du deine Website selbst bauen oder bauen lassen solltest, klärt Website selbst erstellen oder professionell erstellen lassen?. Und woran du eine gute Website erkennst, steht in Gute vs. schlechte Websites.

Häufige Fragen zu KI und Websites

Kann ich meine Website komplett mit KI erstellen?

Für eine einfache Seite, etwa zu einem Event, ja. Für eine Website, die gefunden werden und Anfragen bringen soll, würde ich davon abraten. Meist fehlen Strategie, eigene Inhalte, sauberes SEO und eine rechtliche Prüfung.

Sind KI-Websites DSGVO-konform?

Nicht automatisch. Generatoren binden Schriften, Karten oder Videos oft so ein, dass Daten ohne Einwilligung an Dritte gehen. Das Landgericht München I hat das bei Google Fonts 2022 als unzulässig bewertet. Lass jede KI-Website vor dem Start prüfen.

Straft Google KI-Inhalte ab?

Google verbietet KI-Inhalte nicht grundsätzlich. Viele Seiten ohne Mehrwert, die mit KI erzeugt wurden, können aber gegen die Spamrichtlinien verstoßen. Google empfiehlt, KI-Inhalte vor der Veröffentlichung von Hand zu prüfen, auch Titel und Alt-Texte.

Welche KI-Werkzeuge eignen sich für Websites?

Für komplette Entwürfe gibt es Generatoren wie v0 von Vercel. Framer hat eigene KI-Agenten im Editor. Für einzelne Aufgaben nutzen viele ChatGPT oder Claude für Texte und Recherche, Midjourney für Bilder und Recraft für Icons.

Kann KI gute Website-Texte schreiben?

Mit klaren Regeln und eigenem Wissen deutlich bessere als ohne. Trotzdem muss ich Website-Texte meiner Erfahrung nach immer von Hand nachbessern. Am wichtigsten sind die Worte deiner Kunden, und die kennt die KI nicht von selbst.

Darf ich KI-Bilder auf meiner Website verwenden?

Ja, für Illustrationen und Stimmungsbilder. Ich würde sie aber nie als echte Kunden, echte Räume oder echte Ergebnisse ausgeben. Im Zweifel kennzeichne ich KI-Bilder.

Wird Webdesign durch KI günstiger?

Die reine Bauarbeit wird günstiger, weil KI viel davon übernimmt. Beratung, Texte und Feinschliff kosten weiter Zeit. Ich finde, Webdesigner sollten die eingesparte Zeit an ihre Kunden weitergeben.

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